Welcher Staubsauger ist der richtige?
Er soll gut aussehen, jede Menge Power haben, bodenständig sein und Ihnen im Haushalt tatkräftig zur Hand gehen? Wir sagen Ihnen, wie Sie den richtigen Mr. Saubermann finden.
Bevor Sie sich einen neuen Staubsauger zulegen, sollten Sie sich in jedem Fall über Ihre Anforderungen im Klaren sein. Denn nur, wenn der Staubsauger genau Ihren Bedürfnissen entspricht, wird er für reinstes Saugvergnügen sorgen.
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Auswahlkriterium 1: das Einsatzgebiet Auswahlkriterium Nummer eins ist die Größe Ihrer Wohnung, denn danach richtet sich auch die Bauart. Während der klassische Bodenstaubsauger mit hoher Saugkraft und großem Fassungsvermögen auf großen Flächen gute Dienste leistet, empfiehlt sich für kleinere verwinkelte Wohnungen mit hohen Türschwellen ein Handstaubsauger.
Auswahlkriterium 2: der Aktionsradius Wichtig bei beiden Bauarten ist ein ausreichender Aktionsradius. 8 bis 9 Meter Kabellänge plus Rohr und Schlauch sind im Normalfall ausreichend. Wenn Sie öfter mal Treppen reinigen müssen, sollte das Netzkabel jedoch noch länger sein, damit Sie die Stufen durchsaugen können, ohne umzustecken.
Auswahlkriterium 3: der Untergrund Parkett, Fliesen, Laminat oder Teppich? Auch Ihr Bodenbelag spielt bei der Staubsaugerwahl natürlich eine Rolle. Parkett- und Laminat-Böden sind für alle Staubsauger ein Kinderspiel. Für Teppichböden haben sich besonders Sauger mit Elektro- oder Turbobürste bewährt. Geht es um die Reinigung von Fliesen, ist die Anschaffung eines Dampfreinigers eine Überlegung wert. Gerade für Haushalte mit Kindern oder Haustieren ist der Dampfreiniger eine echte Alternative.
Auswahlkriterium 4: das Filtervolumen Behalten Sie beim Staubsaugerkauf unbedingt auch die Größe des Filterbeutels im Auge. Zu kleine Filterbeutel können beim Filternachkauf ganz schnell ins Geld gehen. Immer mehr Anbieter bringen auch beutellose Staubschlucker mit integriertem Schmutzauffangbehälter auf den Markt. Die Vorteile: Ein kostspieliger Filternachkauf entfällt und das Fassungsvermögen ist im Vergleich zu Filterbeuteln relativ groß. Ideal also für große Haushalte oder Tierbesitzer. Auswahlkriterium 5: das Filtersystem Wer auf Hausstaub allergisch reagiert, sollte darauf achten, dass der Staubsauger ein Hepa-Filtersystem besitzt. Das sorgt nämlich dafür, dass sich die Allergene auch ohne Niesattacken aus dem Staub machen. Aufatmen lassen Allergiegeplagte auch Dampfreiniger, da der Dampf den Staub bindet und so keine Hausstaubmilben aufgewirbelt werden.
Auswahlkriterium 6: das Zubehör Ein entscheidendes Ausstattungsmerkmal ist auch das richtige Zubehör und dabei ist die Art des Fußbodens relevant. Umschaltbare Universalbürsten eignen sich sowohl für robustere glatte Böden als auch für Teppich-Auslegeware. Parkett hingegen benötigt eine schonende Bodendüse. Wichtig sind auch eine Polsterdüse und ein Möbelpinsel.
Auswahlkriterium 6: die Saugleistung Viele Tests zeigen, dass die Wattzahl viel über den Stromverbrauch, aber wenig über die Leistung vorne an der Düse aussagt. Lassen Sie sich also nicht von hohen Motor-Wattzahlen täuschen, viel entscheidender ist das einwandfreie Zusammenspiel von Motor, Saugrohr und Düsenkonstruktion, also die Wattzahl vorne an der Düse.
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