Beispiel für ein Convertible mit umklappbarem Display: HP Spectre x360. (Foto: HP) HP Spectre x360 Convertible

Convertibles: Ganz schön flexibel!

Will man nun ein Notebook oder ein Tablet? Oder beides? Aber braucht man dazu wirklich zwei Geräte? Oder könnte nicht auch eines so wandlungsfähig sein, dass es je nach Situation mal als Tablet fungiert und mal als Notebook? Genau dafür sind Convertible Notebooks gedacht, die man auch als 2in1 oder Hybrid kennt. Dieser Markt ist in den letzten Monaten und Jahren immer bunter und vielfältiger geworden. Aber sind die Geräte auch gut und wenn ja: Für wen? Das und mehr in diesem Special!

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Was können Convertibles?

Convertibles kommen in vielen verschiedenen Formen und Ausstattungen daher. Wir geben einen Überblick zu typischen Features und Funktionen.

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Beispiele für aktuelle Modelle

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Vor- und Nachteile auf einen Blick

Was sind denn nun die besonderen Stärken und Schwächen von Convertibles? Und für wen sind diese Geräte gedacht?

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Unsere Topseller bei den 2in1 Convertibles:

Video: Convertible Notebooks vorgestellt

Inhalte des Videos zum nachlesen:

Hallo und herzlich Willkommen hier in meiner Sendeküche in San Francisco.

In diesem Video geht es um Convertible Notebooks. Oder 2in1s. Oder Hybrids. Und was damit genau gemeint ist, dass es sich hier um Geräte handelt, die man sowohl als Notebook als auch als Tablet nutzen kann. Das Ganze wird in zwei verschiedene Geräteklassen unterteilt, die ich euch anhand einiger Beispiele zeigen möchte.

Einsteigermodell: Asus Transformer Book T100HA

Schauen wir einfach mal auf meinen Bildschirm. Da habe ich nämlich schon das erste Gerät, das Asus Transformer Book. Ein aktuelles Modell – Asus ist einer der Pioniere in diesem Segment. Das muss man einfach mal so sagen. Hier seht ihr einen Vertreter dieser ersten der beiden Geräteklassen im Convertible-Bereich. Und zwar sind es die Geräte, wo man den Bildschirm abnehmen kann, um anschließend die Nutzung als Tablet zu ermöglichen. Man kann jetzt eben auch sagen, dass es ein Tablet ist, bei dem man eine Tastatur anschließen kann. Oder man kann sagen, dass es ein Notebook ist, bei dem man den Bildschirm abnehmen kann. Wie auch immer ihr das beschreiben wollt, das ist die Gerätekategorie und das ist ein Beispiel dafür. Hier sieht man es auch in wunderbaren Farben, für jeden Geschmack etwas dabei selbstverständlich. Es ist dünn, leicht und hat trotzdem eine gute Akkulaufzeit. Es ist ausgestattet mit USB-Anschlüssen vom Type-C, was ja aktuell der letzte Schrei ist in Sachen Schnittstellen. Auch dieses Modell von Asus bringt schon eine ganz ordentliche Performance mit, ist allerdings alles in allem eher ein Einsteigermodell. Also wenn ihr nach etwas günstigem sucht, würde ich hier mal in diesem Bereich schauen. Das war es auch eigentlich schon zum Asus Transformer Book T100HA.

Ein weiteres Convertible: Microsoft Surface Pro 4

Schauen wir uns ein anderes Beispiel an für die gleiche Geräteklasse. Nämlich das Surface Pro 4 von Microsoft. Hier zeigen sie selbst, wie sie sich das Thema Convertibles in Form von einem modernen Windows-Gerät vorstellen, das alle neuen Möglichkeiten dieses Betriebssystem nutzt. Es handelt sich dabei auch in erster Linie um ein Tablet, bei dem es dieses Tastaturcover gibt, welches sich anschließen lässt. Damit kann die Nutzung dann so ähnlich wie bei einem Notebook erfolgen. Zum Umfang gehört auch ein Stift, mit dem man auf dem Bildschirm des Sufrace Pro 4 Notizen oder Skizzen machen kann. Oder falls man künstlerisch veranlagt ist, natürlich auch Illustrationen und weitere Zeichnungen. Mit dem Surface Pro 4 von Microsoft seht ihr auch schon welche zusätzlichen Möglichkeiten einem eröffnet werden, wenn man ein entsprechendes Convertible hat. Man bekommt eben auch die Möglichkeiten eines Tablets im gleichen Gerät. Hier seht ihr so ein paar Beispiele dafür, in denen es wie ein Notebook auf dem Schreibtisch genutzt wird, im nächsten Bild hat es jemand wiederrum ganz elegant in den Händen und nutzt es als Tablet. So ist es eben gedacht. Man hat die beiden Gerätewelten im Surface Pro 4 vereint.

Das Samsung Galaxy TabPro S

Ein anderes Beispiel ist das Samsung Galaxy TabPro S, welches gerade von Samsung vorgestellt wurde. Dabei handelt es sich auch um ein Windows-Tablet. Samsung hat ja ansonsten in letzter Zeit viel mit Android gearbeitet, insofern eine ganz interessante Sache, dass nun auch mal wieder was mit Windows gemacht wird. Es erinnert schon sehr an ein Surface Pro. Man sieht schon, dass es für solche Geräte wahrscheinlich einen entsprechenden Markt gibt. Geräte, die sowohl ein relativ großes Tablet sind aber wenn man es denn mal braucht, gleichzeitig auch ein Notebook. Touchscreen inklusive. Hier seht ihr die Tastatur. Ich selber habe sie noch nicht ausprobiert, das muss man eh immer selber tun und herausfinden ob sie einen gefällt oder eher nicht. Sie sieht auf alle Fälle schon mal gut aus. Das positive an den Windows-Modellen ist natürlich, dass auch alle Windows-Programme damit kompatibel sind. Der Nachteil ist, dass auch nicht alle Windows-Programme darauf vorbereitet sind, um auf einem Touchscreen anstelle von Tastatur und Maus bedient zu werden. Die meisten Programme sind ja eher auf die Bedienung per Tastatur und Maus ausgelegt. Daher ist es immer eine bedeutende Frage: Was ist jetzt der wichtigste Modus? Ist einem das Tablet wichtiger oder ist einem das Notebook wichtiger? Danach muss eigentlich entschieden werden. Dann geht es auch darum sich zu fragen, welche Anwendung man eigentlich braucht und was damit gemacht werden kann.

High-End: Google Pixel C

Dann gibt es auch Angebote wie dieser hier. Das ist das Pixel C, welches Google vorgestellt hat. Man kann es sich vorstellen oder beschreiben als ein High-End Android Tablet, das auch eine optionale Tastatur mitbringt. Es gibt auch hier verschiedene Möglichkeiten, wie man das Pixel C konfiguriert. Ob man es getrennt nutzt oder den Bildschirm an der Tastatur befestigt, beides ist auch bei diesem Gerät von Google möglich.

Der Klassiker in groß: iPad Pro

Das iPad Pro von Apple ist ein weiteres Beispiel. Dabei handelt es sich um ein besonders großes iPad, für das es auch ein ganz ähnliches Tastaturcover gibt und einen speziellen Stift. Direkt von Apple und für dieses Gerät. Aber man muss sich eben klar sein: Dieses iPad läuft, wie alle anderen iPads auch, mit iOS und nicht mit dem Mac-Betriebssystem. Das heißt, dort laufen keine Mac-Applikationen drauf, sondern eben iOS-Apps. Und das kann für viele Leute vollkommen okay sein. Es kommt eben wirklich immer darauf an, was du mit dem Gerät machst, welche Anwendung oder Funktionen du brauchst. Danach gilt es für dich zu schauen. Auf den Bildern der Website des iPad Pro sieht man das entsprechende Tastaturcover, es gibt aber auch weitere Ausführungen anderer Hersteller. Ähnlich ist es bei dem Stift. Man muss sich eben genau anschauen, welche Anwendungen man bei dem Gerät benutzen möchte und erst dann schaue ich, welche Anwendungen oder Apps es bei dem iPad Pro gibt.

Wendiges Flipbook: Asus VivoBook Flip TP200SA

Ansonsten eine weitere Alternative. Hier geht es um die zweite Gerätekategorie im Bereich der Convertibles, die ich ja bereits ein wenig angedeutet hatte. Das sind Notebooks, bei denen man den Touchscreen in verschiedenen Winkeln umklappen kann, bis sich dieser letztlich auf die Rückseite des Gerätes legt. Das Asus VivoBook Flip ist eben ein Beispiel, welches zudem sehr dünn und leicht ist. Ein sehr modernes Gerät, das aber eben diese besondere Befestigung des Bildschirms hat, damit dieser um bis zu 360° auf die Rückseite umgelegt werden kann. Wie im Bild zu sehen ist, sieht man hier auch zwei Nutzungsvarianten. Einmal ganz flach auf dem Tisch oder eben die umgeklappte Version des Flipbooks.

HP Spectre x360

Es gibt auch mehr Beispiele anderer Hersteller aus diesem Bereich der Flipbooks. Der Hersteller HP bietet mit seinem HP Spectre x360 ein ganz ähnliches Prinzip. Hier gibt es sogar einen Stift dazu. Das ist zwar eher unüblich, jedoch sieht man damit auch, dass die Welten zunehmend mehr miteinander verschmelzen. Immer mehr Features wandern von der einen Seite zur anderen und umgekehrt. Für die Kunden ist das mit Sicherheit toll. Hier seht ihr das HP Spectre auch mal in Aktion als Tablet, im nächsten Bild als Notebook auf dem Tisch. Das interessante ist einfach, dass das Gerät, abgesehen von der möglichen hohen Performance, eine Auflösung von bis zu 4K beim Display ermöglicht.

Sehr wendig: Das Lenovo ThinkPad X1 Yoga

Noch ein weiteres Beispiel aus dieser Geräteklasse ist das ThinkPad X1 Yoga. Ein typisches Lenovo ThinkPad, also ein Business-Notebook. Aber eben mit dem speziellen Yoga-Dreh. Somit kann man auch dieses Modell komplett auf die Rückseite legen oder in einer Art Zeltmodus benutzen. Ideal lässt sich das ThinkPad X1 Yoga auch für Präsentationen verwenden oder wenn man einen Touchscreen am Schreibtisch nutzen möchte. Hier benötigt man kein Tablet-Dock und die Tastatur wird eingezogen, wenn man sie auf die Rückseite legt. Somit hat man diese nicht in den Fingern, wenn man die Transformation durchführt. Die Tasten sind also eingezogen und kommen wieder heraus, wenn man es zurückklappt. Meiner Meinung nach ist das ThinkPad X1 Yoga somit eine ganz intelligente Idee.

Das Surface Book von Microsoft

Abschließend haben wir noch das Surface Book von Microsoft. Das Interessante an dem Gerät ist, dass es in beide von mir beschriebenen Gerätekategorien passt. Hier in diesem Foto sieht es noch ganz normal aus, das Surface Book hat aber auch einen Stift. Es kann also auch mit diesem drucksensitiven Stift bedient werden. Aber das besondere ist hier eben, dass es drei verschiedene Möglichkeiten bietet, es zu benutzen. Man kann es als normalen Laptop nutzen, wie ihr hier links im Bild seht. Im mittleren Bild seht ihr den Bildschirm abgenommen, also wie ein Tablet. Aber ihr könnt auch beides zusammen benutzen. 

Das ist natürlich schon ein ganz interessanter Ansatz, den Microsoft sich hier ausgedacht hat. Mal gucken, wie sich das entwickelt und wie es bei den Kunden ankommt. Und ob sich da die Konkurrenz auch ein bisschen was abschauen wird. Ich glaube jedoch, dass das nicht ganz so einfach wird, da das Microsoft Surface Book eine ganz eigene ingenieurstechnische Herausforderung darstellt.

Schlusswort

Dann könnt ihr euch beispielsweise auch hier bei EURONICS auf der Website Convertibles anschauen. Dort könnt ihr euch einen Eindruck verschaffen über aktuelle Modelle und deren Ausstattung und was die einzelnen Convertibles eigentlich alle so können. Das war es von mir zu diesem Thema heute, wir sehen uns bestimmt bald wieder. Also bleibt dran. Da bleibt mir nur noch zu sagen: Auf Wiedersehen!