- Energieeffizienzklasse A
- 4 Gas-Kochzonen
- Innenraum-Beleuchtung
- einstellbare Temperatur max. 240 °C
- Zweihand-Taktfunken-Zündung
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In deutschen Haushalten kommen vermehrt Elektroherde zum Einsatz. Dabei bieten Gasherde tatsächlich viele Vorteile gegenüber elektrischen Geräten. Nicht umsonst wird gerade in Profiküchen und in der Gastronomie fast ausschließlich über Gasflammen gekocht. Moderne Gasherde sind nicht nur extrem sicher, sondern auch häufig effizienter als ein elektrisches Kochfeld. Erfahren Sie mehr bei EURONICS.
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Kaum ein Haushaltsgerät ist so wichtig wie der heimische Herd, bestehend aus Kochfeld und Backofen – wobei diese Geräte auch getrennt verbaut sein können. Mit dem Herd bereiten wir die Mahlzeiten für uns, unsere Familie sowie Freunde und Bekannte zu. Kochen ist jedoch nicht nur eine „notwendige“ Hausarbeit, sondern auch eine Kunst und ein großartiges Hobby für Kreative und Genießer gleichermaßen.
Herde gibt es in ganz verschiedenen Ausführungen. Am häufigsten finden sich in deutschen Haushalten Elektroherde, denn sie lassen sich überall einsetzen, sind einfach zu installieren, sicher im Betrieb und bieten viele verschiedene Funktionen.
Tatsächlich ist ein Gasherd jedoch einem elektrischen Gerät oft vorzuziehen, vor allem, wenn in der Küche schon ein Gasanschluss vorhanden ist. Insbesondere das Kochfeld mit offener Flamme ist für die Zubereitung der meisten Lebensmittel besser geeignet als eine mit Strom erhitzte Platte. Profiköche schwören aus vielen Gründen auf den Gasherd, unter anderem wegen der schnelleren Hitzeentwicklung und der präziseren Regelung. Allerdings sollten Sie beim Kauf eines gasbetriebenen Herdes einige Dinge beachten. Der EURONICS-Ratgeber stellt Ihnen die Geräte genauer vor.
Beim Gasherd handelt es sich um einen Herd – also ein Kombigerät aus Kochfeld und Backofen – der mit Gas betrieben wird. Die Gasversorgung wird über eine fest verbaute Gasleitung oder über eine Propangasflasche betrieben. Das Kochfeld des Herds ist je nach Modell mit vier, fünf oder sechs Brennern ausgestattet, die eine unterschiedliche Form und Leistung bieten können. Unabhängig vom restlichen Gerät funktioniert der Ofen ebenfalls mit Gas oder aber mit Strom.
Gasherde gibt es prinzipiell in zwei verschiedenen Bauformen. Standherde sind freistehende Herde, die Sie – abhängig vom Anschluss an die Gasleitung – beliebig in der Küche platzieren können – sofern sich der Gasanschluss noch gut erreichen lässt. Dies verschafft Ihnen mehr Flexibilität bei der Gestaltung des Raums. Dem gegenüber stehen Einbauherde, die Sie in die vorhandene Küchenzeile integrieren. Das Kochfeld wird in die Arbeitsplatte eingefasst, während der Ofen im darunter stehenden Schrank installiert wird. Auf diese Weise behält Ihre Küche einen einheitlichen Look.
Obwohl der Elektroherd in deutschen Küchen vorherrscht, ist der Einsatz eines Gasherds in manchen Fällen vorzuziehen. Dies liegt vorrangig darin begründet, dass sich die Hitze über die Flamme deutlich besser steuern lässt. In anderen Aspekten sind wiederum Elektroherde gasbetrieben Modellen überlegen. EURONICS hat Ihnen die Vor- und Nachteile von Gasherden zusammengefasst:
Vorteile
Nachteile
| Die Energieeffizienz von Gasherden |
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| Kochen mit Gas ist effizienter und günstiger als mit Strom, obwohl ein Gasherd mehr Kilowattstunden Energie verbraucht. Dies mag zunächst kontrovers klingen: So verbraucht ein intensiv genutzter Gasherd im Jahr etwa 600 kWh Gas, ein Induktionsherd nur 300 kWh Strom. Bei einem Elektroherd mit Keramikkochfeld sind es etwa 400 kWh, gusseiserne Herdplatten verbrauchen 450. Allerdings nutzen Gasherde die Energie direkt. Selbst effiziente Gaskraftwerke weisen nur einen Wirkungsgrad von 40 Prozent auf: Würde das Gas zum Betrieb eines E-Herds also verstromt, würden aus den 600 kWh Gas nur etwa 240 kWh Strom entstehen – nicht einmal genug, um den effizientesten Elektroherd mit Induktionskochfeld zu betreiben. |
| Das Energieeffizienzlabel für Backöfen |
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| Legen Sie sich einen neuen Gasherd mit Backofen zu, finden Sie auf dem Gehäuse einen Aufkleber mit dem Energielabel. Dieses gibt Auskunft über verschiedene Daten zum Gerät, vorrangig über den Energieverbrauch. So können Sie leicht unterschiedliche Modelle vergleichen und sich für ein besonders sparsames entscheiden. Hier die wichtigsten Daten auf einen Blick: |
Als Gasherd gelten alle Herde, deren Kochfeld mit Gasbrennern betrieben wird. Der Backofen der Kombigeräte kann hingegen unterschiedliche Technologien nutzen. Die einfachste und günstigste Variante ist der Herd mit Gasofen. Ein Gasbackofen erreicht höhere Temperaturen als ein Elektrogerät und heizt auch deutlich schneller auf. Die Mindesttemperatur liegt jedoch in den meisten Fällen bei etwa 150 Grad Celsius. Das Aufwärmen und Warmhalten sowie das schonende Garen und Schmoren erweisen sich bei Gasöfen daher als schwierig. Moderne Gasöfen sind eventuell mit einer Taktung ausgestattet, wodurch sich auch Temperaturen von nur 75 Grad erreichen lassen. Allerdings haben die Geräte in jedem Fall das Problem, dass sie einen begrenzten Funktionsumfang im Vergleich zu Elektroöfen bieten. In der Regel leisten Gasversionen lediglich Unterhitze, eventuell sind noch Funktionen wie Umluft und Grill vorhanden. Empfindliche Speisen wie etwa Brot oder Pizza können leicht anbrennen, wenn Sie nicht genau aufpassen. Sie können die direkte Hitzeeinwirkung jedoch etwas einschränken, wenn Sie auf der untersten Ebene einfach ein zusätzliches, leeres Backblech einschieben.
Ein Gasherd mit Elektrobackofen bietet mehr Vorteile. Zwar braucht er etwas mehr Energie und es dauert zudem länger, bis er die gewünschte Betriebstemperatur erreicht, dafür wartet das Gerät mit umfassenderen Einstellungsmöglichkeiten auf. Ober- und Unterhitze lassen sich einzeln oder kombiniert anwenden, gute Elektroöfen bieten auch Heiß- bzw. Umluft sowie eine Grillfunktion. Besonders praktisch an der strombetriebenen Version ist, dass sich die Hitze präzise regulieren lässt und auch die Nutzung bei niedrigen Temperaturen problemlos möglich ist. Backen Sie also gern Verschiedenes, ist ein Gasherd mit Elektrobackofen die bessere Wahl.
Je nach Modell und Größe ist ein Gasherd mit unterschiedlichen Brennern ausgestattet. In der Regel bieten Geräte für den Heimeinsatz vier Kochstellen, wie es auch bei Elektroherden üblich ist. Einige Gasherde sind jedoch auch mit fünf, sechs oder mehr Brennern ausgestattet. Vier Flammen reichen für das normale häusliche Kochen in der Regel aus.
Auch die Art der vorhandenen Brenner kann verschieden ausfallen.
Beim Kochen mit Gas bestehen größere Risiken als beim Einsatz von Elektroherden. Aus diesem Grund werden die Geräte mit verschiedenen Sicherheitsmechanismen ausgestattet. Achten Sie beim Kauf eines Gasherds unbedingt auf eine Zündsicherung. Diese dient dazu, das Gasventil automatisch zu verschließen, sobald die Flamme erlischt. Ein Sensor erfasst dabei den Temperaturunterschied: Bei ausgeschalteter Flamme kühlt das Ventil ab und wird verriegelt, wenn eine bestimmte Temperatur erreicht ist. Damit verhindert der Mechanismus, dass weiter Gas in den Raum strömt und eventuell sogar eine Vergiftungs- oder Explosionsgefahr hervorruft.
In der Regel sind Gasherde sehr robuste Geräte, die bei fachgerechtem Anschluss Jahrzehnte zuverlässig funktionieren. Anschluss und Leitungen halten in der Regel dicht, wenn Sie das Gerät nicht häufig verrücken. Regelmäßige Wartungen durch Installateure sind nicht nötig – nur wenn es etwas zu reparieren gilt, sollten Sie den Fachmann hinzuziehen. Einige Dinge können Sie für einen sicheren Betrieb hin und wieder überprüfen, am besten jährlich:
Für mehr Sicherheit beim Einsatz Ihres Gasherds können Sie sich auch ein zusätzliches Gaswarngerät anschaffen. Dieses überprüft den Raum stetig auf die Kohlenstoffmonoxidbelastung und gibt einen Warnton von sich, wenn kritische Werte überschritten werden. Generell sollten Sie für eine gute Durchlüftung Ihrer Küche sorgen. Erfahren Sie hier, was Sie bei Gasgeruch tun sollten.
Für die sichere Nutzung eines Gasherds muss er korrekt angeschlossen werden. Dies erfolgt am besten durch einen Fachmann, um sicherzustellen, dass kein Gas austreten kann. Wir empfehlen den Anschluss durch einen unserer Fachleute.
Ist in Ihrer Küche eine spezielle Gassteckdose vorhanden, können Sie das Gerät auch in Eigenregie anschließen. Schrauben Sie hierfür einfach nur den entsprechenden Schlauch fest an den Gasherd und verbinden Sie das andere Ende mit der Steckdose. Überprüfen Sie genau, dass alles wirklich fest sitzt.
Ist Ihr Gasherd mit einem Elektrobackofen ausgestattet, müssen Sie diesen zusätzlich mit dem Stromnetz verbinden. Hierfür stecken Sie einfach nur den entsprechenden Stecker in eine handelsübliche Schutzkontaktsteckdose mit 230 Volt. Ein Starkstromanschluss wie beim E-Herd wird nicht benötigt, diesen braucht es nur für ein elektrisches Kochfeld.
Verfügt Ihre Küche nicht über einen Gasanschluss, muss dieser erst gelegt werden. Dies muss durch einen professionellen Leitungsbauer erfolgen und führt zu zusätzlichen Kosten. Wohnen Sie zur Miete, beachten Sie außerdem, dass das Legen neuer Leitungen immer die Absprache mit dem Vermieter erfordert. Alternativ können Sie sich auch für einen Gasherd mit Gasflasche entscheiden. Hier ist für den Anschluss meist ein Adapter nötig. Zudem müssen einige Gasherde erst mit besonderen Düsen auf den Betrieb mit Gasflasche umgerüstet werden – dies ist bei fast allen Modellen möglich.
Um den Gasherd einzuschalten, öffnen Sie die Gasleitung und zünden den eingeschalteten Brenner. Das kann auf drei verschiedene Arten geschehen:
Bei der Reinigung eines Gasherds müssen Sie andere Dinge beachten als bei der Reinigung des Kochfelds eines Elektroherds. Prinzipiell geht die Pflege von Brennern, Kochmulden und Abdeckungen jedoch sehr einfach und unkompliziert vonstatten. Sie benötigen keine speziellen Reiniger und Putzutensilien. Einfacher Haushaltsreiniger und Schwamm genügen. Die Gefahr, dass Sie die widerstandsfähigen Oberflächen eines Gasherds zerkratzen, ist äußerst gering.
Lediglich die Brenner sind etwas empfindlicher und weisen häufig hartnäckigere Verschmutzungen auf. Starke Verunreinigungen an den Brennerdeckeln, etwa eingebrannte Fett- oder Schmutzkrusten, beseitigen Sie am besten mit einer Soda-Lösung. Im Laufe der Zeit können sich die Brenner zudem verfärben. Dieses Problem beheben Sie leicht mit einem Schmutzradierer. Gehen Sie hier allerdings behutsam vor.
Bei den häufig aus Gusseisen gefertigten Topfträgern braucht es hingegen kein Feingefühl. Neben Lappen oder Schwämmen können Sie hier auch Bürsten für die Reinigung nutzen. Bei einigen Modellen lassen sich die Halterungen sogar abnehmen und einfach in der Spülmaschine reinigen.
Bei der Wahl eines geeigneten Gasherds für Ihren Haushalt müssen Sie berücksichtigen, wie und wofür Sie das Gerät vorrangig benötigen: Die tägliche Bewirtung einer Familie stellt andere Ansprüche an die Technik als spezielle Aufgaben, etwa regelmäßiges Backen oder die Zubereitung von großen Feiertags- und Geschäftsessen. EURONICS hat Ihnen die wichtigsten Aspekte von Gasherden noch einmal zusammengefasst und kurz erläutert, was sich für welche Situationen am besten eignet.
Je stärker der Brenner, umso größer können die Töpfe und Pfannen sein. Beim Normalbrenner empfiehlt sich Kochgeschirr in Durchschnittsgröße mit einem Durchmesser bis etwa 24 Zentimeter. Bei besonders hohen Töpfen sollte hingegen ein Durchmesser von 20 Zentimetern nicht überschritten werden, damit der Brenner den Inhalt trotzdem zeitnah erwärmen kann. Ein Sparbrenner hat hingegen weniger Energie und sollte daher lediglich mit 16 Zentimeter weiten Töpfen und Pfannen bestückt werden. Ist das Kochgeschirr größer, eignen sich die Kochfelder jedoch gut zum schonenden Garen oder zum Warmhalten von Speisen. Auf einem Starkbrenner können Sie auch problemlos Kochutensilien mit größeren Durchmessern von bis zu 28 Zentimetern einsetzen.
Sie dürfen die Gasverbindung Ihres Gasherds nur dann selbst vornehmen, wenn eine spezielle Gassteckdose in Ihrer Küche vorhanden ist. Bei jeder anderen Art von Anschluss ist es erforderlich, einen Fachmann hinzuzuziehen, damit das Gerät dicht und sicher angeschlossen ist. Dies übernimmt auch der EURONICS-Abschlussservice für Sie. Darüber hinaus kann es sein, dass Ihre Versicherung bei Brandschäden nicht greift, wenn Sie Ihren Herd selbst angeschlossen haben.
Die größte Gefahr bei der Nutzung eines Gasherds entsteht durch den Austritt von Gas. Dies kann zum einen zu Vergiftungen führen, zum anderen kann es einen Raum nach und nach füllen, sodass das Risiko eines Brandes oder im schlimmsten Fall sogar einer Explosion besteht. Moderne Geräte sind jedoch mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet. Auch die offene Flamme bei Gasherden kann ein Problem darstellen, wenn Sie nicht aufpassen. So passiert es vielleicht, dass sich ein unachtsam abgelegtes Geschirrtuch oder ein Topflappen entzündet.
Erdgas ist eigentlich geruchlos. Um jedoch den Gefahren eines ungewollten Gasaustritts entgegenzuwirken, wird es von Gasversorgern mit einem Zusatzstoff versetzt, der faulig oder lösungsmittelartig riecht. Bemerken Sie in Ihrer Küche einen solchen Geruch, dessen Quelle sich nicht anders bestimmen lässt, gibt es womöglich ein Gasleck. In diesem Fall sollten Sie unbedingt Folgendes tun:
Suchen Sie noch weitere Informationen zu Gasherden, Kochutensilien und mehr, die unser Ratgeber nicht behandelt, dann stöbern Sie doch einfach etwas im EURONICS-Trendblog:
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