Ratgeber Wasserkocher kaufen
Für Tee, Kaffee, Fertiggerichte und vieles mehr: Ein Wasserkocher, zum Beispiel von Bosch oder Russell Hobbs, gehört in den meisten Haushalten mittlerweile zur Standardausstattung. Doch die Auswahl an Geräten ist vielfältig, und die Unterschiede in Bezug auf Fassungsvermögen, Leistung und Zusatzfunktionen sind groß. Im EURONICS-Ratgeber „Wasserkocher kaufen“ erfahren Sie alle wichtigen Aspekte zur richtigen Kaufentscheidung sowie zur Bedienung und Wartung Ihres Wasserkochers.
Inhaltsverzeichnis
Das sollten Sie wissen:
So funktioniert ein Wasserkocher
Moderne Wasserkocher wie etwa von Severin oder KitchenAid setzen sich in der Regel aus zwei Teilen zusammen: Zum einem ist das ein Kochgefäß, welches für gewöhnlich aus Kunststoff, Metall (meist Edelstahl) oder Glas besteht und in dem ein Heizelement verbaut ist. Das zweite Teil ist ein Kontaktfuß mit Sockel und Zuleitungskabel, das die Stromversorgung gewährleistet. Die Kanne lässt sich in den meisten Fällen entnehmen, bequem befüllen und anschließend durch einfaches Aufsetzen wieder mit der Energiequelle verbinden. Per Sprungschalter aktivieren Sie das Gerät – und das Heizelement im Kochgefäß erhitzt sich. Ist der Siedepunkt des Wassers erreicht, schaltet es sich automatisch ab.
Moderne Wasserkocher bieten neben der obligatorischen Füllstandsanzeige, dem Überhitzungsschutz durch automatisches Abschalten und der abnehmbaren Kanne außerdem viele weitere Zusatzfunktionen. So besitzen einige Modelle einen Temperaturregler, mit dem Sie auf das Grad genau bestimmen können, wie heiß Ihr Wasser werden soll. Auch eine Warmhaltefunktion ist in manchen Geräten integriert: Diese sorgt dafür, dass das Wasser über einen bestimmten Zeitraum auf der gewünschten Temperatur bleibt. Kalk- und Wasserfilter halten das Wasser frei von Schadstoffen und erleichtern zusätzlich die Reinigung des Gerätes.
Anwendungsgebiete für einen Wasserkocher
Die meisten Haushalte nutzen ihren Wasserkocher hauptsächlich zur Zubereitung von Tee. Doch das ist nicht das einzige Heißgetränk, bei dem die praktischen Küchenhelfer von Nutzen sind. Gerade, wenn Sie Wert auf guten Kaffee legen, lohnt es sich, zu einem Wasserkocher mit Temperaturwahl und einer Handfiltermethode zu greifen, etwa einer French Press. Die Wassertemperatur spielt für guten Kaffee eine entscheidende Rolle: Ist sie zu hoch, verbrennt das Kaffeemehl, ist sie hingegen zu niedrig, extrahiert das Wasser die Aromen nicht richtig. Bei Tee verhält es sich ebenso: Die Brühtemperatur hat einen gleichsam großen Einfluss auf den Geschmack wie die Ziehzeit. So sollten Kräuter- oder Früchtetees bei 95 Grad Celsius aufgebrüht werden, schwarzer Tee bei 90 und grüner Tee bei nur etwa 75 bis 85 Grad. Bei edlem weißen Tee ist sogar eine Temperatur von nur 70 Grad ideal. Schon aus diesem Grund lohnt sich ein guter Wasserkocher als günstigere Alternative zum Teeautomaten.
Doch das Küchengerät leistet noch einiges mehr. So lässt es sich zur Zubereitung verschiedener Speisen nutzen. Sie können beispielsweise Würstchen damit erhitzen. Kochen Sie Wasser, gießen es in eine Schale, geben die Würstchen hinzu und verschließen die Schale mit einem Deckel. Bereits nach einigen Minuten sind die Würste dann zum Verzehr geeignet. Das gleiche Prinzip funktioniert ebenso bei dünneren Nudeln. Mit Wasser aus dem Wasserkocher können Sie ebenfalls Tütensuppen, die lediglich mit Wasser übergossen werden müssen, zubereiten. Hier ergibt sich eine breite Rezeptpalette – gerade, wenn es einmal schnellgehen muss.
Wasserkocher mit Temperaturregelung eignen sich zudem hervorragend für die Bereitung von Babynahrung. Ein großer Vorteil hierbei ist, dass das abgekochte Wasser auch wirklich keimfrei ist.
Vorteile eines Wasserkochers gegenüber Kochtopf und Mikrowelle
Die jüngsten Tests der Stiftung Warentest bestätigen: Nichts erhitzt Wasser so schnell wie ein Wasserkocher. Selbst Induktions- oder Glaskeramik-Kochfelder können mit der Geschwindigkeit der praktischen Küchengeräte nicht mithalten. Des Weiteren ist ein Wasserkocher enorm günstig in der Anschaffung und benötigt für das Erhitzen deutlich weniger Energie. So sparen Sie noch einmal zusätzlich Stromkosten. Lediglich bei größeren Wassermengen ist es sinnvoll, diese direkt im Topf zu erhitzen, zum Beispiel, wenn Sie eine große Portion Nudeln kochen möchten und dafür mehrere Liter Wasser benötigen. Andernfalls geben Sie das Wasser einfach in den Wasserkocher und füllen es – sobald der Siedepunkt erreicht ist – in den entsprechenden Topf.
Eine Mikrowelle ist zwar ein praktisches Gerät mit vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten – zum Erhitzen von Wasser ist sie jedoch eine weitaus schlechtere Wahl als ein Wasserkocher. Obwohl sie gleiche oder ähnliche Resultate erzielen kann, braucht eine Mikrowelle für diesen Prozess deutlich länger. Zum anderen kommen nur etwa 50 bis 60 Prozent der Energie zum Erhitzen ihres Inhalts zum Einsatz, den Rest gibt das Gerät über die Lüfter nach außen ab. Damit ist sie im Stromverbrauch und auch in den Kosten ineffizienter als ein Wasserkocher.
Nicht zuletzt ist es bei einigen Wasserkochern möglich, die genaue Wassertemperatur einzustellen, die Sie erreichen möchten. Dies geht bei einer Mikrowelle oder einem Herd selbstverständlich nicht.
Wasserkocher aus Edelstahl, Glas oder doch lieber Kunststoff?
Bei der Suche nach einem Wasserkocher, der genau zu Ihren Bedürfnissen passt, sollten Sie sich zuerst über das Material Gedanken machen. Es existieren Geräte aus Glas, Metall und Kunststoff – und jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile. EURONICS fasst diese kurz und bündig für Sie zusammen:
Wasserkocher aus Edelstahl besitzen eine gute Isolierung: Das Wasser wird schnell erhitzt und bleibt auch länger heiß. Des Weiteren sind Edelstahlkocher in Benutzung absolut geruchsneutral. Die Geräte gelten als bruchfest und robust, das Design ist schlicht und trotzdem edel. Viele Wasserkocher aus Edelstahl haben einen integrierten Wasserfilter, der sie vor Verschleiß durch Kalk schützt. Dadurch sind die Geräte auch deutlich leichter zu reinigen. Allerdings wird ein Edelstahl-Wasserkocher von außen sehr heiß. Achten Sie also darauf, ihn am Kunststoff-Griff anzufassen, da dieser eine geringere Wärmeleitfähigkeit besitzt. Berühren Sie den Wasserkocher nach dem Erhitzen nicht am Gehäuse, sofern er keine doppelwandige Isolierschicht besitzt.
Material:
Vorteile:
- Edelstahl
- gute Isolierung
- bruchsicher
- leicht zu reinigen
- geruchsneutral
Nachteile:
- wird von außen sehr heiß
- ist in der Regel schwer
- teurer in der Anschaffung
- schlechte Isolierung bei Billigware
Wasserkocher aus Glas sind die hygienischsten Geräte, denn sie weisen eine hohe Resistenz gegenüber Verschmutzungen, Bakterien, Keimen und Schimmel auf. Außerdem sind sie besonders einfach zu reinigen. Sie erhitzen geruchs- und geschmacksneutral, da weder Weichmacher noch Metall ins Wasser gelangen. Die Modelle enthalten auch im Vergleich zu solchen aus Edelstahl weniger Plastik, einige kommen sogar gänzlich ohne Kunststoffe aus. Wasserkocher aus Glas besitzen in der Regel ein modernes und stylisches Design. Beim Umgang mit einem Glas-Wasserkocher ist jedoch Vorsicht geboten, denn er ist sehr empfindlich und vor allem zerbrechlich. Darüber hinaus sind Schmutz und Kalk sofort sichtbar. Hinzu kommt, dass die Geräte nach außen hin kaum bis gar nicht isolieren: Sie werden also sehr heiß, kühlen jedoch ebenso schnell wieder ab. Des Weiteren sind Wasserkocher aus Glas in der Regel schwerer als Modelle aus Kunststoff oder Edelstahl.
Material:
Vorteile:
- sehr hygienisch und keimresistent
- leicht zu reinigen
- geruchs- und geschmacksneutral
- sehr wenig bis gar kein Plastik
Nachteile:
- keine Isolierung
- wird von außen sehr heiß
- ist in der Regel schwer
- zerbrechlich
Wasserkocher aus Kunststoff sind in der Anschaffung weitaus günstiger als jene aus Glas oder Metall. Kunststoff ist zudem ein sehr hitzebeständiges Material, sodass es an der Außenwand nur zu einer sehr geringen, für gewöhnlich ungefährlichen Aufheizung kommt. Kunststoff-Wasserkocher sind sehr beständig und stabil. Außerdem bieten sie die wohl größte Auswahl an Farben und verschiedenen Designs. Ein erwähnenswerter Nachteil ist jedoch, dass es gerade bei fabrikneuen Geräten anfangs zu einem unangenehmen Plastikgeruch bei der Nutzung kommen kann.
Material:
Vorteile:
- von außen sehr hitzebeständig
- sehr leicht
- günstig in der Anschaffung
- bruchsicher
Nachteile:
- Plastikgeruch bei der Nutzung
- eventueller Plastikgeschmack bei
den ersten Brühvorgängen
Ausstattung des Wasserkochers: Füllmenge und Leistung
Zwei weitere wichtige Punkte, die Sie bei der Wahl eines Wasserkochers berücksichtigen sollten, sind die Füllmenge und die Leistung. Diese stehen in direktem Verhältnis zueinander. Die Wattleistung des Wasserkochers gibt an, wie schnell er das Wasser zum Kochen bringen kann. Generell gilt: Je höher die Wattzahl, umso schneller geht es. Doch selbstverständlich braucht ein Liter Wasser länger bis er zum Siedepunkt gebracht ist als ein halber Liter.
Die meisten herkömmlichen Wasserkocher haben ein Fassungsvermögen von etwa anderthalb bis 1,7 Litern. Diese Geräte sollten eine Leistung um die 2000 Watt besitzen. Bei besonders großen Modellen, die eine Füllmenge von bis zu drei Litern bieten, empfiehlt sich hingegen eine Leistung von 2400 Watt oder mehr. Ansonsten braucht der Wasserkocher lange, um das Wasser auf die gewünschte Temperatur zu erhitzen.
In der Energieeffizienz unterscheiden sich Wasserkocher in der Regel nur marginal. Ein Gerät mit 3000 Watt erscheint zunächst als Energiefresser, bringt jedoch einen Liter Wasser in nur knapp zwei Minuten zum Kochen. Ein Wasserkocher mit nur 500 Watt wirkt anfänglich deutlich energiesparender, jedoch dauert es hier etwa zwölf Minuten, bis das Wasser kocht. Die Rechnung dahinter ist einfach: Zwar verbraucht der Kocher mit niedriger Wattzahl nur etwa ein Sechstel des Stroms, dafür ist er aber auch sechsmal länger im Betrieb. Der einzige Unterschied ist also, dass Sie die sechsfache Zeit auf Ihre Tasse Tee warten müssen.
Achten Sie auf die Sicherheit des Wasserkochers
Das Thema Sicherheit spielt beim Kauf und bei der Handhabung eines Wasserkochers ebenfalls eine entscheidende Rolle. Bestenfalls sollte sich der Deckel nicht per Hand, sondern per Knopfdruck öffnen lassen, sodass Sie sich nicht an heißen Wasserspritzern verbrennen. Des Weiteren sollte das Gerät selbst bei maximaler Füllhöhe nicht überkochen. Auch empfiehlt sich ein Sockel mit rutschfestem Boden, damit sich der Wasserkocher während des Betriebs nicht bewegt. Besonders wichtig ist ein Trockengehschutz: Dieser verhindert, dass der Wasserkocher im Leerzustand weiterkocht. Achten Sie beim Kauf auf die Siegel „Certificate Europe" (CE), „Geprüfte Sicherheit" (GS) oder „TÜV" und meiden Sie den Erwerb ungeprüfter Wasserkocher.
So warten Sie Ihren Wasserkocher richtig
Damit Sie an Ihrem Wasserkocher lange Freude haben, sollten Sie ihn regelmäßig reinigen und entkalken. Eine große Öffnung spart hierbei Zeit und Nerven. Besonders praktisch ist es, wenn das Heizelement nicht frei im Wasserkocher liegt, sondern unter einer Bodenplatte verborgen ist. So kann sich dort kein Kalk absetzen, der die Technik angreift oder sogar zerstört. Außerdem müssen Sie in diesem Fall nur das Kochgefäß selbst reinigen. Am Ausguss befindet sich bei den meisten Wasserkochern ein Kalkfilter, der ebenfalls regelmäßig gesäubert werden sollte. Bestenfalls lässt sich dieses Sieb herausnehmen, damit Sie es leichter reinigen können. In der Regel sollten Sie Ihren Wasserkocher alle paar Monate einmal gründlich putzen.
Für das Entkalken Ihres Gerätes benötigen Sie übrigens keinen teuren Reiniger oder Kalklöser. Eine besonders umweltfreundliche Möglichkeit bietet handelsübliche Essigessenz. Diese vermischen Sie mit Wasser, befüllen den Wasserkocher, kochen das Gemisch auf und lassen es eine Zeit lang einwirken. Für gewöhnlich reicht dies aus, damit sich der Kalk von selbst ablöst. Sollte die Verkalkung jedoch hartnäckiger sein, wiederholen Sie den Vorgang einfach einige Male und helfen anschließend mit einem Schwamm etwas nach.
So finden Sie den passenden Wasserkocher
Im Grundnutzen unterscheiden sich Wasserkocher nicht, die Kriterien für die Kaufentscheidung liegen also im Detail. Handelsübliche Geräte haben ein Fassungsvermögen von etwa 1,5 bis 1,7 Litern, dieses ist in der Regel für einen normalen Haushalt ausreichend. Nutzen Sie den Wasserkocher jedoch häufig oder leben viele Personen mit einer Vorliebe für Heißgetränke im Haushalt, ist eine größere Füllmenge durchaus sinnvoll. Achten Sie hier darauf, dass die Leistung des Gerätes an sein Fassungsvermögen angepasst ist. Bei einer häufigen Nutzung bietet es sich zudem an, ein gut zu reinigendes Modell, etwa aus Glas oder Edelstahl, zu wählen, welches idealerweise über zusätzliche Filter verfügt. Leidenschaftliche Teetrinker entscheiden sich am besten für ein Modell mit Temperaturregler. Achten Sie jedoch unabhängig von Ihrer Wahl darauf, dass der Wasserkocher sämtliche grundlegenden Sicherheitskriterien (Überhitzungs- und Trockengehschutz, rutschfester Sockel sowie Sicherheitsdeckel) aufweist. Zu guter Letzt spielt auch das Design eine Rolle, sollte aber erst nach den zuvor genannten Punkten von Bedeutung sein.
Kleiner Haushalt, seltene Nutzung:
- Fassungsvermögen: 1,0 Liter
- Leistung: ≥ 2000 Watt
Großhaushalt, häufige Nutzung:
- Fassungsvermögen: 1,7 Liter
- Leistung: ≥ 2400 Watt
- Zusatzausstattung: Wasserfilter, Warmhaltefunktion
Häufige Fragen – FAQ zu Wasserkochern
Kann ich mich an meinem Wasserkocher verbrennen?
Fassen Sie Ihren Wasserkocher ausschließlich am Griff an, da das Gehäuse gerade bei Geräten aus Glas und Edelstahl sehr heiß wird und das Berühren zu Verbrennungen an der Hand führen kann. Achten Sie bei einem laufenden Wasserkocher auf den heißen Dampf, der über dem Ausgießer austritt. Füllen Sie das Gerät immer nur bis zur Maximalangabe, um Spritzer zu vermeiden. Kinder sollten keinen Zugang zum Wasserkocher haben und in der Nähe eines laufenden Gerätes stets beaufsichtigt werden.
Was sollte ich bei der Handhabung des Kabels beachten? Muss ich Angst vor einem Stromschlag haben?
Achten Sie generell auf Zustand und Position des Kabels. Dieses sollte nicht über der Kante von Tisch, Regal oder Arbeitsfläche hängen, da der Wasserkocher sonst herunterfallen könnte. Ist das Netzkabel beschädigt, sollten Sie das Gerät nicht mehr in Betrieb nehmen. Vermeiden Sie es in diesem Fall außerdem, das Kabel selbst zu flicken. Das sollte nur durch den Hersteller, seine Servicepartner oder einen Fachmann geschehen.
Warum schaltet sich der Wasserkocher aus, bevor das Wasser kocht?
Wenn sich Ihr Wasserkocher abschaltet, bevor das Wasser die gewünschte Temperatur erreicht hat, kann dies verschiedene Gründe haben. Eine der Hauptursachen sind Kalkablagerungen. Sollte Ihr Gerät nicht mehr wie gewohnt heizen, reinigen Sie es ausgiebig und versuchen Sie es erneut. Es kann ebenfalls sein, dass Sie zu wenig Wasser in den Tank gefüllt haben, denn neben einem Maximalfüllstand ist auch eine Mindestmenge an Wasser erforderlich. In der Regel sollte das Heizelement immer vollständig unter dem Wasserspiegel liegen. Wenn zu wenig Wasser im Gerät war, kann eine Sicherheitsabschaltfunktion aktiviert worden sein. Diese setzt sich für gewöhnlich automatisch nach einigen Minuten zurück, wenn der Wasserkocher abgekühlt ist und mit ausreichend Wasser befüllt erneut eingeschaltet wird.
Warum leckt mein Wasserkocher
Bei einem auslaufenden Wasserkocher muss es sich nicht um ein Problem mit dem Gehäuse handeln. Eventuell haben Sie nur zu viel Wasser in den Tank gegeben, sodass es beim Kochen aus dem Deckel ausgetreten und an den Außenseiten heruntergelaufen ist. Möglich ist auch, dass Wasser am Deckel kondensiert und anschließend auf die Arbeitsfläche tropft. Achten Sie darauf, den Wasserkocher nur bis zum maximalen Füllstand zu befüllen, bevor Sie ihn anschalten.
Wie kann ich den Plastikgeschmack bei einem Kunststoff-Wasserkocher vermeiden?
Ein leichter Kunststoffgeschmack kann bei neuen Wasserkochern aus Kunststoff anfangs vorkommen. In der Regel verfliegt dieser jedoch nach den ersten Benutzungen. Füllen Sie das Gerät bis zum Maximalstand mit Wasser, kochen Sie dieses auf und schütten Sie es anschließend weg. Diesen Vorgang wiederholen Sie einige Male, und das Problem sollte nicht mehr bestehen. Falls der Plastikgeschmack nach mehreren Benutzungen weiterhin auftritt, können Sie Ihren Wasserkocher auch mit einem Wasser-Essig-Gemisch oder mit Wasser, in dem ein Teelöffel Backpulver aufgelöst wurde, reinigen.
Warum ist das Wasser in meinem Wasserkocher trüb?
Eine Trübung ist in Regionen mit hartem Wasser völlig normal. Diese entsteht aufgrund des Calcium- und Magnesiumkarbonat-Gehaltes. Trübes Wasser ist also kein Grund zur Besorgnis. Sie sollten hier jedoch darauf achten, das Gerät häufiger zu entkalken.
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