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Staubsaugen auch an engen Stellen, unabhängig von Steckdosen, im Auto oder auf der Treppe, flexibel auf dem Esstisch oder oben auf dem Türrahmen – mit einem Akkusauger gelingt all das und mehr. Denn dank ihrer leichten Bauweise sind Akkusauger jederzeit und überall einsatzfähig. Erfahren Sie mehr über die akkubetriebenen Staubsauger und finden Sie Ihr Gerät bei EURONICS.
Während der altbekannte Bodenstaubsauger als leistungsstarke Putzhilfe hervorragende Dienste leistet, ist er aufgrund seiner Größe und seines Gewichts sowie seiner kabelgebundenen Bauweise jedoch oft wenig flexibel. Gerade bei kleineren Verschmutzungen, wie etwa Tierhaaren auf dem Sofa oder Brötchenkrümeln auf dem Esstisch, lohnt es sich oft nicht, ihn erst mühsam an seinen Einsatzort zu tragen, an eine Steckdose anzuschließen und ihn dann nach wenigen Sekunden wieder zu verstauen. Und auch an höhergelegenen oder engen Stellen, etwa auf und hinter Möbeln, stößt ein Bodensauger schnell an seine Grenzen.
Genau hier setzen Akkusauger an: Sie sind kleiner und leichter als kabelgebundene Staubsauger, erreichen problemlos auch schwierige Stellen und sind dank ihres kabellosen Aufbaus jederzeit einsatzbereit – unabhängig davon, ob gerade eine Steckdose in der Nähe ist. Im EURONICS-Ratgeber lesen Sie, welche unterschiedlichen Arten von Akkusaugern es gibt, welche Vorteile die Geräte bieten und auf welche technischen Details Sie bei der Wahl des passenden Akkusaugers achten sollten.
Was ist ein Akkusauger und welche Vorteile bietet er?
Ein Akkusauger ist ein Staubsauger, der die Energie für seinen Betrieb aus einem Akku anstatt über das Stromnetz bezieht. Anders als beim klassischen Bodensauger sind Motor und Staubbehälter bzw. Staubbeutel bei diesen Geräten nicht in einem Korpus verbaut, den Sie während des Saugens auf dem Boden hinter sich herziehen müssen. Stattdessen sind sie als kompakte Einheit direkt in den Sauger integriert – je nach Modell entweder in den Griff oder den Stiel des Akkusaugers.
Trotz der unterschiedlichen Konstruktion gleichen Akku- und Bodensauger sich im Wesentlichen in ihrer Funktionsweise: Ein elektrisch betriebenes Gebläse erzeugt im Inneren des Geräts einen Unterdruck und damit eine Sogwirkung, die Luft und Schmutz in den Sauger hineinzieht. Anschließend werden die Schmutzpartikel aus dem Luftstrom herausgefiltert und die gesäuberte Luft wieder in den Raum abgegeben. Während Bodensauger dafür üblicherweise einen Staubbeutel nutzen, setzen Akkusauger meist auf die sogenannte Zyklontechnologie: Sie erzeugen in ihrem Inneren einen Wirbel, der wie eine Zentrifuge die schweren Schmutzpartikel nach außen in einen Staubbehälter drängt. Anschließend leitet der Akkusauger die Luft durch einen oder mehrere Filter, in denen sich auch leichterer Schmutz verfängt, und bläst schließlich die saubere Restluft nach draußen.
Weil jeder Akku nur eine begrenzte Kapazität hat, sind Akkusauger in ihrer reinen Leistungsfähigkeit den Bodensaugern meist unterlegen und weisen zudem nur relativ kurze Laufzeiten auf. Als alleiniges Gerät für den gesamten Hausputz sind sie daher nur eingeschränkt zu empfehlen. Dennoch bieten sie verglichen mit Bodensaugern einige entscheidende Vorteile: So sind sie aufgrund ihrer leichten Konstruktion sehr flexibel, lassen sich problemlos an verschiedene Einsatzorte tragen und gelangen auch an Stellen, die für einen Bodensauger kaum oder gar nicht zugänglich sind. Sie sind leicht zu verstauen und so schnell zur Hand, arbeiten unabhängig von Steckdosen und sind dadurch auch dort einsatzfähig, wo keine externe Stromversorgung zur Verfügung steht.
Typische Einsatzgebiete von Akkusaugern
Die Einsatzmöglichkeiten von Akkusaugern sind vielfältig. Die Geräte sind vor allem als handliche Ergänzung zu einem Bodensauger gedacht, da Sie damit auch Stellen erreichen, an die das große Gerät nicht gelangt – zum Beispiel die Treppe, wo Sie den Korpus eines Bodenstaubsaugers mühsam auf den Stufen balancieren oder das schwere Gerät in der Hand halten müssten – sowie für den schnellen Putzeinsatz zwischendurch, etwa beim Aufsaugen von Krümeln auf dem Esstisch. Auch als Ergänzung zum Saugroboter sind Akkusauger geeignet. Gerade in kleinen Wohnungen kommen sie aber durchaus auch als alleiniger Staubsauger infrage.
Zu den typischen Anwendungen eines Akkusaugers gehören:
der Einsatz als Tischstaubsauger
der Einsatz als Nass-Staubsauger, z. B. in der Küche
das schnelle Aufsaugen kleinerer Verschmutzungen
das Absaugen höher gelegener Stellen, z. B. oben auf Schränken, Türrahmen etc.
das Entfernen von Spinnweben von Wänden und Decken
das Reinigen von Räumen ohne Steckdose, z. B. im Auto
das Reinigen von Keller oder Dachboden, wohin Sie den Staubsauger erst tragen müssen
das Reinigen empfindlicher Böden, die der Korpus eines Bodensaugers zerkratzen würde
Nasssauger
Vorteile
Nachteile
unabhängig vom Stromnetz
kein störendes Kabel
kein lästiges Wechseln der Steckdose
flexibel mit unbegrenzter Reichweite
leicht zu transportieren
erreichen auch schwierige Stellen auf, unter und hinter Möbeln
durch den fehlenden Korpus bodenschonend (v. a. bei Hartböden)
meist mit Staubbehälter: keine Mehrkosten für Staubbeutel
begrenzte Akkukapazität, daher oft weniger saugstark als Bodensauger
geringe Laufzeit
oft lange Ladezeiten
Geräte mit Staubbehälter müssen regelmäßig entleert werden
Welche Arten von Akkusaugern gibt es?
Akkusauger gibt es in verschiedenen Ausführungen, wahlweise als kompakte Handsauger und als größere Stielsauger mit Saugrohr. Während erstere vor allem zur schnellen Reinigung zwischendurch geeignet sind und einen großen Bodenstaubsauger nur ergänzen, können letztere durchaus auch als vollwertiger Ersatz dafür dienen. Einige Akkustaubsauger lassen sich als Kombi-Geräte auch ganz nach Bedarf in einen Hand- oder Stielsauger umwandeln.
Handstaubsauger
Handsauger sind eine besonders kompakte Form des Akkusaugers, die vor allem für das Entfernen kleinerer Verschmutzungen gedacht ist. Sie bestehen praktisch nur aus einem kleinen Handteil, in den Griff, Motor und Staubbehälter sowie eine kurze Saugöffnung integriert sind. Je nach Gerät haben sie eine Länge von etwa 30 bis 50 Zentimetern und wiegen rund ein bis 1,5 Kilogramm.
Typische Anwendungen für Handsauger sind zum Beispiel:
Krümel vom Esstisch aufsaugen
Tierhaare vom Sofa entfernen
Blumenerde nach dem Umtopfen aufsaugen
kleineren Straßendreck vom Boden aufsaugen
Handstaubsauger
Stielstaubsauger
Stielsauger erinnern in ihrem Aussehen mit Haltegriff und langem Saugrohr an einen klassischen Bodensauger, kommen jedoch ohne den dafür typischen Korpus aus. Stattdessen sind Motor und Staubbehälter bzw. Staubbeutel entweder im Handteil integriert oder am Stiel verbaut. Inklusive Saugrohr sind die Geräte meist rund einen Meter lang und wiegen etwa drei bis fünf Kilogramm.
Typische Anwendungsgebiete für Stielstaubsauger sind zum Beispiel:
Bodenreinigung
Reinigung unter und hinter Möbeln
Absaugen von Spinnweben unter der Decke
Stielstaubsauger
Kombi-Geräte
Akkusauger als Kombi-Gerät lassen sich mit wenigen Handgriffen von einem Handsauger in einen Stielsauger umwandeln. Die Technik mit Motor und Staubbehälter oder Staubbeutel ist im Handteil verbaut, sodass sich der Kombi-Akkusauger ganz einfach als kompakter und leichter Handsauger einsetzen lässt. Brauchen Sie hingegen die größere Reichweite eines Stielsaugers oder wollen Sie eine größere Bodenfläche absaugen, stecken Sie einfach das Saugrohr auf und saugen damit weiter.
Wie hoch muss die Leistung bzw. Akkuspannung eines Akkusaugers sein?
Während bei Bodensaugern oft die Leistungsaufnahme in Watt angegeben ist, dient bei Akkusaugern häufig die Betriebsspannung des Akkus dazu, einzelne Geräte miteinander vergleichbar zu machen. Dabei gilt: Je höher die Spannung ist, desto höher ist auch die Saugleistung. Während beispielsweise für einen Tischsauger bereits eine Spannung von zehn Volt ausreicht, benötigt ein Gerät zum Aufsaugen gröberer Verschmutzungen mitunter bis zu 25 Volt Akkuspannung. Sinnvoll sind darüber hinaus Akkusauger mit mehreren einstellbaren Saugstufen: So saugen Sie nur dann mit voller Leistung, wenn Sie diese wirklich benötigen, und profitieren ansonsten von einer längeren Akkulaufzeit.
Staubsauger mit 28,8 V Akkuspannung
Entscheidend dafür, wie effektiv ein Akkusauger reinigt, ist jedoch nicht die Akkuspannung allein, sondern auch der Aufbau des Geräts und die Abstimmung der einzelnen Bauteile aufeinander. Vor allem dank ihres kompakten Designs und durch den Einsatz des sogenannten Zyklonsystems arbeiten viele Akkusauger besonders effizient und erreichen eine Saugkraft, die mit derjenigen von klassischen Bodensaugern durchaus mithalten kann.
Wie lang sollte die Laufzeit des Akkusaugers sein?
Die Laufzeit eines Akkusaugers ist durch die Kapazität des Akkus begrenzt und beträgt je nach Gerät und eingestellter Saugstufe zwischen rund zehn Minuten und bis zu zwei Stunden. Welche Laufzeit Sie benötigen, um gut mit dem Gerät zu arbeiten, ist abhängig davon, wofür Sie den Akkusauger nutzen: Bei einem kleinen Handsauger, mit dem Sie nur kurz den Tisch absaugen, sind zehn bis 20 Minuten Laufzeit mehr als genug – zumal Sie das Gerät anschließend gleich wieder in die Ladestation stecken, sodass es beim nächsten Gebrauch wieder komplett geladen ist. Ein Stielsauger, mit dem Sie in der gesamten Wohnung den Boden saugen wollen, sollte hingegen eine Laufzeit von mindestens 30 Minuten, besser noch von einer Stunde aufweisen – selbstverständlich auch abhängig davon, wie groß die zu saugende Fläche ist. Damit Ihnen nicht mitten im Raum der Strom ausgeht, ist eine integrierte Akkustands- oder Restlaufzeitanzeige eine sinnvolle Ergänzung.
Was ist beim Laden eines Akkusaugers zu beachten?
Die Ladezeiten von Akkusaugern sind sehr unterschiedlich, je nach Modell reichen sie von etwa drei bis hin zu 18 Stunden. Da der Akku nach einem Einsatz oft nicht komplett leer ist, aber trotzdem für den nächsten Gebrauch wieder aufgeladen werden soll, empfehlen sich Akkusauger mit Lithium-Ionen-Akkus. Diese vertragen Teilladungen und -entladen besser, ohne an Kapazität einzubüßen, und gelten daher als besonders langlebig. Zudem weisen Li-Ion-Akkus nur eine geringe Selbstentladung auf. Wenn Sie den Akku nach dem Laden vom Stromnetz entfernen, ist er anschließend auch nach längerer Nichtbenutzung jederzeit für den nächsten Einsatz bereit.
Gerade, falls Sie regelmäßig größere Flächen saugen oder der Akkusauger immer wieder kurz im Einsatz ist, kann außerdem ein Gerät mit Wechsel-Akku sinnvoll sein. So haben Sie immer einen vollen Akku „auf Reserve“ und müssen nicht warten, bis der leere Akku geladen ist.
Wechsel-Akku
Wie schwer sollte ein Akkusauger ein?
Eine leichte Bauweise und geringes Gewicht sind bei Akkusaugern praktisch immer von Vorteil. Denn sie stellen sicher, dass Sie das Gerät leicht an den Einsatzort transportieren und während des Einsatzes länger in der Hand halten können, ohne zu ermüden. Beachten Sie allerdings, dass sehr leichte Geräte oft auch nur einen kleinen Staubbehälter aufweisen.
Kleine Handsauger, bei denen Sie das Gerät während des Saugvorgangs komplett in der Hand halten, sind mit bis zu 1,5 Kilogramm meist besonders leicht. Stielsauger bringen hingegen oft drei bis fünf Kilogramm auf die Waage, manche auch mehr. Hier ist die Verteilung des Gewichts entscheidend: Sind Motor und Staubbehälter bzw. Staubbeutel in den Handteil integriert, kann dies bei längerem Saugen anstrengend werden. Besonders bei schwereren Geräten sollte die Technik daher vorzugsweise am Stiel sitzen und der Schwerpunkt des Geräts damit weiter unten liegen.
Welche Saugaufsätze gibt es für Akkusauger?
Je nach Untergrund ist die Wahl der richtigen Düse entscheidend. Andernfalls erzielt der Akkusauger nicht seine optimale Saugstärke oder Sie riskieren sogar, empfindliche Oberflächen mit einer harten Kunststoffdüse zerkratzen. Zur Standardausstattung eines Akkusaugers gehört in der Regel mindestens eine Kombidüse, eventuell liegen auch weitere Aufsätze bei. Zu den wichtigsten Staubsaugerdüsen zählen:
Kombidüse / Universaldüse
für Teppiche und Hartböden
mit ausfahrbarem Bürstenkranz
Hartbodendüse / Parkettdüse
für kratzempfindliche Hartböden
mit Bürstenkranz
Turbodüse / Tierhaardüse
für Teppiche
mit rotierenden Bürsten, die festsitzenden Schmutz und Tierhaare aus dem Teppich lösen
Polsterdüse
für Polstermöbel
mit Fadenhebern, die Fusseln und Tierhaare leichter aus Textilien lösen
Fugendüse
für enge Stellen, z. B. auf Bodenleisten, unter Möbel etc.
mit schmaler, spitz zulaufender Düse
Möbeldüse / Pinseldüse
für empfindliche Oberflächen, z. B. Spiegel, Bilderrahmen etc.
mit weichem Pinselaufsatz
Pinseldüse
Wischdüse
für Hartböden
zum Anbringen von Feucht- oder Mikrofasertüchern
Welches Fassungsvermögen braucht ein Akkusauger?
Das Volumen des Staubbehälters oder Staubbeutels ist bei Akkusaugern meist deutlich geringer als bei klassischen Bodensaugern, um das Gerät insgesamt kompakter zu gestalten. Für Handsauger sind bis zu 0,5 Liter typisch, Stielsauger weisen in der Regel ein Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern auf. Zum Vergleich: Bodenstaubsauger haben ein Fassungsvermögen von zwei bis fünf Litern.
Generell bedeutet ein größeres Volumen, dass Sie den Staubbehälter seltener entleeren bzw. den Staubbeutel seltener wechseln müssen, was durchaus praktisch ist. Bedenken Sie jedoch, dass ein voller Behälter bzw. Beutel auch das Gewicht des Akkusaugers merklich erhöht und so die Flexibilität einschränkt. Die regelmäßige Leerung reduziert zudem die Bildung schlechter Gerüche.
Was ist besser: Akkusauger mit Staubbeutel oder Staubbehälter?
Bei den meisten Akkusaugern handelt es sich um beutellose Geräte, die über einen Staubbehälter verfügen, der den aufgesaugten Staub und Schmutz sammelt. Diesen entleeren Sie regelmäßig, am besten nach jedem Einsatz, direkt in den Hausmüll. Weil dabei oft relativ viel Staub frei wird, sollten gerade Hausstauballergiker beim Kauf eines Akkusaugers darauf achten, dass sich der Staubbehälter auf Knopfdruck selbst entleert, um nicht unnötig mit dem Staub in Kontakt zu kommen. Alternativ entscheiden Sie sich für einen Akkusauger mit austauschbarem Staubbeutel, wie er vom klassischen Bodensauger bekannt ist.
Beutelloser Staubsauger
Vorteile
Nachteile
Akkusauger mit Staubbehälter
keine Zusatzkosten für Staubsaugerbeutel
Entleeren ist oft staubig
Reinigung am besten nach jedem Saugen
Akkusauger mit Staubbeutel
kann komplett entsorgt werden
allergikerfreundlich
Austausch etwa alle drei Monate
Zusatzkosten für den Staubbeutelkauf
Welche Filter gibt es für Akkusauger?
Damit der Akkusauger die eingesaugte Luft von den darin enthaltenen Schmutzpartikeln befreien kann, muss er diese durch einen oder mehrere Filter leiten, in denen sich der Schmutz verfängt. Dafür gibt es verschiedene Filtersysteme mit verschiedenen Vorteilen:
HEPA-Filter („high-efficiency particulate air filter“) bzw. Schwebeteilchenfilter bestehen aus mehreren feinporigen Gewebeschichten, z. B. aus Glasfaser oder Zellulose, an denen selbst winzige Schwebeteilchen von weniger als einem Mikrometer Größe haften bleiben. Akkusauger verwenden meist die Filterklasse H13, die 99,95 % der Schmutzpartikel aus der eingesaugten Luft herausfiltert. HEPA-Filter der Klasse H14 halten sogar 99,995 % der aufgesaugten Partikel zurück. Dadurch gelten diese Filter als gut geeignet für Allergiker.
Staubsauger mit HEPA-Filter
Aktivkohlefilter bestehen aus einem feinporigem Kohlenstoffgewebe, das mittels Adsorption Chemikalien auf seiner Oberfläche bindet. Dazu gehören flüchtige organische Verbindungen (VOCs), Giftstoffe und auch Partikel, die unangenehme Gerüche verursachen. Aktivkohlefilter eignen sich daher besonders für Raucherhaushalte sowie auch für Tierhalter.
Wasserfilter leiten die eingesaugte Luft mitsamt der darin enthaltenen Schmutzpartikel durch einen Wassertank, in dem Staub, Schmutz und Keime hängenbleiben. Dies bietet den großen Vorteil, dass der Akkusauger ohne Staubbehälter oder Staubbeutel auskommt. Zur Reinigung befüllen Sie einfach nach jedem Einsatz den Wassertank neu. Besonders für Hausstauballergiker ist dies von Vorteil, da beim Reinigen des Geräts kein Staub frei wird.
Was ist bei Reinigung und Wartung eines Akkusaugers zu beachten?
Damit Ihr Akkusauger lange hält und möglichst effizient arbeitet, sollten Sie ihn regelmäßig reinigen und warten. Befolgen Sie dabei stets die Anweisungen des Herstellers, um Schäden am Akkusauger zu vermeiden. Generell gelten für Reinigung und Wartung folgende Hinweise:
Reinigen Sie das Gehäuse des Akkusaugers regelmäßig mit einem feuchten Tuch.
Bei Geräten mit Staubbeutel: Tauschen Sie den Beutel regelmäßig aus. Ein übervoller Staubbeutel kann platzen und dabei das Innere des Akkusaugers beschädigen.
Bei Geräten mit Staubbehälter: Entleeren Sie den Behälter regelmäßig, mindestens einmal pro Woche, da sich sonst im Inneren Keime vermehren und Gerüche bilden können. Waschen Sie den Staubbehälter gelegentlich aus.
Kontrollieren Sie regelmäßig die Filter des Akkusaugers und tauschen Sie diese aus, bevor sie sich vollständig zusetzen. Es gibt auch Akkusauger mit waschbaren Filtern.
Wenn Sie einen Saugaufsatz reinigen wollen, entfernen Sie diesen zuerst vom Akkusauger. Einen bürstenlosen Saugaufsatz können Sie unter fließendem Wasser abwaschen.
Um die Lebensdauer des Akkus zu verlängern, sollten Sie insbesondere darauf achten, dass es nicht zu einer Tiefenentladung kommt. Lagern Sie den Akkusauger außerdem nur bei den vom Hersteller empfohlenen Temperaturen, da sowohl sehr niedrige als auch sehr hohe Temperaturen dem Akku schaden können.
Wie finden Sie den richtigen Akkusauger für Ihren Bedarf?
Die Auswahl an Akkusaugern ist groß und für so gut wie jeden Bedarf gibt es das passende Gerät. Um die richtige Wahl zu treffen, sollten Sie sich jedoch über Ihre Anforderungen im Klaren sein. Stellen Sie sich daher vor dem Kauf folgende Fragen:
Wofür benötigen Sie den Akkusauger? Wollen Sie nur Kleinigkeiten aufsaugen, etwa Krümel vom Esstisch oder Blumenerde nach dem Umtopfen, genügt ein praktischer Handsauger. Um den Boden zu reinigen, entscheiden Sie sich hingegen für einen Akkusauger mit Stiel. Besonders flexibel sind Sie mit einem Kombi-Gerät. Auch Leistung, Laufzeit, Düsen und Zusatzfunktionen wie eine Nass-Saug- oder Wischfunktion sollten zu Ihrem Bedarf passen.
Welche Saugleistung benötigen Sie? Für leichte Verschmutzungen genügt ein Akkusauger mit einer vergleichsweise geringen Akkuspannung von rund zehn Volt. Für groben Schmutz benötigen Sie hingegen ein saugstarkes Gerät mit bis zu 25 Volt Akkuspannung.
Wie flexibel soll der Akkusauger sein? Vor allem, wenn Sie das Gerät häufiger durch das ganze Haus tragen, sollte es leicht und handlich sein. Eventuell müssen Sie zugunsten des Gewichts auf einen großen Staubbehälter oder Staubbeutel verzichten.
Wollen Sie regelmäßig größere Flächen saugen? Dann entscheiden Sie sich für ein Gerät mit längerer Akkulaufzeit oder eines mit austauschbarem Wechsel-Akku.
Soll das Gerät mehrmals täglich zum Einsatz kommen? Dann sollte der Akkusauger über eine kurze Ladezeit und wenn möglich auch über einen Wechsel-Akku verfügen.
Staubsauger mit Wechselakku
Leben Allergiker im Haushalt? In diesem Fall entscheiden Sie sich am besten für einen Akkusauger mit HEPA-Filter und Staubbeutel oder für ein Gerät mit Wasserfilter. Beide Arten von Akkusaugern reinigen die Luft sehr effektiv und lassen sich zudem staubfrei entleeren.
Leben Raucher im Haushalt? Dann entscheiden Sie sich für einen Akkusauger mit Aktivkohlefilter, da dieser unter anderem die für den Zigarettengeruch verantwortlichen Partikel aus der Abluft filtert.
Leben Tiere im Haushalt? Tierhalter sollten darauf achten, dass der Akkusauger über eine ausreichende Leistung (möglichst 25 Volt) sowie über eine Turbodüse zum Entfernen von Tierhaaren aus Teppichen verfügt oder dass sich Letztere nachrüsten lässt. Außerdem hilft ein Aktivkohlefilter, schlechte Gerüche, wie etwa den des Katzenklos, zu neutralisieren.
Häufig gestellte Fragen
Wie laut ist ein Akkusauger im Betrieb?
Dem Gesetz zufolge dürfen Staubsauger im Betrieb maximal 80 Dezibel laut sein, was in etwa der Lautstärke einer stark befahrenen Straße entspricht. Der TÜV empfiehlt darüber hinaus, dass die maximale Lautstärke 75 Dezibel nicht überschreiten sollte, in etwa so laut wie ein vorbeifahrendes Auto. Besonders leise Akkusauger erreichen Lautstärken von rund 60 bis 65 Dezibel. Das ist nur wenig lauter als eine normale Unterhaltung.
Lassen sich mit einem Akkusauger auch Tierhaare entfernen?
Ja, mit der passenden Düse. Auf Teppichen sitzen die Tierhaare meist tief im Gewebe und lassen sich oft nur mit einer Turbo- oder Tierhaardüse und auf hoher Saugstufe lösen. Auf Möbeln genügt oft auch die Polsterdüse, um die Tierhaare zu entfernen.
Eignen sich Akkusauger auch für Hausstauballergiker?
Ja, denn gerade Personen, die an einer Hausstauballergie leiden, profitieren besonders von der verbesserten Hygiene, die ein handlicher Akkusauger ermöglicht. Jedoch sollten Allergiker zwei Punkte beachten: Erstens sollte ein Akkusauger mit HEPA-Filter die erste Wahl sein, denn dieser hält auch mikroskopisch kleine Staubpartikel zurück und gibt nur besonders saubere Luft in den Raum ab. Zweitens sind Akkusauger mit Staubbeutel für Allergiker meist besser geeignet, weil sich der Beutel komplett entsorgen lässt. Bei Geräten mit Staubbehälter sollte sich dieser auf Knopfdruck von selbst leeren, damit Sie so wenig Kontakt wie möglich mit dem Staub haben. Dennoch kann es sinnvoll sein, den Staubbehälter nicht in den Mülleimer, sondern direkt draußen in die Mülltonne zu entleeren, um die Staubbelastung in der Wohnung zu minimieren.
Eine Alternative sind Akkusauger mit Wasserfilter: Diese reinigen die Luft sehr effektiv und lassen sich nach dem Einsatz komplett staubfrei säubern, da Sie lediglich den Wassertank leeren und neu befüllen müssen.