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Dyson: Mehr als nur Staubsauger

Wer den Namen Dyson hört, denkt automatisch an klug konstruierte, hochwertige Staubsauger. Doch das britische Unternehmen kann mehr als nur Staub saugen: Es ist auch bekannt für Heizlüfter, Ventilatoren und Händetrockner.

Dyson ist ein verhältnismäßig junges Unternehmen. Erst 1993 von seinem Namensgeber James Dyson gegründet, basiert es auf einer genialen Idee, die Dyson bereits Jahrzehnte vor der Unternehmensgründung hatte: Was, wenn Staubsauger keine Beutel mehr hätten? Mit dieser Idee experimentierte James Dyson seit 1979 und baute insgesamt 5127 Prototypen, bis er 1991 in Japan einen Designpreis für den beutellosen Staubsauger “G-Force” gewann und von den Lizenzgebühren des damaligen Luxusobjekts 1993 sein eigenes Unternehmen gründete. 

Dysons beutellose Staubsauger basieren auf dem Prinzip des Fliehkraftabscheiders: Statt eines Beutels saugt ein Luftwirbel im Inneren des Saugers den Staub und die Partikel erst auf und drückt sie dann in den Auffangbehälter. Damals war das eine kleine Revolution, mittlerweile haben fast alle Hersteller die Technik nachgebaut. Trotzdem war Dyson vor wenigen Jahren wieder der erste Hersteller auf dem Markt mit einem nicht nur beutel-, sondern auch filterlosen Staubsauger. 

Marktführer im Premium-Segment 

Dyson besetzt konsequent das Premium-Segment im Staubsauger-Markt und führt es derzeit in Deutschland mit 80 Prozent Marktanteil deutlich an. Auch in anderen Märkten ist Dyson ähnlich gut aufgestellt. Doch das Unternehmen steht längst nicht mehr nur für Staubsauger mit Zyklon-Technologie: Seit Ende der 2000er Jahre setzt Dyson sein Know-How in der Luftstromtechnologie auch in anderen Bereichen ein. Bekannt aus Restaurants und Cafés ist der Dyson Airblade-Handtrockner, der 2007 auf den Markt kam. 2009 folgte mit dem “Air Multiplier” ein flügelloses Ventilatorsystem, das nicht nur zum Kühlen, sondern je nach Modell auch zum Heizen eingesetzt werden kann.

Dyson heute 

Heute beschäftigt Dyson rund 6.000 Mitarbeiter in 65 Ländern. Der 1947 geborene James Dyson selbst ist als Self-Made-Milliardär in der Liste der 1000 reichsten Menschen der Welt. Das Unternehmen Dyson glänzt nach wie vor mit innovativer Staubsaugertechnik. Die James Dyson Foundation unterstützt zudem Studenten und Lehrer durch Stipendien, Ausbildungsprogramme und Unterrichtsmaterialien. Einmal im Jahr kürt das Unternehmen im James Dyson Award die kreativsten Neuerfindungen junger Tüftler – wie James Dyson einst selbst einer war.