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Hoverboard kaufen bei EURONICS

Sie wollten schon immer einmal über die Straßen gleiten wie Marty McFly? EURONICS macht dies möglich: Mit einem Hoverboard. Trotz Bodenkontakt werden Sie sich darauf fühlen, als wären Sie schwerelos. Unser Ratgeber verrät Ihnen alles, was Sie über die kleinen Flitzer wissen müssen, und hilft Ihnen dabei, das passende Gerät zu finden.

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Ratgeber Hoverboard kaufen

Hoverboards kamen erstmals 2014 in China auf, der Hype sprang jedoch bereits ein Jahr später auf die Vereinigten Staaten über. Mittlerweile haben Hoverboards auch große Teile der westlichen Welt erobert. Und das zu Recht: Immerhin bieten sie großen Fahrspaß und das Gefühl, über den Dingen zu schweben – wie in der Kultfilmreihe „Zurück in die Zukunft”, aus der die Geräte auch ihren Namen haben. Im EURONICS-Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf und bei der Nutzung von Hoverboards achten müssen, und in unserem Online-Shop finden Sie günstige Angebote. Zum Beispiel von CityBlitz oder Trade4Less.

Was ist ein Hoverboard?

Obwohl es der Name suggeriert, kann ein Hoverboard, anders als in der Filmreihe „Zurück in die Zukunft”, nicht schweben. Es handelt sich bei dem Gerät um ein zweispuriges Rollbrett mit elektrischem Antrieb. Ein Hoverboard besteht aus einer zweirädrigen Achse und zwei Plattformen neben den Rädern. Auf diesen steht der Fahrer und steuert das Gefährt mittels Fußstellung und Gewichtsverlagerung. Anders als bei einem Segway gibt es hier keine Lenkstange. Das Hoverboard hält seine Balance selbstständig durch eine elektronische Antriebsregelung. Da sich bisher noch kein einheitlicher Name etabliert hat, nennen sich die Fahrzeuge, etwa von Herstellern wie Hama oder iconBIT, synonym auch E-Board, Self-Balancing-Board, Self-Balancing-Scooter oder Mini-Segway.

Hoverboard

Ist ein Hoverboard schwierig zu fahren?

Das Halten der Balance auf einem Hoverboard mag anfangs schwierig erscheinen, doch in der Regel sollte das Hovern in 15 bis 30 Minuten erlernt sein. Der EURONICS-Ratgeber hat einige Tipps für Anfänger, die den Einstieg erleichtern. Zuerst sollten Sie den richtigen Ort zum Üben wählen. Wichtig ist, dass genug Platz vorhanden ist und keine Verletzungsgefahr durch andere Gegenstände besteht. Der Boden sollte möglichst eben sein. Da das erste Aufsteigen nicht ganz einfach ist, suchen Sie sich am besten Halt an einem Geländer, oder Sie bitten einen Freund um Hilfe. Beginnen Sie Ihre Fahrübungen mit kontrolliertem Geradeausfahren und vorsichtigen Fußbewegungen, da das Hoverboard schon auf kleinste Veränderungen und Gewichtsverlagerungen reagiert. Gehen Sie bei den ersten Fahrversuchen etwas in die Knie, um Ihren Schwerpunkt tief zu halten: So sind Sie agiler und können besser reagieren. Gelingt das Geradeausfahren, tasten Sie sich langsam an Kurven und Drehungen heran. Hierzu müssen Sie die Füße unterschiedlich stark beziehungsweise in unterschiedliche Richtungen neigen. Zu guter Letzt trainieren Sie nur noch das selbstständige Auf- und Absteigen.

Hoverboard fahren lernen

Wo dürfen Hoverboards fahren?

Momentan dürfen Hoverboards nur im „abgegrenzten, nichtöffentlichen Verkehr" fahren, also auf dem eigenen Hof oder auf anderem Privatgelände. Laut Straßenverkehrszulassungsordnung benötigen alle motorisierten Transportmittel, die schneller als 6 km/h fahren können, sowohl Sitz, Lenker, Bremsen, Beleuchtung und einen Spiegel. Hoverboards überschreiten diese Geschwindigkeiten, können den Rest jedoch nicht aufweisen. Öffentliche Fahrrad- und Fußwege sowie Straßen dürfen mit ihnen daher nicht befahren werden. Dies könnte sich jedoch in naher Zukunft ändern. So arbeitet das deutsche Bundesverkehrsministerium bereits an einer Ausnahmeverordnung, die eine Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen ohne Lenkstange, darunter auch Hoverboards, auf Fuß- oder Radwegen legal machen könnte.

Hoverboard auf Radweg fahren

Brauchen Sie für Hoverboards einen Führerschein?

Eigentlich wäre für ein E-Board einen Führerschein nötig, einen solchen gibt es jedoch nicht. Der Aufschwung der Hoverboards erfolgte so schnell, dass die Behörden noch keine entsprechende Klassifizierung der Fortbewegungsmittel in die Wege leiten konnten. In der Theorie könnten Hoverboards in die Führerscheinklassen AM, A1, A2, A oder sogar die Pkw-Klasse B fallen. Da die Rollbretter jedoch bislang noch nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind, ist kein Führerschein für die Nutzung auf Privatgrund nötig. Wie die anstehende Ausnahmeverordnung die Führerscheinpflicht für Elektrokleinstfahrzeuge ohne Lenkstange sowie das Mindestalter regeln will, ist bisher nicht bekannt.

Auf welchem Untergrund können Hoverboards fahren?

Ein echtes Hoverboard benötigt im Grunde genommen einen Untergrund aus Metall, um mittels Magnetschwebetechnik zu funktionieren. Glücklicherweise sind die zweirädrigen Rollbretter weitaus weniger eingeschränkt. Für gewöhnlich sind die E-Boards für ebenes und nicht rutschiges Gelände ausgelegt, also Asphalt oder Beton. Es gibt jedoch spezielle Boards, welche auch auf rauen Oberflächen funktionieren, beispielsweise Schotter. Hier spielt vor allem die Beschaffenheit des Gerätes eine wichtige Rolle, in erster Linie die Reifen. Für den Einsatz auf unebenem Gelände empfiehlt sich außerdem ein guter Stoßfänger. Vermeiden Sie aus Sicherheitsgründen Fahrten auf eisigen Oberflächen. Auch Wasser verträgt sich nicht mit allen Hoverboard-Modellen. Beachten Sie dazu die Angabe zur Schutzklasse in der Fahrzeugbeschreibung. So bedeutet die Schutzklasse IP54 „Geschützt gegen Sprühwasser“ – und die Schutzklasse IP56 gibt an, dass das Board sogar für eine Wassertiefe bis zu 10 Zentimetern konzipiert ist.

Hoverboardfahren: Geschützt gegen Sprühwasser

Was ist bei der Wahl eines Hoverboards zu beachten?

Möchten Sie sich ein Hoverboard zulegen, spielen bei der Auswahl eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle. Wichtig ist zuallererst, dass das Gerät alle nötigen Sicherheitszertifikate aufweist, vor allem, was die Batterie angeht („UL 2272 – Battery Systems for Use in Self Balancing Scooters”). Gerade Defekte im Akku können ein hohes Sicherheitsrisiko durch Selbstentzündung darstellen. Ein nächster Punkt, der ebenfalls die Batterie betrifft, ist die Reichweite. Einige Hoverboards bieten hier nur etwa 12 Kilometer, bevor der Akku geladen werden muss, andere bewältigen mit einer Ladung sogar 20 Kilometer. Auch die Gewichtsbeschränkung spielt bei der Wahl eines E-Boards eine Rolle. In der Regel sind die Geräte auf 100 bis 120 Kilogramm Maximalgewicht ausgelegt. Die Leistung und die daraus resultierende Höchstgeschwindigkeit sollten Sie ebenfalls beachten. Während sich einfache Hobby-Boarder vermutlich mit einer Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h zufriedengeben, sind Sportbegeisterte und Adrenalinsüchtige vermutlich besser mit einem E-Board beraten, das 20 km/h schafft. Bedenken Sie, dass das auf dem Board lastende Gewicht ebenfalls einen Einfluss hat. Nicht zuletzt sollten Sie sich auch fragen, wo Sie das Gerät benutzen möchten: So benötigen Sie auf unebenem Gelände wie Pflaster oder Schotter ein Hoverboard mit größeren, robusteren Reifen und einer guten Stoßdämpfung.

Zu guter Letzt bieten E-Boards eine Menge Zubehör und Sonderausstattungen. Zum einfacheren Gebrauch können einige Geräte mit einer Lenkstange versehen und somit zu einer Art Segway umfunktioniert werden: Damit wären Sie auch für die Nutzung im öffentlichen Verkehr zulässig, sofern Voraussetzungen wie das Mindestalter und ein Mofa-Führerschein erfüllt sind. Möchten Sie auch im Dunkeln fahren, sind viele Hoverboards mit LED-Scheinwerfern vorn und hinten ausgestattet. Für größeren Fahrspaß verfügen einige E-Boards über Bluetooth-Lautsprecher, so dass Sie beim Fahren Musik hören können. Des Weiteren gibt es Zubehör, mit denen Sie Ihr Hoverboard zu einer Art Mini-Go-Kart umbauen können. Auch Fernbedienungen erfreuen sich bei vielen Nutzern großer Beliebtheit. Mit diesen können Sie das Fahrzeug ein- und ausschalten und beispielsweise Einfluss auf die Geschwindigkeit nehmen.

Hoverboard mit Lenkstange

Abb. Hoverboard mit Lenkstange

Welche Reifengröße für welche Nutzung?

Hoverboards sind in der Regel in drei Radgrößen erhältlich: 6,5 / 7 Zoll, 8 Zoll und 10 Zoll (1 Zoll = 2,54 cm). Für Kinder ab 10 Jahre sind spezielle Modelle erhältlich, die 4,5-Zoll-Räder besitzen. Welche Größe sich für welche Nutzung am besten eignet, zeigt Ihnen die Übersicht.

Reifengröße Vorteile Nachteile
6,5 / 7 / 8 Zoll
  • Geräte sind kleiner, leichter
    und handlicher
  • Vollgummireifen benötigen
    keine Kontrolle des Reifendrucks
  • ideal für glatten Untergrund
  • für unebene Oberflächen wie
    Feldwege oder Schotterstraßen
    nicht geeignet
10 Zoll
  • bessere Stabilität
  • Geräte sind mit geländefähigen
    Schlauchreifen ausgestattet:
    Fahren auch auf unebenen
    Flächen möglich
  • Regelmäßige Überprüfung
    des Reifendrucks nötig
  • Akku hält wegen des höheren
    Fahrzeuggewichtes und der
    höheren Reibung der
    Schlauchgummireifen nicht so
    lang wie bei kleineren Rädern

Häufige Fragen – FAQ zu Hoverboards

Muss ich beim Hoverboarden Schutzkleidung tragen?

Da E-Boards bislang noch nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben sind, ist das Tragen von Schutzkleidung keine Vorschrift. Allerdings kann es beim Hoverboarden wie bei nahezu jeder anderen Sportart zu Verletzungen durch Stürze kommen. Um diese zu vermeiden, sollten Sie definitiv angemessene Schutzkleidung wie Helm, Handgelenk-, Ellenbogen- und Knieschützer tragen.

Wie schnell fährt ein Hoverboard?

Hoverboards sind je nach verbauter Technik und verschiedenen Faktoren unterschiedlich schnell. Neben dem eigentlichen Modell und der damit verbundenen Leistung spielt das Gewicht, das auf dem Board lastet, eine wichtige Rolle. Je weniger Gewicht, umso schneller kann das Gerät fahren. Auch die Steigung des Untergrunds beeinflusst die Geschwindigkeit. In der Regel erreichen die meisten Modelle 12-20 km/h.

Wie stelle ich fest, ob die Batterie geladen werden muss?

Für gewöhnlich geben Hoverboards akustische und visuelle Signale, wenn der Akku zur Neige geht. Als erstes Warnzeichen ertönt ein Piepen, und eine rote LED leuchtet auf. In diesem Fall sollten Sie den Akku zeitnah aufladen, da ansonsten die Steuerung im Betrieb ausfallen kann und das Gerät zum Stillstand kommt, was während der Fahrt sehr gefährlich ist. Überdies wirkt sich das Aufladen vor einer vollständigen Entleerung positiv auf die Akkukapazität und Lebensdauer des Hoverboards aus.

Wie kalibriere ich mein Hoverboard?

Von Zeit zu Zeit braucht Ihr Gerät einen Reset, damit die E-Balance wieder richtig funktioniert. Um die meisten Hoverboards neu zu kalibrieren, schalten Sie sie zunächst aus und legen sie auf eine ebene Fläche. Halten Sie anschließend den Ein-/Ausschalter einige Sekunden lang gedrückt, bis die Signalleuchte zu blinken beginnt oder ein Signalton ertönt. Dies ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Lassen Sie die Taste los und bringen Sie Ihr Hoverboard in eine waagerechte Stellung. Achten Sie darauf, dass es vollkommen gerade liegt und nutzen Sie bestenfalls eine Wasserwaage zur Kontrolle. Schlussendlich drücken Sie den Einschalter erneut. Nun sollte Ihr Hoverboard kalibriert sein und die Sensoren wieder fehlerfrei funktionieren. Sollte diese Methode nicht funktionieren, sehen Sie am besten in der Gebrauchsanweisung nach.

Die beliebtesten Hersteller von Hoverboards

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Artikel über Hoverboards im Trendblog

In unserem EURONICS Trendblog sind wir Neuigkeiten aus der Welt von Hoverboards & Co. auf der Spur.