Leistungsfähiges, ultraportables Notebook: Lenovo ThinkPad X1 Carbon. (Foto: Lenovo) Lenovo ThinkPad X1 Carbon

Top Ultrabooks: Modelle im Vergleich

Wir haben hier einmal typische, aktuelle Beispiele für Ultrabooks und verwandte Notebooks aufgelistet. „Ultrabook“ selbst ist ja wie bereits erwähnt eine eingetragene Marke von Intel, die an bestimmte Bedingungen geknüpft ist. Apples MacBook mit Retina Display und das MacBook Air sind beispielsweise offiziell keine Ultrabooks. Aber natürlich gehören sie trotzdem in diese Übersicht.

Hilfe bei der Auswahl

Der Markt der Ultrabooks und verwandten Notebooks ist enorm gewachsen und so gibt es für fast jeden Bedarf passende Geräte. Insofern sollte man sich im Vorfeld darüber klar werden, wie man das Notebook nutzen möchte und welche Features deshalb besonders wichtig sind. Dadurch kann man den Markt bereits sehr gut eingrenzen. Beispielsweise:

  • Display: Wie groß soll es sein? Das bestimmt logischerweise gleich mit, wie groß das Gerät selbst wird. Auch die Auflösung ist ein Kriterium. Moderne Notebooks haben oftmals sehr hoch auflösende Bildschirme, die allerdings auch Aufpreis kosten. Wer sich mit weniger zufrieden geben kann, spart.

  • Festspeicher: Oftmals kommen SSDs (Flashspeicher) zum Einsatz, weil sie blitzschnell, stromsparend, leise und vergleichsweise unempfindlich sind. Dafür sind sie weiterhin teurer als klassische Festplatten.

  • Performance, Grafik: Selbst superschlanke Notebooks können heutzutage leistungsfähig sein.

  • Arbeitsgeräusch: Manche Modelle kommen ganz ohne Lüfter aus. Setzen sie dann noch wie oben erwähnt auf SSD statt Festplatte und haben kein optisches Laufwerk sind sie im Prinzip so unhörbar leise wie ein Smartphone oder die meisten Tablets.

  • Weitere Kriterien, die auf Notebooks generell zutreffen: Gehäuseverarbeitung und -materialien, Größe und Aufbau der Tastatur, Anschlüsse.

Apples MacBook ist in vielerlei Hinsicht noch radikaler als die MacBook Airs. (Foto: Apple) Apple MacBook mit Retina Display

Apples MacBook-Familie

2015 hat Apple den Namen MacBook wiederbelebt – also den ganz ohne Zusätze wie „Air“ oder „Pro“. Es ist im Prinzip eine Weiterentwicklung des MacBook Air: Noch dünner, noch leichter und in gewisser Hinsicht noch radikaler. Neben dem Kopfhöreranschluss gibt es nur eine weitere Schnittstelle: USB Typ C. Darüber schließt man zum einen alle externen Geräte an wie beispielsweise Festplatten, Drucker oder Monitore. Zum anderen wird das MacBook darüber auch mit Strom versorgt. Dieses Notebook ist ganz klar für eine Welt gedacht, in der das meiste drahtlos passiert. Wi-Fi und Bluetooth sind seine Welt.

Wer viele Anschlüsse braucht, greift lieber zum MacBook Air oder noch besser gleich zum MacBook Pro. Dann bekommt man zugleich die bessere Performance. Im Innern des 12-Zoll-MacBook arbeitet ein Core M von Intel – der ist nicht schlecht, aber eber weniger leistungsfähig als die Prozessoren in Apples anderen Modellreihen.

Im Gegenzug bekommt man mit dem MacBook aber ein ultraportables Notebook mit einem hochauflösenden Display sowie dem neuesten „Force Touch“-Trackpad. Beides gibt es nicht beim MacBook Air. Dafür sind die Airs (11 Zoll und 13 Zoll) von der Leistung her nicht weit vom 13-Zoll-MacBook Pro entfernt.

Beispiel für einen kompakten Vertreter: Asus Zenbook UX305UA. (Foto: Asus) Asus Zenbook UX305UA

Wenn's besonders kompakt sein soll

13 Zoll ist ein verbreiteter Wert für die Displaydiagonale in dieser Kategorie. Ein extremes Beispiel ist Dells XPS 13, das mit seinem besonders dünnen Bildschirmrand verblüfft. Das ist nicht nur Kosmetik, denn dadurch wird das Gerät selbst natürlich noch einmal ein Stück kompakter als die Konkurrenz. Seine weiteren Eckdaten kann man in seiner Preiskategorie als durchaus typisch ansehen: Es wiegt beispielsweise nur etwas mehr als 1kg. Es ist mit Intels neuesten Core i5 und Core i7 Prozessoren („Skylake“) erhältlich. Beim RAM  sind bis zu 16 GB und dem Festspeicher bis zu 1 TB Festspeicher möglich.

Wer es etwas preisgünstiger haben möchte, wird ebenfalls bedient. Das Asus Zenbook UX305UA ist hier ein Beispiel. Das hat viele sehr ordentliche Komponenten verbaut: Core i5 und i7 Prozessoren, SSD-Speicher, ein 56-Wh-Akku und ein IPS-Display mit 3.200 x 1.800 Pixel. Es gibt einige Einschränkungen, mit denen viele Kunden aber wahrscheinlich leben könnten: So gibt es keine Option für einen Touchscreen und die Tastatur ist nicht beleuchtet.

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Ultrabook-Tablet-Convertible Spectre x2 von HP. Ein Beispiel für einen Rechner mit Intels Core M. (Foto: HP) HP Spectre x2

Wenn's besonders leise sein soll

Wir nehmen ganz selbstverständlich an, dass unsere Smartphones und die meisten Tablets ganz ohne Lüfter auskommen – ganz anders ist die Situation bislang bei Notebooks. Aber die technische Entwicklung geht genau dort hin: Auch Notebook-Prozessoren sind inzwischen so energiesparend, dass sie deutlich weniger Abwärme erzeugen und ein Lüfter nicht mehr notwendig ist.

Das ist beispielsweise beim weiter oben genannten Apple MacBook mit 12-Zoll-Retina-Display der Fall oder auch beim Einsteigermodell von Microsofts Surface Pro 4 oder dem HP Spectre x2. Alle drei haben eine Sache gemeinsam: Im Innern arbeitet ein „Core M“. Im Austausch für die Laufruhe muss man hier dann mit weniger Performance leben.

Vielseitig und sozusagen ein Ultrabook Convertible: HP Spectre x360. (Foto: HP) HP Spectre x360

Wenn's besonders flexibel sein soll

In einem eigenen Special hier bei EURONICS stelle ich bereits die große weite Welt der 2in1 Convertible Notebooks vor. Das will ich hier nicht alles wiederholen. Es gibt aber inzwischen Modelle, die sowohl flexibel einsetzbar sind als auch ultraportabel. Einige kamen auch schon an anderer Stelle auf dieser Seite vor wie der HP Spectre x2.

Ein weiteres Beispiel ist das Lenovo Yoga 900. Es hat einen Touchscreen, der sich komplett umklappen lässt, so dass es auf der Rückseite der Tastatur zum Liegen kommt. Aber auch diverse Varianten dazwischen sind möglich – je nach Anwendungsfall. Die aktuellste Generation von Intels Core i5 und Core i7 kommen hier zum Einsatz, die jede Menge Rechenleistung versprechen. Sehr vergleichbar ist hier HPs Spectre x360. Andere Modelle von Lenovo gehören zur traditionsreichen „ThinkPad“-Reihe: das ThinkPad Yoga 460 und das Lenovo ThinkPad X1 Carbon.

Wem es auf das kompakteste und leichteste Design ankommt, wird sich wahrscheinlich nicht für ein Convertible entscheiden. Aber wer die Flexibilität zu schätzen weiß, muss sich heute auch keinen „Klotz“ mehr anschaffen.

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