Wer braucht ein Ultrabook?

Für wen ist ein Ultrabook eigentlich gemacht? Wie gut sind die Geräte? Und wie steht ein Ultrabook im Vergleich zu einem klassischen Notebook da? Diese und andere Fragen klärt dieser Beitrag.

Ob nun im Büro, zu Hause oder unterwegs: Ein schlankes Notebook macht sich an vielen Stellen nützlich. (Foto: © Igor – Fotolia.com)

Wie gut sind Ultrabooks?

Damit ein Gerät in der Werbung „Ultrabook“ genannt werden darf, muss es Intels Vorgaben erfüllen, die der Chiphersteller regelmäßig anpasst. Dabei geht es beispielsweise um die maximale Dicke des Geräts, die Akkulaufzeit und andere Werte. So darf ein Ultrabook mit einem Display bis 14 Zoll beispielsweise höchstens 18 mm dick sein. Weiter Zahlen: Die meisten Geräte wiegen unter 1,5 kg und halten mindestens 5 Stunden mit einer Akkuladung durch.

Noch vor einigen Jahren hätte man als Kunde hier deshalb Einschränkungen bei der Performance hinnehmen müssen. Das ist zumindest bei den teureren Modellen mit Intels Core i5 und Core i7 Prozessoren nicht mehr der Fall. Bei den günstigeren Modellen, die zugleich auf einen Lüfter verzichten, kommen hingegen oft Core M Prozessoren zum Einsatz. Sie sind nicht ganz so leistungsfähig. Aber das soll bei weitem nicht bedeuten, dass diese Notebooks lahme Enten wären. Wer allerdings rechenintensive Aufgaben wie beispielsweise Bildbearbeitung oder Videoschnitt häufig oder gar beruflich macht, wird hier keine Kompromisse eingehen wollen.

Andere Einschränkungen gibt es je nach Modell bei den Schnittstellen. Ultrabooks haben oftmals weniger Anschlüsse und dann auch nicht selten nach einem „Mini“-Standard, damit sie überhaupt in das schlanke Gehäuse passen.

Bei Verarbeitung, Display, Tastatur und vielen anderen Faktoren stehen die Ultrabooks aber ihren klassischen Notebook-Brüdern und -Schwestern oftmals in nichts nach. 

Für wen sind Ultrabooks gemacht?

Ultrabooks waren ursprünglich für alle gedacht, die viel mit ihrem Notebook unterwegs sind. Wer es häufig im Rucksack oder der Tasche dabei hat, ist froh um jede Gewichtsersparnis. Um das zu schaffen, ging man Kompromisse an anderer Stelle ein.

Wie oben schon beschrieben: Die Technik in den Ultrabooks hat inzwischen an den meisten Stellen ein Niveau erreicht, dass diese Notebooks für viele Kunden interessant macht. Insofern muss man es gar nicht mehr auf solche Nutzer beschränken, die viel unterwegs arbeiten. Auch andere wissen ein leichtes, schlankes und elegantes Notebook zu schätzen.

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Was ist besser: Ultrabook oder Notebook?

Diese Frage kann man nicht grundsätzlich beantworten. Sie hängt ganz von der eigenen Nutzung ab. Auch wenn die Ultrabooks inzwischen den klassischen Notebooks in Sachen Performance und an anderen Stellen ähnlicher geworden sind: Es gibt dennoch wesentliche Unterschiede.

Die Auswahl bei der klassischen Form ist schlicht größer. Ob es nun um die Displays geht, die Anschlüsse oder die Performance bis hin zur Grafikkarte: Wer spezielle Wünsche hat, wird im immens großen Notebook-Markt sicher fündig. Ultrabooks sind vielfältiger geworden, aber eine so breite Palette wird man dort trotzdem nicht finden.

Letztlich sind Ultrabooks eine Unterkategorie der Notebooks. So wie ein Sportwagen eben eine spezielle Art des Autos ist. Für manchen wird der Porsche oder Ferrari genau sein, was sie wollen. So mancher anderer wird sich andernorts umschauen.

Ultrabooks sind dünn, leicht, elegant und oftmals sehr gut verarbeitet. Dank SSD-Flashspeicher sind viele Modelle rasant schnell im Alltag. Wer das zu schätzen weiß, wird in dieser Geräteklasse sicherlich sein neues Traum-Notebook finden.

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