Gaming PC:
Das Herz Deines Gaming Systems

Wenn Du Deine Lieblingsspiele nur noch mit den geringsten Grafikeinstellungen spielen kannst, wird es Zeit für einen neuen Gaming PC. Die riesigen Spielwelten und hochauflösenden Grafiken der aktuellen Blockbuster-Games erfordern jede Menge Rechenleistung. Wir stellen Dir die wichtigsten Komponenten vor und präsentieren Dir Systeme für unterschiedliche Anforderungen.

Diese Fragen solltest Du Dir im Vorfeld stellen:

  • Welche Spiele möchtest du spielen?

  • Möchtest du mehrere Grafikkarten einbauen / nachrüsten?

  • Welchen Speicherbedarf hast du?

Das Mainboard

Das falsche Mainboard kann Dir den Spaß am Gaming PC schnell verderben. Achte darauf, dass es mindestens einen (besser mehrere) PCI-Express-Slots besitzt und der Hersteller nicht an den Lüfteranschlüssen gespart hat. Erkundige Dich vor dem Kauf Deines Desktop PCs, welches Mainboard integriert ist und ob Du vielleicht irgendwann zusätzliche Komponenten einbauen willst. 

Die Grafikkarte

Die Grafikkarte ist eines der wichtigsten Elemente in deinem Zocker Desktop PC. Experten sagen, dass man ein knappes Drittel seines Budgets für die Grafikkarte einplanen sollte. Gute Einsteigermodelle haben 4 GB Videospeicher an Bord, wer seine Spiele in Full HD genießen will, sollte noch ein paar Gigabyte draufpacken und sich nach einem Komplettsystem mit einer Grafikkarte mit mindestens 6 GB umsehen. Damit eine flüssige Darstellung des Spielgeschehens möglich ist, sollte diese zumindest mit 800 MHz getaktet sein. Willst Du auf den höchsten Einstellungsstufen unterwegs sein und vielleicht sogar in 4K Qualität spielen, musst Du Dich im hochpreisigen Bereich umschauen und ein System mit einer Grafikkarte mit mindestens 8 GB Videospeicher wählen. Interessierst Du Dich für Virtual Reality, wären noch mehr GB nicht unpraktisch. Oder Du machst es wie die Pro Gamer und lässt gleich zwei Grafikkarten im Verbund arbeiten, um die maximal mögliche Bildqualität zu erleben.

Der Prozessor

Beim Gaming Desktop PC raten wir Einsteigern zu einem Vierkern Prozessor. Die meisten Hersteller verbauen Prozessoren von Intel oder AMD in Ihre Komplettsysteme. Zwar sind die Intels etwas teurer, machen das aber mit mehr Leistung wett. Im Bereich der Mittel- und Oberklasse dominieren mittlerweile die 8-Kern-CPUs mit einer Taktrate von 3 GHz. Achte zudem auf einen eigenen CPU-Kühler. Entscheidest Du Dich für einen Desktop PC mit Wasserkühlung, kannst Du die CPU-Kerne auch übertakten, um noch mehr Leistung zu generieren. 

Der Arbeitsspeicher

Neben der Grafikkarte und der Rechenleistung ist der Arbeitsspeicher einer der wichtigsten Komponenten in Deinem Gaming Desktop PC. Im RAM Speicher werden temporäre Dateien abgelegt. Für Einsteiger, welche nicht unbedingt Wert auf die höchsten Einstellungen im Game legen, reichen acht Gigabyte DDR3-Arbeitsspeicher aus. Setzt Du auf Leistung und höchste Performance, solltest Du einen Rechner mit 16 GB Arbeitsspeicher wählen. Derzeit stehen vier Generationen Arbeitsspeicher zur Verfügung (DDR 1 bis DDR4), wobei DDR4 die aktuellste Generation markiert. Teils kann es daher sinnvoller sein auf einen Desktop PC mit 8GB DDR4 zu setzen, anstatt auf 16 Gigabyte RAM der dritten Generation DDR3. Wenn Du Dir nicht sicher bist, lass Dich von Deinem EURONICS Händler vor Ort beraten und Dir die Unterschiede der einzelnen Gaming Komplettsysteme zeigen. 

Die Festplatte

Patches, Updates, Erweiterungen und DLCs – aktuelle Spiele belegen massig Platz auf der Festplatte. Selbst für Deinen Einsteiger Gaming Desktop PC solltest Du Dich also nach einer HDD Festplatte mit mindestens ein, besser zwei Terabyte (TB) umsehen. Einen SSD Speicher brauchst Du nicht zwingend. Auf Dein Spielerlebnis hat dieser keinen Einfluss – der SSD Speicher lässt deinen Rechner aber zum Beispiel deutlich schneller starten. 

Das Netzteil

Ohne Netzteil ist alles nichts – denn es versorgt Dein System mit Strom. Das mitgelieferte Netzteil Deines Komplettsystems deckt den Verbrauch beim Gamen locker ab. Willst Du Deinen Desktop PC später einmal erweitern, solltest Du darauf achten, dass die benötigte Gesamtleistung nicht zu niedrig ist. Bedenke zudem, dass Dein Rechner vom Netzteil abhängig ist – ein unerwarteter Spannungsstoß und Dein Desktop PC ist Geschichte. 

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