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Das Babyphone gehört zu den wichtigsten Anschaffungen, wenn Sie Ihr Baby immer im Blick behalten möchten. Genießen Sie ein neues Sicherheitsgefühl, per Audio, per Kamera und Video und sogar mit Nachtsicht. Erfahren Sie bei EURONICS mehr in unserem !
Ein Babyphone gehört zu den nützlichsten Anschaffungen für Eltern. Denn wenn es um den Nachwuchs geht, ist das Sicherheitsbedürfnis schließlich besonders ausgeprägt. Der Ratgeber von EURONICS weist Ihnen bei Ihrem Einkauf den Weg, erklärt die Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten und Technologien und verrät, worauf es bei der Auswahl eines Produkts ankommt.
Ein Babyphone ist eine Einheit aus zwei Geräten: Es gehören immer Sender und Empfänger zusammen, die hier Baby- und Elternteil heißen. Den Sender platzieren Sie im Kinderzimmer. Dieser ist mit einem Mikrofon ausgestattet, je nach Gerät auch mit einer Kamera. Teilweise verfügen die Geräte sogar über eine Nachtsicht-Funktion. Die auf diese Art und Weise aufgenommenen Signale sendet das Babyteil dann an das Elternteil. Dieses können Sie zum Beispiel im Schlaf- oder Wohnzimmer immer bei sich haben. Auf diese Weise behalten Sie Ihr Baby immer im Blick und können genau verfolgen, was es gerade macht.
Neben Babyphones mit Kamera sind auch Modelle ohne Kamera verfügbar. Diese heißen auch Audio-Babyphones. In diesem Fall überträgt das Gerät nur die Geräusche aus dem Kinderzimmer. Das kann für die Überwachung bereits ausreichen und war früher der Standard.
Babyphone mit Audio-Übertragung
Welche Vorteile hat ein Babyphone?
Dank eines Babyphones wissen Sie immer, was Ihr Nachwuchs im Babybett gerade anstellt. Auf dieses Sicherheitsgefühl möchten viele Eltern nicht verzichten, unabhängig davon, wo sie sich im Haus oder der Wohnung gerade aufhalten. Damit handelt es sich bei einem Babyphone ob mit oder ohne Kamera um weit mehr als nur eine technische Spielerei. Diese Investition hilft Ihnen dabei, in einem Notfall sofort reagieren zu können.
Die Anschaffung lohnt sich bereits für Eltern, die in einer kleinen Wohnung leben. Denn auch hier müssten Sie regelmäßig ins Kinderzimmer gehen, um nach dem Rechten zu sehen. Große Vorteile bietet das Babyphone auch in Häusern mit mehreren Stockwerken. Befindet sich das Kinderzimmer auf einer anderen Etage als Ihr Arbeitszimmer, wissen Sie die Vorteile eines Babyphones schnell zu schätzen.
Reicht eine Babyphone-App nicht bereits aus?: Sinnvoll ist ein Babyphone auch im Vergleich zu einer reinen Handy-App. Die Babyphones bieten mehr Funktionen, sind nicht von Problemen wie Funklöchern betroffen und eignen sich damit für den regelmäßigen Einsatz besser. Zudem produzieren Babyphones für gewöhnlich weniger Strahlung als Mobilfunkgeräte wie Smartphones.
Worin unterscheiden sich die Babyphones?
Sie möchten ein Babyphone kaufen und stellen sich die Frage, welches Modell für Sie am besten passt? Erfahren Sie hier mehr über die wichtigsten Unterscheidungskriterien!
Gegensprechfunktion
Bei einem Babyphone ist die Kommunikation entweder in eine Richtung (unidirektional) oder in beide Richtungen möglich (bidirektional). Die bidirektionalen Modelle verfügen also über eine Gegensprechfunktion. Betätigen Sie die Push-to-Talk-Taste, um mit Ihrem Baby zu sprechen. Auf diese Weise können Sie mit ihm besser in Verbindung bleiben und beruhigen, wenn es Ihre Stimme hört.
Funktechnik
Welches Babyphone das richtige für Sie ist, hängt auch von der verwendeten Funktechnik ab. Hier sind im Wesentlichen drei Technologien zu unterscheiden:
Babyphone mit DECT-Technologie
DECT (funkt wie ein schnurloses Telefon)
FHSS (nutzt verschiedene Frequenzen und passt sich selbsttätig an)
WLAN (nutzt das kabellose Internet per WLAN-Router)
Beschreibung
Die meisten Babyphones auf dem Markt sind heute digital. Hierbei handelt es sich um die gängigste Technik für diese Art von Geräten.
Ebenfalls digital. Basiert auf einem automatischen Kanalwechsel und ist damit sicherer.
Geräte mit dieser Übertragungstechnik nutzen die vorhandene WLAN-Infrastruktur und arbeiten damit ebenfalls digital.
Besonderheiten
ausgezeichnete Sprachverständlichkeit
geringe Störungsanfälligkeit
kein Video
sehr gute Abhörsicherheit
ausgezeichnete Sprachverständlichkeit
geringe Störungsanfälligkeit
nur in Verbindung mit bestehendem WLAN-Netzwerk einsetzbar
Reichweite
bis etwa 50 m im Innenraum
bis etwa 600 m im Freien
bis etwa 50 m im Innenraum
bis etwa 1.000 m im Freien
abhängig von der Leistung des Routers und dem Aufbau des Netzwerks
Strahlungsintensität
Mittel
Mittel
Gering bis mittel
Preis
Mittel
Mittel bis hoch
Gering bis mittel
Überwachungsart
Als Käufer wählen Sie zwischen einem Babyphone mit Video und Audio oder nur mit Audio aus. Weiterhin stehen Modelle mit Atemkontrolle zur Verfügung.
Babyphone ohne Kamera
Babyphone mit Kamera
Vorteile
überträgt Babygeschrei und andere Geräusche zuverlässig
einfache und unkomplizierte Funktion
kostengünstiger
Eltern haben das Baby immer im Blick
umfassende Überwachung in Echtzeit
Zusatzfunktionen wie Zoom oder Nachtsicht
Nachteile
keine visuelle Überwachung möglich
Nachtsicht und ähnliche Zusatzfunktionen fallen weg
etwas aufwendiger in der Einrichtung und Bedienung
Passwortvergabe und Verschlüsselung der Verbindung sind wichtig
teurer
Tipp: Sie haben Zwillinge oder zwei Babys in unterschiedlichen Kinderzimmern? In diesem Fall lohnt sich ein Babyphone mit 2 Kameras. Sie sparen bei der Anschaffung und haben Ihren gesamten Nachwuchs immer im Blick.
Babyphone mit Atemkontrolle
Vorteile
Kontrolle der Atembewegungen
noch unmittelbarere Überwachung möglich
zusätzliche Messung der Sauerstoffsättigung bei Modellen mit Befestigung der Sensoren direkt am Baby
Nachteile
Fehlalarme sind bei falscher Positionierung möglich
höherer Aufwand mit der Anbringung der Sensoren
Worauf kommt es beim Kauf eines Babyphones an?
Sie interessieren sich für ein Babyphone und fragen sich, auf welche Kaufkriterien Sie achten sollen? Sie müssen zum Beispiel festlegen, ob es ein Babyphone mit Akku oder mit Netzbetrieb sein soll.
Reichweite
Bei einem Babyphone hängt die Reichweite von der Überwachungsart und der verwendeten Übertragungstechnik ab:
WiFi-Babyphone mit 300 m Reichweite
Reichweite in Abhängigkeit von der Funktechnik
Analog: 150 bis 800 m
DECT (digital): 200 bis 600 m
FHSS (digital): 150 bis 1.000 m
WLAN: abhängig von der Netzverfügbarkeit und daher prinzipiell unbegrenzt
Reichweite in Abhängigkeit von der Überwachungsart
Audio: 50 bis 2.000 m
Video: 100 bis 500 m
Atemüberwachung: 150 bis 300 m
Hinweis: In der Tabelle zur Reichweite in Abhängigkeit von der Funktechnik ist auch die analoge Übertragung aufgeführt. Denken Sie jedoch daran, dass hier keine Verschlüsselung möglich ist. Da diese Technik als unsicher gilt, kommt sie heute bei Babyphones eher nicht mehr zum Einsatz. Weiterhin ergeben sich Nachteile wie die hohe Störungsanfälligkeit und die eher schlechte Sprachverständlichkeit.
Betriebsart
Bei einem Babyphone wählen Sie aus zwischen einer Stromversorgung per Batterie oder Akku und per Netzstecker.
Batterie- und Akkubetrieb
Netzbetrieb
Vorteile
hohe Flexibilität
ist bei Elternteilen die gängige Betriebsart
bei Aufladung Weiterbetrieb über das Netz möglich
hohe Stromausfallsicherung
günstig
auch in Hotelzimmern oder Ferienwohnungen ohne Steckdose in der Nähe nutzbar
Nachteile
regelmäßige Aufladungen erforderlich
teurer
Abhängigkeit von der Steckdose
weniger flexibel
Tipp: Wenn Sie ein Babyphone günstig kaufen möchten, fällt der Blick vermutlich zuerst auf Geräte ohne Batterie- oder Akkubetrieb. In der Regel ist es jedoch nicht sinnvoll, ein Produkt zu wählen, bei dem das Elternteil auf die Steckdose angewiesen ist. Denn sich frei in der Wohnung bewegen zu können, ist einer der wesentlichen Vorteile dieser Form der Babyüberwachung. Besser sind daher Produkte, bei denen das Elternteil mit Batterie oder Akku läuft und für das Babyphone der Netzbetrieb vorgesehen ist.
Strahlung
Da ein Babyphone in der Regel kabellos arbeitet und Informationen per Funk überträgt, stellt sich die Frage nach der Strahlungsbelastung. Das gilt für ein Babyphone über WLAN und auch für das Babyphone ohne WLAN. Denn elektrische Strahlung entsteht immer, wenn Sie elektronische Geräte im Betrieb haben. Wie hoch die Belastung letztlich ausfällt, hängt von der verwendeten Technik ab.
Grundsätzlich sind analoge Geräte deutlich strahlungsärmer als digitale. Dieser Übertragungsweg ist aber weder abhörsicher noch störungsfrei. Bei der digitalen Technik stehen außerdem insgesamt mehr Funktionen zur Verfügung. Um hier den Nachteil der höheren Strahlungsbelastung auszugleichen, arbeiten die Hersteller teilweise mit einem ECO-Modus, der die maximale Reichweite reduziert. Einen solchen ECO-Modus bietet zum Beispiel das Philips Avent DECT an.
Babyphone mit ECO-Modus
Tipp: Sie sollten immer darauf achten, einen Mindestabstand von etwa einem Meter zwischen dem Baby und dem Babyteil einzuhalten, damit die Strahlungsbelastung nicht unnötig hoch ausfällt.
Basis- und Zusatzfunktionen
Das sind die wichtigsten Funktionen, die viele Babyphones auf dem Markt mitbringen:
Automatische Kanalwahl
Batterieanzeige
Kamera
Lautstärkeregler
Mikrofon
Pausetaste
Weiterhin bieten viele Geräte interessante Zusatzfunktionen an. Sie erhöhen den Nutzen Ihrer Anschaffung:
Bewegungsüberwachung: Einige Babyphones sind zusätzlich mit einem Bewegungsmelder ausgestattet. Zu den überwachten Bewegungen gehören auch die Atembewegungen. Einige Geräte lösen einen Alarm aus, wenn das Baby längere Zeit keine Atemaktivität zeigt. Die Sensoren sind sehr empfindlich und ermöglichen damit eine noch umfassendere Überwachung.
ECO-Modus: Beim ECO-Modus handelt es sich letztlich um eine intelligente Steuerung des Stromverbrauchs. Wenn sich der Abstand zwischen Eltern- und Babyteil verringert, stellen die Geräte die Reichweite automatisch geringer ein. Entscheidend ist, dass dabei auch die Strahlenbelastung sinkt. Daher handelt es sich hierbei um eine der interessantesten Zusatzfunktionen für Babyphones. Bei Modellen wie dem Philips Avent Babyphone kann der ECO-Modus auch bedeuten, dass sich das Display der Elterneinheit nach einer gewissen Zeit deaktiviert. Das spart ebenfalls Strom.
LED-Alarm: Die LED-Benachrichtigungen zeigen an, dass Sie sich nicht in Reichweite des Babyteils aufhalten oder dass der Akkustand gering ist.
Nachtlicht: Das Nachtlicht dient der Beruhigung des Babys. Einige Modelle schalten es automatisch ein oder verfügen sogar über ein mehrfarbiges Nachtlicht.
Nachtruhe-Modus: In diesem Modus verringern sich die Helligkeit des Displays und der sonstigen Anzeigen sowie die Lautstärke des Tons. Häufig genügt ein einzelner Tastendruck, um in diesen Modus zu wechseln.
Nachtsicht: Einige Modelle sind mit einer Nachtsichtkamera ausgestattet. Sie können die Bewegungen Ihres Babys dann sogar bei Dunkelheit erkennen.
Babyphone mit Nachtsichtfunktion
Temperatursensor: Verfügt das Babyphone über eine solche Ausstattung, können Sie die Raumtemperatur im Kinderzimmer viel leichter überwachen.
FAQ Babyphone – Nützliche Fragen und Antworten
Wo soll das Babyphone aufgestellt werden?
Das Babyphone soll Ihnen dabei helfen, das Baby jederzeit im Blick zu behalten. Deshalb sollten Sie es so positionieren, dass eine freie Sicht bis zum Kinderbett besteht. Der gesamte Körper des Babys mitsamt Gesicht sollte erkennbar sein.
Was heißt ECO-DECT?
Das ECO steht für „Economic“. Geräte mit dieser Ausstattung reduzieren das Funksignal, wenn sich der Abstand zwischen der Eltern- und Babyeinheit verringert. Das spart Strom.
Was ist FHSS?
FHSS steht für „Frequency Hopping Spread Spectrum“. Diese Technologie für einen automatischen Kanalwechsel verhindert, dass sich mehrere Babyphones gegenseitig bei der Übertragung behindern. Das Ergebnis ist eine störungsfreie Verbindung mit besserer Qualität.
Warum piept das Babyphone?
Zu einem Babyphone gehören immer eine Eltern- und eine Babyeinheit. Haben die beiden die Verbindung zueinander verloren, weist ein Piepton darauf hin. Verringern Sie den Abstand, um dieses Problem zu beheben.
Bis wann sollte man ein Babyphone benutzen?
Bei gesunden Kindern können Sie das Babyphone ungefähr bis zu einem Alter von 2,5 oder 3,5 Jahren verwenden. Ab dann können die Kinder in der Regel bereits laufen und reden und sich im Notfall mitteilen. Sollte das Kind krank sein, können Sie das Babyphone bei Gelegenheit noch bis zu einem Alter von 6 bis 7 Jahren verwenden.
Wie funktionieren Babyphone-Apps?
Audio- und Videosignale können Sie sich dank App auch auf das Smartphone senden lassen und das in Echtzeit. Hinzu kommen Funktionen wie etwa die Aktivierung eines Nachtlichts aus der Ferne, wenn Sie Ihren Nachwuchs beruhigen möchten.
Wie lang sollte die Akkulaufzeit sein?
Akkulaufzeit sollte wenigstens 12 Stunden betragen. Dann können Sie das Babyphone zumindest von morgens bis abends durchgehend einsetzen.
Wie kann ich beim Gebrauch eines Video-Babyphones Energie sparen?
Nutzen Sie ein Gerät mit ECO-Modus und verringern Sie den Abstand zwischen Eltern- und Babyeinheit. Dann sinkt bei Babyphones mit dieser Ausstattung auch der Energieverbrauch.
Wie kann ich die Strahlungsbelastung minimieren?
Halten Sie bei der Aufstellung des Babyphones einen Mindestabstand von einem Meter zum Babybett ein. Sie können auch die Reichweite in den Einstellungen verringern oder den ECO-Modus nutzen, um die Strahlung zu senken.
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