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Elektroherde (124 Produkte)

Elektroherd jetzt online kaufen bei EURONICS

Neben dem Kühlschrank ist der Herd wohl das wichtigste Haushaltsgerät. Mit Kochfeld und Backofen bereiten wir unsere Mahlzeiten zu. Besonders beliebt in deutschen Haushalten sind dabei Elektroherde, da sie sich überall und sehr einfach installieren und besonders vielseitig einsetzen lassen.

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SUK91CMX9 Elektroherd mit Glaskeramikfeld edelstahl, 115 l, 90 cm breit, A, 5 Kochzonen Smeg SUK91CMX9 Elektroherd mit Glaskeramikfeld edelstahl, 115 l, 90 cm breit, A, 5 Kochzonen
Produkt-Highlights:
  • Kurzzeitwecker
  • Umluft + Heißluft
  • Kühlgebläse
  • Vapor Clean
  • Abnehmbare Gerätetür
1.899,00 €

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SCD90CMX9 Elektroherd mit Glaskeramikfeld edelstahl Smeg SCD90CMX9 Elektroherd mit Glaskeramikfeld edelstahl
Produkt-Highlights:
  • Multifunktion, 8 Beheizungsarten,
  • Bedienblende und Spritzleiste in Edelstahl
  • Vollglasaußentür
  • Klappfach im Gerätesockel mit geprägtem SMEG - Logo
  • Kurzzeitwecker / Minutenzähler
2.029,00 €

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TR4110IGR Stand-Elektroherd mit Induktionsfeld schiefergrau Smeg TR4110IGR Stand-Elektroherd mit Induktionsfeld schiefergrau
Produkt-Highlights:
  • 3 Backöfen
  • Digitale Programmuhr für Gardauer, Start-/Endabschaltung, Kurzzeitwecker
  • VAPOR CLEAN Reinigungsfunktion
  • 2 Teleskop–Teilauszüge, 2 Ebenen
  • Halogenbeleuchtung
4.249,00 €

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HR 1622 Stand-Elektroherd mit Induktionsfeld edelstahl/cleansteel Miele HR 1622 Stand-Elektroherd mit Induktionsfeld edelstahl/cleansteel
Produkt-Highlights:
  • Mehrfarbiges TFT-Touch-On-Display mit Klartext - M Touch
  • Modernste Technik beim Kochfeld - 4 Induktions-Kochzonen
  • Perfektionierung der Back- und Bratergebnisse - Klimagaren
  • Ergonomische und einfachste Bedienung - Motorische Schwenkblende
  • Gradgenaues Braten in Perfektion - kabelloses Speisenthermom...
4.499,00 €

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Ratgeber Elektroherd kaufen

Der Herd gehört zweifellos zu den essenziellen Haushaltsgeräten. Unser Herd versorgt uns mit leckeren, nahrhaften und vielseitigen Gerichten. Kochen ist deutlich günstiger als Restaurant, Lieferdienst oder Mikrowellenkost oder andere Fertiggerichte. Und nicht zuletzt dienen Kochen, Braten, Backen und Co. nicht nur der „Nahrungsaufnahme“: Vielen Menschen macht der kreative Einsatz am Herd auch großen Spaß – insbesondere, wenn ein besonders köstliches Ergebnis dabei herauskommt.

Herde gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Wurde früher mit Holz geheizt, ist dies mittlerweile kaum noch der Fall. Standardmäßig wird heutzutage mit Gas oder Strom gekocht. Und während sich Gasherde ebenfalls häufiger im Restaurant oder in Profiküchen finden, hat sich in privaten Haushalten überwiegend der Elektroherd durchgesetzt. Nicht verwunderlich, da diese Betriebsart verschiedene Vorteile bietet.

Elektroherde unterscheiden sich wiederum nach der Art der Herdplatten, was sich in Preis, Leistung und Effizienz niederschlägt. Auch die in Elektroherde integrierten Backöfen weisen Unterschiede bei den Funktionen auf: von Ober- und Unterhitze über Umluft bis hin zum Grill. Weitere Aspekte bei der Wahl des passenden Geräts für Ihren Haushalt sind Bautyp, Größe, und Energieeffizienz. Doch keine Sorge: Im EURONICS-Ratgeber erfahren Sie die wichtigsten Kriterien, sodass Sie den richtigen Elektroherd für Ihre Bedürfnisse finden.

Junge Frau kocht am Gasherd

Was ist ein Elektroherd und wie funktioniert er?

Elektroherde sind Elektrogroßgeräte zur Zubereitung von Lebensmitteln. Sie bestehen aus einer Kochfläche mit verschiedenen Platten sowie einem Backofen. Beide Komponenten werden mit elektrischem Strom betrieben. Elektroherde gibt es sowohl als Komplettgeräte, die entweder freistehend installiert oder fest in der Küchenzeile verbaut werden, als auch als flexible Kombinationen. Bei diesen werden Kochfeld und Backröhre getrennt installiert, was gerade in modernen Küchen an Beliebtheit gewinnt.

Die Funktionsweise eines Elektroherds richtet sich nach der Technologie der Herdplatten. So arbeiten Geräte mit gusseisernen Platten anders als Modelle mit Ceranfeld oder Induktion. Bei den ersten beiden erhitzt der Stromfluss die Kochstelle selbst. Induktionsherde erwärmen hingegen nur das Kochgeschirr mithilfe von magnetischen Feldern. In jedem Fall ist für den Betrieb eines E-Herds ein Starkstromanschluss nötig, der Kochfeld und Backofen mit dreiphasigem Wechselstrom bei 400 Volt und meist 16 Ampere versorgt. Dies ist notwendig, damit das Gerät auch bei hoher Leistungsabnahme (bis zu 11 Kilowatt Anschlussleistung) mit ausreichend Energie versorgt werden kann. Wird ein Elektroherd mit hoher Wattzahl an eine einfache Schutzkontaktsteckdose angeschlossen, kann der hohe Stromfluss zu einer Überlastung – und damit zum Schmelzen der Leitung oder einem Kabelbrand – führen.

Wird der Ofen separat vom Kochfeld installiert, benötigt er keinen Dreiphasenwechselstrom. In diesem Fall kann er einfach wie eine Mikrowelle über einen handelsüblichen Stecker mit dem Stromnetz verbunden werden. Die Elektroöfen von Gasherden werden ebenfalls so angeschlossen.

In welchen Bautypen sind Elektroherde verfügbar?

Elektroherde mit Backofen sind in zwei verschiedenen Bautypen erhältlich. Die klassische Lösung stellen Einbaugeräte dar. Diese werden in spezielle Umbauschränke eingefasst, das Kochfeld kommt in eine Mulde in der Arbeitsplatte. Im Anschluss werden die Herdplatten über Kabel mit dem restlichen Gerät und deren Steuereinheit verbunden. Durch diesen Aufbau passen sich Einbauherde harmonisch in die Küche ein und es entsteht ein strukturiertes Erscheinungsbild. Allerdings müssen Sie bei der Anschaffung eines Einbaugeräts auf die Größe achten, insbesondere auf Höhe und Breite, damit es auch wirklich in Ihre Küche passt. Standardmaße für Elektroherde zum Ein- bzw. Unterbau sind 60 x 60 Zentimeter. Für kleinere Küchen gibt es auch Kompaktherde mit einer Breite von 45 Zentimetern.

Alternativ dazu stellen freistehende Modelle eine praktische Komplettlösung dar. Hierbei handelt es sich um geschlossene Geräte mit Ofen und Herdplatten. Ein Umbauschrank in der Küchenzeile ist nicht notwendig, auch eine Aussparung in der Arbeitsplatte brauchen Sie nicht. Stellen Sie den Standherd einfach nur in Reichweite des Starkstromanschlusses auf und lassen Sie ihn anschließen. Freistehende Geräte bieten damit ein höheres Maß an Flexibilität – bei entsprechender Raumgröße lassen sie sich auch in der Mitte der Küche aufstellen. Allerdings fallen sie – gewollt oder ungewollt – optisch stärker auf, da sie nicht in der einheitlichen Schrankgestaltung verschwinden.

Welche verschiedenen Kochfelder kann ein Elektroherd bieten?

Elektroherde unterscheiden sich neben Größe und Bautyp vorrangig in der Beschaffenheit des Kochfelds und der genutzten Technologie. Diese bestimmt maßgeblich die Funktionsweise, die Effizienz sowie weitere Funktionen. Drei Arten werden unterschieden:

Ein Massekochfeld besteht aus mehreren Herdplatten aus Gusseisen. In diese sind Heizspiralen integriert, die beim Einschalten mit Strom versorgt werden. Der Stromfluss heizt die Drähte auf, diese erwärmen das Eisen, das Eisen wiederum überträgt die thermische Energie auf die Töpfe und Pfannen, die Sie auf das Kochfeld stellen. Elektroherde mit Massekochfeld sind am günstigsten, verbrauchen jedoch auch am meisten Energie im Betrieb.

Bomann Elektroherd mit Kochfeld
Herd mit Massekochfeld

Moderner Standard bei Elektroherden sind Kochfelder aus Glaskeramik. Bekannt sind diese auch als Ceranfeld, wobei Ceran jedoch genaugenommen ein Markenname für eine bestimmte Art Glaskeramik ist. Die Kochfelder haben eine hohe Durchlässigkeit für Wärmestrahlung und eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Hierdurch übertragen sie die Wärme hervorragend auf das Kochgeschirr, der Bereich um die Herdplatte bleibt hingegen kühl. Als Wärmeerzeuger kommen statt Heizdrähten Infrarot- oder Halogen-Strahler zum Einsatz. Diese haben eine deutlich geringere Aufheizzeit als Massekochfelder.

Bosch Herd mit Kochfeld aus Glaskeramik
Herd mit Kochfeld aus Glaskeramik

Besonders effizient sind Kochfelder mit Induktion. Diese setzen keine direkte Wärmequelle ein, sondern eine spezielle Spule, die ein magnetisches Wechselfeld erzeugt. Das Magnetfeld erwärmt nicht die Kochfläche selbst, sondern nur das Kochgeschirr. Da dies neben dem Boden auch die Seitenwände von Töpfen und Pfannen betrifft, erfolgt die Wärmeverteilung sehr gleichmäßig. Die Technologie hat einen vergleichsweise geringen Stromverbrauch und weist auch deutlich geringere Energieverluste auf. Zudem können Lebensmittel nicht auf den Herdplatten einbrennen, da diese sich selbst nicht erwärmen. Allerdings sind Induktionskochfelder recht teuer und außerdem lässt sich auf ihnen nur mit speziellem, ferromagnetischem Kochgeschirr (Metall, Stahl, Gusseisen) kochen.

AEG Elektroherd mit Induktionsfeld
Herd mit Induktionsfeld

Welche Kochzonen kann ein Elektroherd aufweisen?

Je nach Bauart verfügt ein Elektroherd über unterschiedliche Kochzonen. Eine Kochzone ist ein separater Bereich, auf dem gekocht wird. Bei Massekochfeldern sind die einzelnen Zonen aufgrund der Herdplatten leicht ersichtlich, bei Ceranfeldern oder Induktionsherden sind sie normalerweise durch Markierungen auf dem Kochfeld gekennzeichnet. Standard-Kochfelder verfügen über vier Kochzonen. Bei kleinen Pantryküchen sind es nur zwei, Luxus-Kochfelder können auch fünf oder sechs Zonen bieten. Besonders ausgefallen sind zonenlose Induktionsfelder, auf denen Sie Ihre Töpfe und Pfannen beliebig positionieren können. Man spricht hier auch von Vollflächeninduktion.

Ist der Elektroherd in Zonen unterteilt – wie es beim Großteil der Geräte der Fall ist – unterscheiden sich diese meist in Normal-, Spar- und Schnellkochplatten. Normalkochplatten eignen sich für alle Aufgaben. Schnell- oder Blitzkochplatten weisen hingegen eine leicht erhöhte Leistung auf. Hierdurch eignen sie sich zum Beispiel besser zum schnellen Aufkochen von Wasser oder zum Reduzieren von Soßen. Dem gegenüber stehen Sparkochplatten mit weniger Heizleistung. Diese dienen der schonenden Zubereitung oder aber dem Warmhalten von Speisen.

Gewöhnlich weisen Herde zwei Normalfelder sowie ein Blitz- und ein Sparfeld auf. Die speziellen Kochplatten bzw. Kochzonen sind bei vielen Geräten gekennzeichnet. So erkennen Sie die Blitzzone bei gusseisernen Herdplatten oft an einem roten Punkt in der Mitte. Bei Glaskeramik und Induktion ist der entsprechende Hinweis in oder neben der Kochzonenmarkierung angebracht.

Je größer das Kochfeld ist, umso mehr unterschiedliche Zonen kann es aufweisen, insbesondere bei Ceran- und Induktionskochfeldern. So findet sich bei hochwertigen Modellen zum Beispiel häufig auch eine ovale Bräterzone oder aber eine „Doppelkochzone“, bei der sich zwei separate Felder zu einem länglichen verbinden lassen.

Gorenje Elektroherd mit unterschiedlichen Kochzonen
Herd mit unterschiedlichen Kochzonen

Welche Funktionen sollte der Backofen des Elektroherds bieten?

Neben der Beschaffenheit des Kochfeldes sollten Sie bei der Wahl Ihres Elektroherds auch auf den Backofen achten. Je nach Größe des Geräts weist er ein Volumen von rund 40 bis 70 Litern auf und kann modellabhängig unterschiedliche Funktionen bieten. Standardmäßig verfügt der Backofen über eine Beleuchtung sowie Ober- und Unterhitze, besser ausgestattete Geräte arbeiten auch mit Umluft oder haben eine spezielle Grillfunktion. Im Folgenden stellt Ihnen EURONICS die wichtigsten Funktionen und ihren Einsatz genauer vor:

  • Ober- und Unterhitze ist die Standard-Beheizungsart von Elektroöfen. Sie sorgt für eine beidseitige Wärmeeinwirkung auf Ihre Speisen.
  • Bei separater Ober- oder Unterhitze wird nur ein Heizelement im Ofen betrieben, wodurch die Hitze präziser wirkt. Solo-Unterhitze eignet sich zum Beispiel besonders gut für Pizza, während Solo-Oberhitze vorwiegend zum Gratinieren genutzt wird.
  • Die Umluftfunktion benötigt ein spezielles Gebläse im Innenraum des Elektroherds. Der Ventilator wälzt die Luft im Ofen ständig um und sorgt so für eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Hierdurch können Sie mehrere Backbleche gleichzeitig nutzen. Außerdem können Sie die Temperatur aufgrund der größeren Effizienz um etwa 20 Grad Celsius senken.
  • Die Heißluftfunktion erfordert ein zusätzliches Heizelement am Lüfter für die Umluft. Dies verkürzt die Aufheizzeit massiv und verringert die Gar- und Backzeit von Speisen noch einmal zusätzlich. Allerdings ist Vorsicht beim Einsatz der Funktion geboten, da hier schnell etwas anbrennen kann. Bedenken Sie außerdem, dass die Schnellaufheizung mehr Energie verbraucht als der normale Betrieb.

Mit der Grillfunktion erhöhen Sie zusätzlich die Hitze in Ihrem Backofen. Dabei schaltet sich entweder ein spezielles Heizelement an der Decke des Innenraums ein oder der Heizer der Oberhitze wird intensiver betrieben. Der Ofen funktioniert dann wie ein Elektrogrill und erlaubt es zum Beispiel, Steaks und Grillgemüse zuzubereiten. Auch zum Bräunen von Aufläufen und Ähnlichem eignet sich die Funktion.

Herd mit Backofen-Grillfunktion
Herd mit Backofen-Grillfunktion
  • Dampfbacken und Dampfgaren können Sie prinzipiell in jedem Backofen. Hierfür müssen Sie lediglich etwas Wasser auf den Boden des Garraums oder des Kochgeschirrs geben und Temperaturen um die 100 Grad einstellen. Einige Öfen weisen jedoch auch hier spezielle Funktionen auf, mit denen sie den Wasserdampf noch besser nutzen können.
  • Die Auftaufunktion bietet eine besonders niedrige Leistungsstufe. Damit können Sie tiefgefrorene Lebensmittel schonend auftauen.
  • Selbstreinigungsfunktion: Elektroherde sind auch mit selbstreinigenden Backöfen erhältlich. Eine Selbstreinigung, die mittels Dampf, Katalyse oder Pyrolyse erfolgt, nimmt Ihnen den Großteil der Putzarbeit ab.
  • Automatikprogramme: Hier wählen Sie über ein Display die Art des Gerichts, das Sie zubereiten möchten. Der Ofen stellt dann selbstständig die optimale Temperatur, Garzeit und Feuchtigkeitszufuhr ein.
  • Sicherheitsverglasung der Backofentür: Reduziert die Verbrennungsgefahr und durch die bessere Wärmedämmung auch den Energieverbrauch.

Kindersicherung: Leben kleine Kinder in Ihrem Haushalt und ist der Ofen für diese erreichbar, ist eine Kindersicherung ratsam.

Wie effizient arbeiten Elektroherde?

Durchschnittliche Jahresverbräuche nach Technologie (inklusive Backofen, 4-Personenhaushalt):

Massekochfeld 450 Kilowattstunden
Glaskeramikfeld 400 Kilowattstunden
Induktionsfeld 300 Kilowattstunden

Elektroherde gehören zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Die tatsächliche Energieeffizienz von Elektroherden können Sie über die Energielabel der Geräte in Erfahrung bringen. Hier finden Sie Informationen zum Garraum und dem Stromverbrauch pro Normbackvorgang, einmal konventionell und einmal mit Heiß- oder Umluft. Wichtig ist auch die Energieeffizienzklasse, die von A+++ bis D (bei nach März 2021 gebauten Geräten von A bis G) angegeben und unter standardisierten Prüfmethoden ermittelt wird. Sie gibt an, wie viel Strom das Gerät im Vergleich zu einem fiktiven Referenzgerät verbraucht. Je höher die Klasse, umso sparsamer das Gerät. So verbraucht ein Elektroherd der Energieeffizienzklasse A ungefähr zwischen 80 und 110 Prozent der Energie der Referenz. Bei einem Herd der Klasse A++ sind es hingegen nur zwischen 40 und 60 Prozent. Die sparsamsten Geräte der Energieeffizienz A++ verbrauchen also nur halb so viel Strom wie die effizientesten Modelle der Klasse A.

Das Energieeffizienzlabel für Backöfen
Über das Energielabel auf Elektroherden mit Backofen können Sie verschiedene Modelle ganz einfach vergleichen und sich ein besonders sparsames Gerät heraussuchen. Hier noch einmal die wichtigsten Informationen kurz erklärt:
Energieeffizienzlabel für Backöfen
1) Marke bzw. Name des Herstellers 2) Modellbezeichnung des Geräts 3) Genutzte Energiequelle (hier Strom, bei Gasherden evt. auch Gas) 4) Skala der Energieeffizienzklassen 5) Energieeffizienzklasse des jeweiligen Geräts 6) Garraum in Litern 7) Energieverbrauch in kWh pro Normbackvorgang (konventionell) 8) Energieverbrauch in kWh pro Normbackvorgang (Umluft/Heißluft)

Wie wird ein Elektroherd angeschlossen?

Ein Elektroherd wird an den Starkstromanschluss Ihres Haushalts angeschlossen, denn nur dieser bietet genügend Energie, um Kochfeld und Backofen gefahrlos zu versorgen. An dieser Stelle sei gesagt, dass Sie das Gerät nur selbst anschließen sollten, wenn Sie über fundiertes Wissen über und Erfahrung mit Elektrotechnik verfügen und bestenfalls in diesem Fachbereich professionell ausgebildet sind. 

Das Arbeiten mit Starkstrom ist lebensgefährlich. 

Zudem kann sich aus einem fehlerhaften Anschluss eine hohe Brandgefahr ergeben. Hinzu kommt, dass Ihre Versicherung im Schadensfall nicht oder nur eingeschränkt greift, wenn Sie Ihren Herd selbständig anschließen. Die Niederspannungsanschlussverordnung schreibt sogar vor, dass die Installation von Elektroherden entweder vom Netzbetreiber oder von zertifizierten Elektroinstallationsunternehmen durchzuführen ist. Am besten beauftragen Sie Ihren EURONICS-Partner mit dem Anschluss des Herdes.

Falls Sie sich eine fachgerechte und sichere Installation zutrauen:

  • Schalten Sie zunächst alle entsprechenden Sicherungen sowie den Fehlerstromschalter aus und stellen Sie sicher, dass niemand im Haushalt diese wieder einschaltet, während Sie arbeiten.
  • Versehen Sie dann alle Kabel mit Aderendhülsen und schließen Sie sie zuerst an den Herd an.
  • Erst dann koppeln Sie das Gerät mit dem Drehstromanschluss. Dabei sind folgende Leitungen zu verbinden: L1 Braun, L2 Schwarz, L3 Grau, N Blau, PE Grün-Gelb.

ACHTUNG: Weist Ihr Elektroherd andere oder anders gekennzeichnete Kabel auf, handelt es sich womöglich um ein sehr altes oder aber um ein nicht zertifiziertes Modell. In diesem Fall ist von einer Eigeninstallation abzuraten.

Wie reinige ich meinen Elektroherd am besten?

Sowohl aus hygienischen als auch aus ästhetischen Gründen sollten Sie Ihren Elektroherd regelmäßig reinigen. Hierfür gibt es im Supermarkt oder in Drogerien spezielle Reinigungsmittel. Die Glaskeramik des Kochfelds bedarf einer besonders schonenden Pflege, bei einem robusteren Massekochfeld ist der Einsatz eines Allzweckreinigers kein Problem. Für den Innenraum des Backofens gibt es besonders effektive Reiniger. Bei starken Verschmutzungen sollten Sie das Putzmittel erst eine Weile einwirken lassen, bevor Sie sie mit Lappen oder Schwamm säubern. Verzichten Sie jedoch auf grobe Schwämme sowie Bürsten, da Sie mit diesen eventuell die Oberflächen des Elektroherds zerkratzen.

Für die Innenraumreinigung des Backofens integrieren Hersteller verschiedene Zusatzfunktionen in ihre Geräte. Eine (anteilige) Selbstreinigung kann entweder hydrolytisch, katalytisch oder pyrolytisch geschehen:

  • Die hydrolytische Reinigung arbeitet mit Dampf. Geben Sie einfach nur etwas Wasser in die entsprechende Mulde der Backröhre und aktivieren Sie die Funktion. Der entstehende Wasserdampf weicht Verschmutzungen auf, sodass sie sich im Anschluss leichter entfernen lassen. Prinzipiell können Sie diese Methode auch bei Elektroherden ohne Dampfreinigungsfunktion anwenden, sie ist dann lediglich etwas weniger effektiv.
Smeg Herd mit Dampfreinigungsfunktion
Herd mit Dampfreinigungsfunktion
  • Bei Backöfen mit Katalyse sorgt eine spezielle Beschichtung dafür, dass sich Lebensmittelreste und andere Verunreinigung zersetzen. Hierfür müssen Sie das Gerät nur in Betrieb nehmen, die Wärmeeinwirkung erledigt den Rest.
  • Bei der pyrolytischen Reinigungsfunktion heizt sich der leere Ofen für kurze Zeit auf bis zu 500 Grad auf und verbrennt alle Verschmutzungen. Dann können Sie die Asche einfach auswischen und ausfegen. Pyrolyse finden Sie überwiegend bei Oberklasse- und nur selten auch bei Mittelklasseherden. Der Energieverbrauch ist dabei beträchtlich.

So finden Sie den passenden Elektroherd

Sind Sie auf der Suche nach einem neuen Elektroherd für Ihre Küche, gibt es viel zu bedenken, um das optimale Gerät zu finden. Ein großes Kochfeld und ein Ofen mit vielen Extras sind eine unnötige Mehrinvestition, wenn Sie hauptsächlich für sich selbst und Ihren Partner kochen und den Großteil der Zusatzfunktionen nicht nutzen. Bei Großfamilien oder passionierten Hobbyköchen stoßen schlichte Modelle wiederum schnell an ihre Grenzen. Und je häufiger Sie das Gerät in Betrieb nehmen, umso mehr lohnt sich die Wahl moderner und energieeffizienter wie auch robuster Technik. EURONICS gibt Ihnen zur Orientierung einige Beispielempfehlungen für gute Elektroherde in unterschiedlichen Haushalten:

Single- oder Pärchenhaushalt

  • Technologie: Massekochfeld, Glaskeramik
  • Backofenvolumen: bis 50 Liter
  • Funktionen: Ober- und Unterhitze, evtl. Umluft

Klein- und Durchschnittsfamilie (3-4 Personen)

  • Technologie: Glaskeramik, Induktion
  • Backofenvolumen: 50 – 65 Liter
  • Funktionen: Ober- und Unterhitze, Umluft, Grill, Selbstreinigung

Großfamilie (5+ Personen und Hobbyköche)

  • Technologie: Induktion
  • Backofenvolumen: 65+ Liter
  • Funktionen: umfassende Heiz-, Sicherheits- und Reinigungsfunktionen

Häufig gestellte Fragen

Was ist praktischer: Freistehender Elektroherd oder Einbaugerät?

Die Entscheidung zwischen Standherd und Einbauherd ist nicht nur Formsache. Beide Typen haben Vor- und Nachteile. Ein freistehendes Gerät können Sie beliebig im Raum platzieren, es muss nicht in die Küchenzeile eingereiht und mit Schränken und Arbeitsplatten verbunden werden. Zudem gibt es Standherde in mehreren Größen als Einbaugeräte. Eine Einbauküche ist weniger flexibel, bietet dafür aber eine einheitlichere Optik. Zudem sind auch Stauraum und Erreichbarkeit der Geräte häufig optimiert.

Bieten getrennte Kochfelder und Backöfen beim Elektroherd Vorteile?

Moderne Küchentrends trennen immer häufiger Kochfeld und Backofen voneinander – dabei ist von autarken Kochfeldern die Rede. Dies ist nur mit Einbaugeräten möglich, da freistehende Elektroherde immer als Komplettlösung konzipiert sind. Durch die Trennung von Herdplatten und Ofen sind Sie bei der Küchengestaltung noch einmal flexibler und können unter anderem auch den Backofen rückenschonend in Brusthöhe installieren.

Wie viel Strom verbraucht ein Elektroherd?

Der Stromverbrauch eines Elektroherds richtet sich nach dem individuellen Nutzungsverhalten. Prinzipiell lässt sich jedoch sagen, dass Induktionskochfelder am sparsamsten arbeiten. Elektroherde mit Ceranfeld verbrauchen hingegen gut 30 Prozent mehr Energie, bei Geräten mit Massekochfeld sind es sogar gut 50 Prozent mehr Strom im Vergleich zu Induktion. Weiteren Einfluss nehmen die genutzten Kochstellen. Kochen Sie vorrangig auf der Schnellkochplatte, die eine höhere Leistung aufweist, verbraucht Ihr Herd mehr Energie. Ähnlich verhält es sich, wenn Sie bei Ihrem Backofen häufig die energieintensivere Grillfunktion nutzen.

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