Schnell und clever ankommen mit dem Navigationsgerät
Ob für den Stadtverkehr, die Autofahrt zu Freunden und Verwandten oder die Urlaubsreise: Mit einem Navigationsgerät stellen Sie sicher, dass Sie problemlos ans Ziel kommen. Das System errechnet für Sie auf Knopfdruck die optimale Strecke und bewahrt Sie vor unnötigen Umwegen. Dank regelmäßiger Updates müssen Sie sich so nicht mehr mit dem veralteten Kartenmaterial des überdimensional großen Autoatlanten herumschlagen. Zudem verbringen Sie eine entspannte Zeit mit ihren Mitfahrern – ganz ohne nervenaufreibende Streitereien darüber, wer die Karte falsch gelesen hat. Die kleinen Geräte finden nicht nur für Sie die beste Strecke, sondern informieren Sie auch über die Ankunftszeit. Zudem erhalten Sie entweder am Display oder per Sprachausgabe Hinweise auf mögliche Gefahrenstellen, Radarfallen und Staus. Je nachdem, wie Sie das Navi nutzen möchten, haben Sie die Wahl zwischen einer portablen Variante oder einem fest installierten Gerät. Worauf Sie beim Kauf unbedingt achten sollten und wie Sie das beste Navigationssystem für Ihren Bedarf finden, erfahren Sie im Ratgeber von EURONICS.
Inhaltsverzeichnis Das sollten Sie wissen: Wie funktioniert ein Navigationsgerät?
Ein Navigationsgerät ist ein System, das es ermöglicht, den Weg zu einem ausgewählten Ort anzuzeigen. Nutzer – zumeist Fahrer von Fahrzeugen – sind dabei in der Lage, die Routenführung an ausgewählte Kriterien anzupassen. Grundlage der Technik bilden digitale Straßenkarten, eine Routenplanungs- und Zielführungs-Software sowie die Positionsbestimmung mittels GPS.
Das GPS (Global Positioning System) besteht aus 27 Satelliten, welche die Erde auf festgelegten Bahnen umkreisen und permanent ihre exakte Position sowie die genaue Uhrzeit senden. Der in das Navigationssystem integrierte GPS-Chip empfängt diese Informationen und ist so in der Lage, den genauen Standort, an dem Sie sich befinden, zu errechnen. Dazu sind die Daten von mindestens vier Satelliten notwendig. Dank der Positionsänderung im zeitlichen Verlauf und des Dopplereffekts kann das Gerät auch Geschwindigkeit und Fahrtrichtung ermitteln. Auf diese Weise ist es möglich, den geplanten Verlauf der Strecke regelmäßig zu aktualisieren und die benötigte Fahrtzeit anzupassen. Sind Sie mit dem Auto unterwegs, können Sie sich so auf dem Display des Gerätes Ihre Route anzeigen lassen und erfahren zudem, wann Sie Ihren Zielort voraussichtlich erreichen.
Das Navi bedienen – eine Frage der Benutzerfreundlichkeit
Damit Ihnen Ihr Navigationssystem möglichst genaue Informationen liefert und Sie schnell und sicher genau dort ankommen, wo Sie möchten, ist eine hohe Benutzerfreundlichkeit das A und O. Achten Sie darauf, dass das Gerät Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht. Hier spielen der Bildschirm, die Benutzeroberfläche und die Energieversorgung eine wichtige Rolle.
Das Display stellt einen der wesentlichen Faktoren in puncto Bedienungsfreundlichkeit dar. Seit einigen Jahren sind so gut wie alle Navis – ebenso wie Smartphones – mit kapazitiven, berührungsempfindlichen Touchscreens ausgestattet. Diese reagieren auch auf einen sanften Druck mit dem Finger oder einem speziellen Eingabestift. Neuere Geräte punkten zudem mit Multitouch-Funktion – Sie können also verschiedene Befehle gleichzeitig eingeben – und einer realitätsnahen und kontrastreichen Farbdarstellung. Mit einem großen Bildschirm stellen Sie sicher, dass Sie alles gut lesen können und die vorgeschlagene Route für Sie leicht nachvollziehbar ist. Eine übersichtliche und verständliche Benutzeroberfläche sorgt dafür, dass Sie nicht erst sämtliche Funktionen durchgehen müssen, sondern mit nur einem Klick Ihr Ziel eingeben oder Zusatzinformationen abrufen können. Auch die Verwaltung persönlicher Ziele, die Sie häufig anfahren, erleichtert Ihnen die Nutzung des Navis. Damit Sie das System auch während der Fahrt problemlos bedienen können und nicht abgelenkt werden, sollten Sie aus Sicherheitsgründen zudem auf eine leicht zu erreichende und gut einsehbare Position achten.
Hinsichtlich der Energieversorgung ist vor allem wichtig, ob das Navigationsgerät portabel oder fest in das Fahrzeug integriert ist. Portable Varianten sind stets mit einem Akku ausgestattet, die Laufzeit variiert dabei von Modell zu Modell und liegt zwischen einer und rund 24 Stunden. Vor allem, wenn Sie längere Fahrten planen, beispielsweise eine Urlaubsreise, empfiehlt es sich, auf eine lange Akkulaufzeit zu achten. Auch austauschbare Ersatzakkus, die Sie einsetzen, sobald der eigentliche Akku leer ist, sind hier sinnvoll. Die Ladung über die 12-Volt-Buchse ist mithilfe eines passenden Ladekabels ebenfalls möglich. Viele Navigationssysteme lassen sich zudem über ein USB-Kabel mit dem Laptop verbinden und ziehen so Strom. Mittlerweile sind auch viele moderne Autos mit einem USB-Anschluss ausgestattet.
Funktionen im Überblick: Das sollte Ihr Navi im Idealfall können
Selbstverständlich dient Ihr Navi in erster Linie dazu, Ihnen per Zieleingabe die beste Strecke zu einem Ort Ihrer Wahl anzuzeigen. Darüber hinaus verfügen die Geräte aber auch über eine Vielzahl von Zusatzfunktionen, die Ihnen die Fahrt erleichtern und den Weg zudem sicherer machen. EURONICS stellt Ihnen diese in einem praktischen Überblick vor.
- Stauwarnfunktion: Um bei der Fahrt Verzögerungen durch Staus oder Verkehrshindernisse zu vermeiden, werden diese bei der Routenplanung durch das Navi berücksichtigt. Dafür werden unterschiedliche Staudienste, etwa TMC, Navteq Traffic oder Echtzeit-Verkehrsdaten einbezogen.
- Radarwarnfunktion: Damit Sie keine böse Überraschung erleben und sich zudem aufmerksam an ausgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, sind viele Navigationssysteme mit einem Blitzerwarner ausgestattet. Stationäre, fest installierte Radarfallen sind dauerhaft im Kartenmaterial verzeichnet und werden bei jedem Update aktualisiert. Geräte mit Internetkopplung geben zudem Informationen zu mobilen Blitzern. Die Rechtslage zur Verwendung solcher Radarwarnungen ist von Land zu Land unterschiedlich, informieren Sie sich also am besten frühzeitig!
- Sprachsteuerung: Damit Sie Ihre Hände am Lenkrad und die Augen auf der Straße lassen können, ist es von Vorteil, wenn Sie Ihr Navigationsgerät nicht nur durch Berührung, sondern auch mithilfe von Sprachbefehlen bedienen können. Vor allem Vielfahrer profitieren von dieser Funktion. Darüber hinaus besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, dass Sie sich vom Navi ansagen lassen, wann Sie abbiegen müssen und wie viele Kilometer noch zu fahren sind.
- Freisprechfunktion und Smartphone-Benachrichtigungen: Ist das Navi via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, können Sie Anrufe mit einem Klick auf das Display entgegennehmen und dank Mikrofon und Lautsprecher auch direkt telefonieren. Das spart die Anschaffung einer separaten Freisprechanlage. Darüber hinaus informiert Sie das Gerät dank Bluetooth auch über Kalender-Erinnerungen auf Ihrem Handy. Mittels Text-to-Speech-Technologie können Sie die Sprachansage nutzen und sich auf diese Weise sogar Nachrichten vorlesen lassen.
- Dashcam: Kameras, die auf dem Armaturenbrett oder an der Rückseite des Navis angebracht sind und das Geschehen vor der Windschutzscheibe aufzeichnen, heißen Dashcams. Auf Befehl ist es möglich, die letzten aufgenommen Minuten als Video abzuspeichern. Das ist zum Beispiel bei Verkehrsverstößen, Unfällen oder anderen außergewöhnlichen Geschehnissen von Vorteil. Allerdings variiert auch hier die Rechtslage von Land zu Land stark.
- Live-Dienste: Mithilfe einer Internetverbindung und Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone können Live-Dienste Verkehrsdaten und andere wichtige Informationen in Echtzeit auf dem Display darstellen. Das betrifft zum Beispiel Tankstellen und Spritpreise, Parkplätze, Elektrotankstellen sowie Wetterdaten für die Strecke und den Zielort. Die Kosten sind dabei abhängig von Ihrem jeweiligen Mobilfunkvertrag.
Routenführungs- und Sicherheitsassistenten: Ein Fahrspurassistent mit realistischer Straßenansicht ermöglicht es Ihnen, sich auch bei unübersichtlichen Verkehrssituationen, etwa mehrspurigen Verkehrsknotenpunkten auf Autobahnen, in die richtige Spur einzuordnen. Der Geschwindigkeitsassistent ermittelt Ihr aktuelles Tempo und warnt Sie dank der auf dem Kartenmaterial gespeicherten Geschwindigkeitsbegrenzungen, sobald Sie zu schnell unterwegs sind.
Statische, fotorealistische Ansichten auf Basis echter Fotos zeigen die Fahrbahn aus Fahrersicht und bilden auch die Beschilderung ab. So behalten Sie an Kreuzungen die Übersicht. Eine noch bessere Ansicht bilden 3D-Darstellungen, die Fahrzeug und Route aus der Vogelperspektive anzeigen. Auch Landschaften, wichtige Gebäude und Sehenswürdigkeiten lassen sich hier integrieren.
Mithilfe von Sicherheitswarnungen informiert das Navigationsgerät Sie als Fahrer, wenn eine Einbahnstraße, eine scharfe Kurve, ein Tempolimit-Wechsel oder ein Bahnübergang naht. Darüber hinaus werden Sie auch auf Gefahrenbereiche, etwa Wildwechsel sowie Schulen und Kindergärten, aufmerksam gemacht.
Mobil oder fest eingebaut – welches Navi ist das richtige für mich?
Ob Sie sich für ein mobiles oder ein integriertes Navi entscheiden, ist in erster Linie davon abhängig, wie Sie das Gerät nutzen möchten. Fahren Sie stets mit ein und demselben Auto, ist ein fest installiertes System sinnvoll. Einige Neuwagen sind heutzutage zwar bereits mit einem solchen System ausgestattet, aber auch die nachträgliche Installation ist möglich. Bei den Geräten handelt es sich meist um eine Kombination aus Navi, Autoradio und Klimaanlage, die sich komfortabel bedienen lässt. Der Satellitenempfang ist meist besser als bei mobilen Lösungen. Zudem müssen Sie sich hier keine Sorgen um störenden Kabelsalat machen. Allerdings entsprechen Rechengeschwindigkeit und die zur Verfügung stehenden Daten meist nicht dem neuesten Stand. Zudem sind die Geräte mit Kosten zwischen 1.000 und 3.000 Euro in der Anschaffung sehr teuer.
Deutlich preisgünstiger erhalten Sie dagegen ein mobiles Navigationsgerät. Hier müssen Sie mit etwa 60 bis 700 Euro rechnen. Von Vorteil ist hier außerdem, dass sich das Kartenmaterial mithilfe der dazugehörigen PC-Software wesentlich einfacher erweitern und aktualisieren lässt. Von Nachteil ist, dass der GPS-Empfang vor allem in Tunneln und Häuserschluchten eingeschränkt ist und die Nutzungszeit durch den Akku reglementiert ist. Hier müssen Sie also stets an einen Ersatzakku denken oder das Laden während der Fahrt über den Zigarettenanzünder oder per USB-Kabel in Kauf nehmen. Dennoch ergibt sich bei mobilen Varianten die Möglichkeit, das Navi in verschiedenen Fahrzeugen zu nutzen. So können Sie jederzeit problemlos auf alle gespeicherten Informationen, etwa favorisierte Ziele, zugreifen. Mobile Navis werden beispielsweise mithilfe eines Saugnapfes an der Windschutzscheibe festgehalten, mit einer Halterung am Armaturenbrett bzw. am Lenker installiert oder durch selbstklebende Befestigungsplatten an einer für Sie passenden Stelle angebracht.
Navigationsgeräte für Lkw, Motorrad und Freizeit
Navigationsgeräte gibt es nicht nur für Autos, sondern auch für andere Fahrzeuge wie Lkw und Motorräder. Wichtig für Lkw-Fahrer sind vor allem sogenannte Points of Interest (POI). Dabei handelt es sich um relevante Orte wie Rast- und Stellplätze, Tankstellen, Waschanlagen und Werkstätten, Waagen, sowie Unterkünfte für Trucker. Diese sollten unbedingt auf der Karte verzeichnet sein. Aufgrund der speziellen Beschränkungen, die sich im Straßenverkehr für Lkw ergeben, lassen sich im Navigationssystem zudem verschiedene Informationen zum Fahrzeug hinterlegen. Beispielsweise Größe, Anzahl der Achsen, Höchstgeschwindigkeit, Gewicht und Ladung. Zur Erhöhung der Sicherheit und zur Erleichterung der Arbeit weist es den Fahrer zudem auf besondere Punkte hin. Das betrifft etwa Brücken, Tunnel, scharfe Kurven und starke Gefälle, Lkw-Fahrverbote, Mautstrecken und Umweltzonen. Damit alles gut klappt, ist es hier besonders wichtig, das Kartenmaterial aktuell zu halten.
Auch für Motorradfahrer spielen die auf dem Navi verzeichneten POI eine wichtige Rolle. Das umfasst zum Beispiel motorradfreundliche Gaststätten und Unterkünfte, Bikertreffs, Reifen- und Bekleidungshändler sowie Werkstätten, Rennstrecken und Übungsplätze. Auch kritische Punkte, etwa enge Kurven, Bahnübergänge, häufige Unfallstellen, Stauenden, Wildwechsel und Radarkontrollen berücksichtigen die Geräte ganz besonders. Da das Navi stärkeren Belastungen ausgesetzt ist und Vibrationen, Regen und eventuellen Stürzen standhalten muss, ist die Halterung des Navis hier besonders kritisch. Zudem sollten Sie darauf achten, dass sich das Display auch mit Handschuhen problemlos bedienen lässt und vor Diebstahl gesichert ist.
Im Outdoor- und Freizeitbereich finden Navigationsgeräte ebenfalls Anwendung und kommen gern bei Fahrradfahrern und Mountainbikern, Wanderern und Geocachern sowie Kletterern zum Einsatz. Hier sind vor allem Vektorkarten, vereinfachte digitale Karten mit zusätzlichen Infos wie Straßennamen sowie Rasterkarten wichtig, die aus hochauflösenden Bildern bestehen. Zudem umfassen Outdoor-Navis Geo- und Umweltinformationen wie Kompass, Höhenmesser, Barometer, Wetterradar sowie Sonnen- und Mondkalender. Einige Geräte sind sogar in der Lage, Körperfunktionen – etwa Herzfrequenz und Kalorienverbrauch – aufzuzeichnen.
So finden Sie das passende Navigationsgerät
Die Auswahl an Navigationsgeräten ist riesig, und Hersteller buhlen mit zahlreichen Spezialfunktionen um die Gunst der Käufer. Grundsätzlich gilt: Achten Sie darauf, dass das Navi genau Ihren Anforderungen entspricht – und nicht mehr, ansonsten schlägt sich das definitiv im Preis wieder. Für Vielfahrer empfiehlt es sich allein schon aus Sicherheitsgründen, ein Gerät zu wählen, das Extras wie eine integrierte Videokamera, einen Spurhalteassistenten und einen Abstandswarner enthält. Sind Sie eher selten mit dem Auto unterwegs, können Sie auf diese kostspieligen Leistungen verzichten – hier reicht ein preiswertes Standardmodell für Einsteiger.
Wie bereits erwähnt, müssen Sie auch entscheiden, ob Sie ein mobiles oder ein fest installiertes Navi erwerben. Portable Modelle gewähren Ihnen hier eine deutliche höhere Flexibilität in der Nutzung und punkten zudem durch ihren preislichen Vorteil und die bessere Möglichkeit zur Aktualisierung des Kartenmaterials. Legen Sie Wert auf eine besonders schnelle Berechnung der optimalen Route, sollten Sie lieber auf ein fest integriertes Gerät zurückgreifen.
Etablierte Navi-Hersteller bieten ihren Kunden häufig die Möglichkeit, das Kartenmaterial kostenlos zu aktualisieren. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die Informationen stets dem neuesten Stand entsprechen und Sie nicht plötzlich veränderte Straßenführungen, unerwartete Mautstellen oder Instandsetzungsarbeiten konfrontieren. Bei EURONICS finden Sie eine große Auswahl an Navis von unterschiedlichen Herstellern, beispielsweise von garmin, TomTom, Blaupunkt, Teasi und Becker. Besuchen Sie doch einfach einen unserer Händler! Hier haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Geräte direkt vor Ort auszuprobieren und Ihren persönlichen Favoriten zu finden.
Häufige Fragen – FAQ zu Navigationsgeräten
Wie aktualisiere ich das Kartenmaterial bei meinem Navi?
Wie Sie bei Ihrem Navigationsgerät ein Kartenupdate durchführen, ist in erster Linie abhängig vom jeweiligen Hersteller. Im Zweifelsfall lohnt es sich, dort direkt nachzufragen. Folgendes Vorgehen findet bei den meisten Herstellern Anwendung: Nehmen Sie die Aktualisierung zum ersten Mal vor, installieren Sie zu Beginn die mitgelieferte Software auf Ihrem PC. Dieser Punkt kann ab dem zweiten Update entfallen. Verbinden Sie das Navi dann mit Ihrem PC, beispielsweise per USB-Kabel oder Bluetooth. Anschließend folgen Sie den Hinweisen am Bildschirm. Stellen Sie unbedingt sicher, dass Sie alle Aktualisierungen vollständig herunterladen. Damit Sie keine Überraschungen erleben, empfiehlt es sich, diesen Vorgang mindestens aller drei Monate, im Idealfall vor jeder Fahrt zu wiederholen.
Was kann ich tun, damit der Akku länger hält?
Lässt der Füllstand des Akkus mit der Zeit nach, ist das ärgerlich. Mit einigen Tricks können Sie aber aktiv dazu beitragen, dass der Akku länger hält.
- Verwenden Sie hochwertige, leistungsstarke Batterien bzw. Akkus für Ihr Navigationsgerät.
- Stellen Sie die Displaybeleuchtung so ein, dass sie sich schnell abschaltet, wenn Sie das Gerät nicht mehr benutzen (z. B. nach 15 Sekunden).
- Schalten Sie den Stromsparmodus ein, sofern dies möglich ist.
- Verzichten Sie nach Möglichkeit darauf zu zoomen oder die Karte des Navis zu verschieben.
- Setzen Sie den Detaillierungsgrad der Karte so gering wie möglich. Das entlastet nicht nur den Prozessor, die Karte lädt so auch schneller.
- Schalten Sie Töne und Bluetooth aus, insofern Sie diese nicht benötigen.
Warum berechnet das Navigationssystem nicht immer den schnellsten bzw. kürzesten Weg?
Damit Sie zeitnah und gleichzeitig sicher ans Ziel kommen, berücksichtigt das Navi bei der Ermittlung einer passenden Route verschiedene Faktoren. Dazu zählen unter anderem die Entfernung, die Breite und Art der Straße, aktuelle Verkehrsinformationen sowie vorliegende Geschwindigkeitsbegrenzungen. So kann es zum Beispiel sein, dass Stau oder schlechte Straßenverhältnisse vorliegen. So benötigen Sie trotz eines kürzeren Fahrtweges in Kilometern mehr Zeit, um diesen zurückzulegen. Andersherum geht es unabhängig von der längeren Strecke auf Autobahnen und Umgehungsstraßen bzw. Umfahrungen meist schneller voran, als wenn Sie durch die Stadt fahren. Dennoch ist es unter Umständen möglich, dass Sie selbst besser in der Lage sind, einen effizienteren Weg festzulegen. Das setzt allerdings sowohl Erfahrung als auch eine genaue Ortskenntnis voraus – und in diesem Fall würden Sie wahrscheinlich sowieso von vornherein auf das Navi verzichten.
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