Der Gutschein wurde gespeichert und im Warenkorb hinterlegt. Dort können Sie den Gutschein prüfen und mit Ihrer Bestellung einlösen.
Ihre Zustimmung zur Wiedergabe dieses Inhalts
Um externe Multimedia-Inhalte (z.B. Videos, Karten) ansehen zu können, benötigen wir Ihre einmalige Zustimmung. Bitte beachten Sie dabei unsere
Datenschutzbestimmungen.
Beamer werden immer leistungsstärker, kleiner und preisgünstiger. Sie finden im privaten Heimkino sowie bei Präsentationen und auf öffentlichen Veranstaltungen ihre Verwendung. Ausgestattet mit dem passenden Zubehör sowie den entsprechenden Leinwänden bringen Beamer und Projektoren Kinogefühl in die eigenen vier Wände oder eine überzeugende Präsentation in jeden Büroraum. Wir bieten ein umfangreiches Sortiment an Projektoren in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen wie z. B. LED-, LCD- und DLP-Beamer sowie innovative Laser-Beamer. Welches Gerät das beste für Sie ist, erfahren Sie in unserem
Eine Alternative zu einem Großbildschirm ist immer der Beamer. Projektoren haben den Vorteil, relativ einfach ein großes Bild auf einer Leinwand darstellen zu können. Sie sind außerdem flexibler als ein Bildschirm, den Sie erst einmal aufstellen müssen und der ein nicht unbeträchtliches Gewicht hat. Dafür ist die Darstellung verglichen mit einem Fernseher oft lichtschwächer. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, was Sie beim Kauf eines Beamers beachten müssen und welches Gerät für Sie am besten geeignet ist!
Welche Beamer-Technologien gibt es? Und welche ist die Richtige?
LCD-Beamer
Das Gerät splittet das weiße Licht der Projektorlampe in seine roten, grünen und blauen Bestandteile auf. Danach gelangt das Licht durch jeweilige LCD-Bildschirme für die einzelnen Farben und wird danach wieder zusammengesetzt. Da in den Displays winzige Leiterbahnen vorhanden sind, kann es jedoch je nach Bildauflösung zum „Fliegengittereffekt“ kommen – auf der Beamer Leinwand sind so zwischen den Bildpunkten Linien zu erkennen.
LED-Beamer
Anstelle einer Beamerlampe kommen hier entsprechend farbige LEDs zum Einsatz. Sie verbrauchen relativ wenig Strom und erzeugen kaum Abwärme. Daher können die Geräte recht kompakt sein und haben keine Lampe, die erst auf Betriebstemperatur kommen und nach Gebrauch abkühlen muss.
DLP-Beamer
Beim Digital Light Processing (DLP) projizieren winzig kleine Spiegel das Licht durch ein Farbrad auf die Leinwand. Jeder Spiegel entspricht dabei einem Lichtpunkt. Das komplette System ist geschlossen, daher kann kein Staub oder ähnliches eindringen.
LCoS-Beamer (SXRD, D-ILA)
Geräte, welche die Technik LCoS (Liquid Crystal on Silicon) nutzen, tragen je nach Hersteller auch Bezeichnungen wie SXRD oder D-ILA. Das Licht der Projektorlampe wird anders als bei dem technisch verwandten LCD-Projektor nicht durchgelassen, sondern reflektiert. Dies verhindert den „Fliegengittereffekt“.
Laser-Beamer
Anstelle einer Projektorlampe dient hier ein Laser als Lichtquelle, der einen Leuchtstoff zum Leuchten anregt. Genau genommen handelt es um eine größere Menge kleinerer Laser, da ein einzelner Laser zu energiereich und gefährlich wäre. Ansonsten entspricht die Funktionsweise dem jeweiligen Modell, etwa einem LCD-Projektor oder einem DLP-Beamer.
Projektortyp
Pro
Contra
LCD-Beamer
Schriften gut lesbar durch starke Pixelabgrenzung
hohe Farbintensität
„Fliegengittereffekt“ durch erkennbare Rasterung bei niedriger auflösenden Geräten möglich
LED-Beamer
sehr hohe Farbintensität
kaum Geräuschentwicklung
energieeffizient
kompakte Bauweise
relativ dunkel im Vergleich
sog. Regenbogeneffekt (Farbblitzer bei schnellen Bewegungen)
DLP-Beamer
hoher Kontrast, bessere Schwarzwerte
geringer Wartungsaufwand beim Betrieb
keine Rasterung erkennbar
Farbtreue weniger gut
sog. Regenbogeneffekt (Farbblitzer bei schnellen Bewegungen)
relativ laut
LCoS-Beamer
sehr hoher Kontrast
kompakte Bauweise
sehr gute Schwarzwerte
scharfe Bilddarstellung
gute Darstellung nur bei nativer Auflösung möglich
hoher Preis
Laser-Beamer
extrem hoher Kontrast
klare und tiefe Farben
extrem gute Bildqualität
Form der Projektionsfläche spielt keine Rolle
Schutzvorkehrungen nötig, da es sich um Laser handelt
Welche Auflösung sollte der Beamer haben?
Um zu entscheiden, welche Auflösung Ihr Beamer haben sollte, müssen Sie sich zunächst einige Gedanken über die Anwendung machen. Es gibt zwar noch niedriger auflösende Projektoren, um etwa Smartphones daran anzuschließen, doch die allermeisten Geräte dienen zwei Zwecken: dem Heimkinogenuss oder dem Anschluss eines PCs zu Präsentationszwecken.
Heimkino
Die allermeisten Bildquellen für Ihr Heimkino werden hochauflösend sein. Kaufen Sie also dementsprechend ein Gerät, das HD-Bildsignale verarbeiten kann. Die Auflösung sollte also wie folgt sein:
1280 x 720 Pixel (HD 720p): minimale Auflösung, um Inhalte in High Definition darzustellen. Diese Auflösung haben viele kostengünstigere Beamer.
1920 x 1080 Pixel (HD 1080i/p): volle HD-Auflösung. Gibt HD-Inhalte in voller Auflösung wieder. Der Standard bei modernen Geräten.
3840 x 2160 Pixel (4K): Ausblick in die Zukunft, denn viele Bildquellen gibt es dafür noch nicht. Relativ teuer, dafür eine unerreichte Schärfe und Auflösung.
Präsentationszwecke
Wollen Sie den Beamer hauptsächlich im Büro einsetzen, etwa für Präsentationen, sind teils andere Auflösungen gebräuchlich.
1280 x 800 Pixel (WXGA): minimale Auflösung, um Inhalte wie Präsentationen lesbar und in ausreichender Schärfe darzustellen.
1920 x 1080 Pixel (HD) bzw. 1920 x 1200 Pixel (WUXGA): heutzutage Standard zum Darstellen von Präsentationen und Daten.
Wie lichtstark sollte der Beamer sein? Was bedeutet „Kontrastverhältnis“?
Wichtige Kennzahlen bei einem Beamer sind die Lichtstärke und das Kontrastverhältnis. Die Lichtstärke verbirgt sich hinter der Bezeichnung ANSI-Lumen. Je höher die Zahl, desto lichtstärker ist der Projektor. Was Sie nun benötigen, ergibt sich aus den Lichtverhältnissen an dem Ort, wo Sie den Beamer aufstellen wollen. In einem dunklen Keller ist sicherlich eine geringere Leuchtintensität nötig als in einem Konferenzraum mit Tageslicht, der sich nicht abdunkeln lässt. Außerdem spielt der Abstand des Geräts zur Leinwand eine Rolle.
Abgedunkelter Raum: 1.000 Lumen
Wohnzimmer, Tageslicht: 2.000 Lumen
Beleuchteter Raum: 3.000 Lumen
In abgedunkelten Räumen reicht eine geringere Lichtstärke.
Das Kontrastverhältnis beschreibt den Unterschied zwischen dem hellsten und dunkelsten Punkt, den der Projektor darstellen kann. Ein Verhältnis von 1:1.000 sollte das Gerät mindestens haben. Für ein gutes Heimkinobild sollte das Verhältnis aber wenigstens 1:4.000 betragen.
Welche Funktionen benötigt der Beamer?
3D-Darstellung: War vor einigen Jahren im Heimkino- und TV-Bereich verbreitet, jedoch hat sie sich nie richtig durchgesetzt. Nur wenige Blu-Ray-Discs erscheinen in einer 3D-Variante, auch auf Streaming-Portalen fristen 3D-Filme ein Nischendasein, wenn überhaupt. Sollten Sie trotzdem Wert darauf legen, achten Sie für den Heimbetrieb auf einen vollwertigen 3D-Beamer. Sie benötigen für dreidimensionalen Filmgenuss auch Shutterbrillen und ein HDMI-Kabel, das dem Highspeed-Standard genügt.
Eingebauter Lautsprecher: Die meisten Menschen, die ihren Beamer für das Heimkino nutzen, haben eigene Boxen dafür. Der eingebaute Lautsprecher ist aber nicht zuletzt schon für die Systemklänge des Geräts beim Einrichten nützlich. Denken Sie daran, dass Ihre Leinwand ja keine Boxen hat. Und sollten Sie keine separaten Lautsprecher besitzen, sind Sie ohnehin darauf angewiesen. Achten Sie also auch hier auf eine Qualität, die Ihren Ansprüchen genügt.
Keystone-Korrektur: Steht der Projektor nicht exakt rechtwinklig ausgerichtet zur Leinwand, verzerrt sich das Bild trapezförmig. Da sich manchmal das Problem nicht durch korrektes Aufstellen des Beamers lösen lässt, gleichen höherwertige Geräte den Effekt mittels der Keystone-Korrektur aus. Dies geschieht per Software. Manche Projektoren können das durch einen Lagesensor sogar automatisch. Bei der Software-Korrektur gehen jedoch in der Regel Auflösung und Lichtleistung verloren.
Lens-Shift: Diese Technik funktioniert ähnlich wie die Keystone-Korrektur, nur dass hier mechanisch die Optik ausgerichtet wird, um eine optische Verzerrung auszugleichen. Vorteil: Die Lichtstärke verringert sich nicht, Nachteil: nicht so flexibel wie die Keystone-Korrektur.
Optischer Zoom: Die Größe des Bildes ergibt sich aus dem Abstand des Projektors zur Leinwand. Sollte das aufgrund der Umstände vor Ort nicht möglich sein, schafft ein optischer Zoom mehr Flexibilität.
Zwischenbildberechnung: Sie glättet Bewegungsabläufe wie zum Beispiel Kameraschwenks bei Fußballspielen. Auch unter dem Namen Frame Interpolation bekannt.
Welche Anschlüsse sollte der Beamer haben?
Im Heimbereich: Wenn Sie nicht noch eine liebgewonnene Antiquität wie einen Laserdisc-Player anschließen wollen, können Sie auf analoge Eingänge verzichten. Grundsätzlich sind für Heimkino-Freunde HDMI- und DisplayPort die Zugänge der Wahl, da sich Blu-Ray-Player, Spielekonsolen und ähnliche Geräte darüber anschließen lassen. Achten Sie auf die Anzahl der Anschlüsse – je nachdem, was Sie alles verbinden wollen. Eine Idee ist auch eine WLAN-Verbindung, denn sollten Sie den Beamer beispielsweise unter der Decke aufhängen wollen, rechnen Sie ansonsten mit vielen langen Kabeln. Für Präsentationen: Das hängt von der Infrastruktur im Büro ab. Sollten Sie noch Geräte haben, die Sie unbedingt anschließen müssen und etwa einen analogen VGA-Ausgang haben, sollte der Projektor einen entsprechenden Eingang haben. Ansonsten sind Sie auch hier mit HDMI-Anschlüssen, DisplayPort und WLAN gut bedient.
Welches Anwendungsgebiet soll der Beamer abdecken?
Für die Entscheidung, welches der richtige Beamer für Sie ist, sollten Sie überlegen, wofür Sie das Gerät einsetzen wollen. Für das Heimkino? Dann spielt die Beleuchtung keine große Rolle, da Sie ja die Vorhänge zuziehen können oder die Jalousien herunterlassen. Vermutlich werden Sie den Projektor dann fest installieren. Oder wollen Sie mit Ihren Freunden ein Fußballspiel ansehen? Womöglich im Sommer im Garten beim Grillen? In diesem Fall sollte der Beamer transportabel und lichtstark genug sein, um sich gegen das Tageslicht durchsetzen zu können. Oder soll der Beamer zu Präsentationszwecken in einem Konferenzraum zum Einsatz kommen? Fest installiert? Ist der Raum verdunkelbar oder ist das überhaupt gewünscht?
So finden Sie den richtigen Beamer
Nachdem wir über die Anwendungsgebiete gesprochen haben, schauen wir uns nun Ihr Nutzungsprofil an:
Gelegenheitsanwender
Sie wollen ab und zu mal einen Film anschauen oder mit Ihren Freunden ein Fußballspiel in groß sehen?
Beamerart: LCD, DLP
Auflösung: HD (1920 x 1080 Pixel)
Kontrastverhältnis: 1:1.000
Helligkeit: im verdunkelten Raum 1.000 ANSI-Lumen, ansonsten 3.000 ANSI-Lumen
Extras: Beim Fußballschauen achten Sie darauf, ein Gerät zu kaufen, dass über Zwischenbildberechnung verfügt, damit es bei Kameraschwenks nicht ruckelt. Grundsätzlich sollte das Gerät kompakt sein, damit Sie es leicht transportieren können.
Filmfreund
Sie schauen gerne Filme und Serien auf der großen Leinwand? Auch im nicht verdunkelten Wohnzimmer?
Beamerart: DLP, LED
Auflösung: HD (1920 x 1080 Pixel)
Kontrastverhältnis: 1:3.000
Helligkeit: 4.000 Lumen
Extras: Achten Sie auf eine gute Fernbedienbarkeit, denn Sie werden Ihren Projektor fest einbauen wollen. Wichtig ist zudem eine gute Leinwand, die auch Ihren Komfortansprüchen genügt und sich etwa elektrisch hoch- und runterfahren lässt.
Heimkino-Enthusiast
Sie sind gar nicht mehr wegzubekommen von Ihren Blu-Rays, Streaming-Diensten, Filmen und Serien-Bingewatching?
Beamerart: DLP, LED, LCoS, Laser-Beamer
Auflösung: 4K (3840 x 2160 Pixel)
Kontrastverhältnis: mindestens 1:10.000
Helligkeit: mindestens 4.000 Lumen
Extras: hochwertige Leinwand, das großartige Bild sollte ein entsprechend fähiges Soundsystem unterstützen.
Anwendung in Firmen
Hier gilt: Soll der Beamer transportabel sein oder ist er fest installiert? Wollen Sie zum Benutzen die Rollläden herunterlassen oder soll das Gerät auch bei Tageslicht akzeptable Ergebnisse liefern? Und nicht zuletzt wichtig: Wie groß ist der Raum? Für Konferenzräume entsprechender Größe werden Sie vermutlich eine Profilösung brauchen.
Beamerart: LCD, DLP
Auflösung: WUXGA (1920 x 1200 Pixel)
Kontrastverhältnis: 1:3.000 (in taghellen Besprechungsräumen mit Beleuchtung 1:5.000)
Helligkeit: 3.000 Lumen (in taghellen Besprechungsräumen mit Beleuchtung 5.000 Lumen)
Extras: hochwertige Leinwand, Fernbedienung, je nach Infrastruktur Anschlussmöglichkeiten
Wie pflegen Sie den Beamer richtig?
Projektoren haben einen Hauptfeind: Staub. Sollte das Gerät also nicht wie etwa ein DLP-Beamer in sich völlig geschlossen sein, sollte der Projektor regelmäßig vom Staub befreit werden. Er kann sonst Bestandteile wie Lampe oder Farbrad beeinträchtigen oder gar zerstören. Auf Wunsch übernimmt die Reinigung und Wartung auch der Fachmann für Sie. Empfindlich und auch vom Verschleiß betroffen sind die Projektorlampen, insofern Ihr Beamer eine hat. Sie brauchen etwas, um warm zu werden, also schalten Sie das Gerät schon ein paar Minuten vorher ein, bevor Sie es benutzen wollen. Das Bild ist auch zunächst etwas dunkel – warten Sie also ab, bevor Sie die Helligkeit hochregeln. Stellen Sie die Helligkeit grundsätzlich nicht so hoch, denn damit reduzieren Sie die Lebensdauer der Lampe.
Teuer und empfindlich: die Projektorenlampe.
Häufige Fragen – FAQ zu Beamern und Projektoren
Was ist der richtige Abstand Beamer – Leinwand?
Der optimale Projektionsabstand hängt ganz vom Gerät ab. Je höher die Auflösung, desto näher können Sie den Projektor vor die Leinwand stellen. Manche Laserprojektoren lassen sich sogar in nur 20 Zentimetern Entfernung aufstellen. Grundsätzlich ändert sich mit der Entfernung auch die Bilddiagonale. Dies lässt sich aber mit einem optischen Zoom (s. o.) korrigieren.
Wie groß ist die maximale Projektionsfläche??
Auch das kommt auf das Gerät an. Je weiter weg der Projektor, desto größer das Bild. Aber desto dunkler und unschärfer wird es auch. Die meisten Heimkino-Beamer erreichen problemlos Diagonalen von zweieinhalb bis drei Metern. Manche Geräte schaffen aber durchaus Diagonalen von über 15 Metern!
Welches Beamer-Zubehör ist notwendig?
Wenn Sie keine ebene weiße Wand zu Hause oder in der Firma haben, benötigen Sie eine Leinwand. Die gibt es von einfachen weißen Rollos bis hin zu Modellen mit hochreflektierenden Oberflächen, die schwarz eingefasst sind, um scharfe Ränder zu ermöglichen. Außerdem sind sie automatisch ein- und ausfahrbar. Wollen Sie den Projektor fest installieren, ist eine Wand- oder besser Deckenhalterung notwendig. Hat Ihr Projektor eine Lampe, wird diese über die Jahre irgendwann kaputtgehen. Je nach Beamertechnologie halten diese Glühbirnen 3.000 bis 20.000 Stunden. Aber schon lange vorher fangen sie an, dunkler zu werden. Das können Sie durch größere Helligkeit ausgleichen – auf Kosten der Lebenszeit. Die Lampen können dazu recht teuer sein und mehrere hundert Euro kosten.