Gaming Controller:
Volle Kontrolle in Deiner Hand

Präzision und Kontrolle sind beim Pro Gaming spielentscheidende Faktoren. Wer seinen Arcade-Racer per Tastatur steuert, wird dem Siegertreppchen niemals nahe kommen. Um das Maximum an Performance aus jedem Spielgenre herauszuholen, braucht es spezielles Equipment wie Lenkräder, Gamepads und Joysticks, die zudem den Spielspaß nochmals merklich erhöhen. Denn nur wer ein Lenkrad in Händen hält, kann sich wie ein richtiger Racer fühlen. 

Diese Fragen solltest Du Dir im Vorfeld stellen:

  • Welche Spiele spielst du und welche Art von Controller wird hierfür benötigt?

  • Sollen die Controller für mehrere Plattformen einsetzbar sein? (Windows, Playstation, ...)

Gaming Lenkrad: Fahrspaß am Schreibtisch

Klar, ein Lenkrad brauchst Du zum Fahren. Bist Du vor allem im Racing Genre unterwegs, solltest Du Dich nach einem Racing Wheel umschauen. Mache Dir aber vorher klar, welche Ansprüche Du an Dein Gaming Lenkrad stellst. Einsteigermodelle gibt es bereits für unter hundert Euro – bist Du aber auf der Suche nach einem realistischen Fahrgefühl und vielen Features, kann der Preis schnell ansteigen. Zudem solltest Du wissen, ob Du eher an der Konsole oder am Desktop PC zockst, da einige Lenkräder nicht für Konsolen wie PlayStation oder Xbox kompatibel sind.

Das sollte Dein Gaming Lenkrad auf jeden Fall können:

Solltest Du Dich für ein Racing Wheel entscheiden, sollte der Lieferumfang neben dem Lenkrad auf jeden Fall auch Pedale umfassen. Nur wenn Du wie im richtigen Leben mit den Füßen bremsen und Gas geben kannst, holst Du Dir das Racer-Feeling nach Hause. Auch eine Vibrations Feedback Funktion sollte vorhanden sein, zudem sollte das Lenkrad einigermaßen stabil und wertig verarbeitet sein. Achte vor allem auf einen sicheren Stand, damit Dir das Racing Wheel auf dem Schreibtisch nicht aus den Händen rutscht.

Diese Funktionen haben Racing Wheels der Oberklasse:

Vollwertiges Force Feedback

Hochwertige Lenkräder haben Industriemotoren verbaut, welche mit mehreren tausend Umdrehungen pro Minute und ordentlicher Watt-Zahl eine kräftige Rückmeldung geben. Jede Kollision und jede Unebenheit der Straße werden dank Force Feedback realistisch wiedergegeben und sorgen für intensiven Fahrspaß.

Lenkradeinschlag

Ein Lenkradeinschlag von 360 Grad ergibt eine volle Umdrehung des Racing Wheels. Wirbt der Hersteller also zum Beispiel mit 1080 Grad Einschlag, kannst Du das Lenkrad insgesamt dreimal komplett drehen (ähnlich wie beim normalen Auto), um so auch komplizierteste Wendemanöver durchzuführen. Achte auf individuelle Einstellmöglichkeiten, da Tourenwagen beispielsweise einen anderen Lenkbereich haben als Formel 1 Renner. 

Pedalqualität

Je mehr Geld Du ausgibst, desto besser sind die Pedale verarbeitet. Je nach Modell kannst Du mindestens Gas- und Bremspedal erwarten, teils ist auch eine Kupplung mit dabei. Achte bei den Pedalen auf Angaben zur Standfestigkeit und ob Du sie hängend oder stehend montieren kannst. Als Faustregel gilt, dass Pedale aus Metall seltener rutschen als Plastiktreter. 

Lenkrad

High End Lenkräder übersetzen Deine Befehle mit einem Riemenantrieb und nicht über Zahnräder. Zudem sind sie meist mit Leder oder anderen hochwertigen Materialien überzogen und lassen sich wechseln, sodass Du für unterschiedliche Simulationen unterschiedliche Wheels benutzen kannst. Achte auch auf zusätzliche Bedienelemente oder Schaltwippen am Lenkrad. 

Konsolenkompatibilität

Spielst Du Konsole, solltest Du auf die passenden Knöpfe achten. Viele Gaming Lenkräder haben beispielsweise PS4 Buttons integriert, sodass Du das Lenkrad auch an der PlayStation nutzen kannst. Ähnliches gilt für Microsofts XBox.

Zubehör

Vor allem im Hochpreissegment setzen die Hersteller auf Zubehör. Spezielle Schaltknüppel („Shifter“), zum Lenkrad passende Wheel Stands oder Spielereien wie Lenkradschutzbezüge mit Fahrzeugmarkenlogo – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Gamepads: Fingerspitzengefühl beim eSport

Spätestens wenn Du einmal FIFA über die Tastatur gespielt hast, bist Du reif für ein Gamepad. Gamepads eignen sich besonders für Fans von Sportsimulationen, Kampfspielen oder Jump & Runs. Die Bedienknöpfe beim Gamepad sind komfortabler angeordnet und die wichtigsten Tasten liegen nahe beieinander, sodass Du auch komplexe Bewegungsmuster leicht umsetzen kannst.  Zockst Du eher Shooter oder Strategiespiele, kannst Du auf einen Controller verzichten.

Willst Du ein paar Euro mehr ausgeben, landest Du im Bereich der High End Gamepads. In der Oberklasse kannst Du zum Beispiel das Gewicht beeinflussen, sämtliche Tasten und Sticks programmieren oder Makro-Sequenzen erstellen. Auch Gamepads mit Beleuchtung findest Du in diesem Preissegment. 

 

Gamepad für PC und Konsole: Die wichtigsten Entscheidungen:

Wired oder Wireless Gamepad

Beim Gamepad ist die Frage nach Kabel oder Wireless einfacher zu beantworten, als bei Tastatur, Maus oder Headset. Du solltest Dir am besten ein kabelloses Pad besorgen, damit Du auch gemütlich auf dem Sofa sitzen und spielen kannst. Achte darauf, dass Dein PC Bluetooth integriert hat, da die Verbindung zwischen Pad und PC auf diesem Standard beruht. Zur Ersteinrichtung wird meist der USB-Anschluss verwendet. 

PS4 Controller und Xbox Gamepad für PC

Du kannst Dir natürlich auch einen der bewährten Controller für Xbox oder PlayStation zulegen. Während die Microsoft Pads sowie die PS4 Controller ohne Mucken funktionieren, benötigst Du zur Verwendung eines PS3 Controllers am PC einzig einen weiteren Treiber.

Vibrationen und Feedback

·    Rückmeldungen aus dem Spiel schaffen die richtige Atmosphäre, weshalb Du beim Gamepad Kauf auf entsprechende Angaben wie "Force Feedback" und Co. achten solltest. 

Haptik

Die Buttons des Gamepad sollten für Deine Finger gut erreichbar sein, zudem solltest Du auch bei schweißtreibender Action stets guten Grip haben – die Haptik und Größe des Controllers hat einen großen Einfluss auf den Spielspaß. Wenn Du Dir nicht sicher bist, besuche einfach Deinen EURONICS Händler und probiere verschiedene Gamepads aus.

Joysticks: Volle Kontrolle im Flugzeug

Der Joystick ist wohl eines der bekanntesten Eingabegeräte für PC Spieler. Die breite Masse kennt ihn vor allem durch die Flugsimulatoren von Microsoft, deren Niedergang aber fast auch den Joystick ins PC Grab gebracht hätte. Doch mittlerweile lebt das Genre wieder auf: Kampfflugzeug Simulatoren finden ein immer größeres Publikum und selbst die Fans von Battlefield und Co. schwören darauf, Helikopter und andere Fluggeräte mit einem Joystick zu steuern.  

Welcher Joystick ist der Richtige?

Als Pro Gamer im Bereich Flugsimulatoren geht nichts über einen hochwertigen Joystick, der mit langlebiger Verarbeitung und präziser Steuerung im Bereich 100 bis 200 Euro zu finden ist. Willst Du den Stick nur hin und wieder verwenden, reicht Dir auch ein günstigeres Modell. Zwar machen preiswerte Modelle gern Abstriche bei der Verarbeitungsqualität, was beim Gelegenheits-Joysticker aber nicht weiter ins Gewicht fällt.

Generell gilt, dass ein Joystick an Deinem Windows PC problemlos funktionieren sollte. Spielst Du eher an Konsole oder Mac, solltest Du beim Joystick Kauf auf die Produktkompatibilität achten. Vor allem preiswertere Sticks sind eventuell nicht an Xbox und PlayStation nutzbar.

High-End Modelle bieten Dir genauere Einstellungsmöglichkeiten oder Programmierfunktionen, auch Geräte mit Beleuchtung oder Kommunikationsfunktionen (zum Beispiel für Teamspeak) sind auf dem Markt. Ein neuer Trend ist es, die Joysticks mit einer weiteren Achse auszustatten (Z-Achse), damit dieser nicht nur nach oben/unten und links/rechts bewegt, sondern auch gedreht werden kann. So kann bei Flugsimulatoren auch die dritte Dimension „rollen“ abgebildet werden. Für Fans von Flugsimulatoren sind auch Schubregler sinnvoll, um damit Geschwindigkeiten stufenlos anzupassen. 

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