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Bei der Wahl Ihres Fieberthermometers sollten Sie verschiedene Kriterien beachten. Entscheidend ist vor allem, wie exakt die Messung sein muss: Digitale Fieberthermometer dürfen um maximal 0,1 °C, Infrarot-Fieberthermometer um bis zu 0,3 °C von der tatsächlichen Körpertemperatur abweichen. Wichtig ist außerdem, wessen Körpertemperatur Sie messen wollen: Bei Babys bis zum Alter von sechs Monaten ist die rektale Messung mit einem digitalen Thermometer am zuverlässigsten; ein Stirn-Thermometer kann zur einfachen Kontrolle der Temperatur hinzukommen. Ab sechs Monaten ist der Gehörgang weit genug, um die Temperatur mit einem Infrarot-Fieberthermometer im Ohr zu messen. Bei Erwachsenen und größeren Kindern, die lange genug stillhalten können, liefert die orale Messung mit einem digitalen Thermometer zuverlässige Ergebnisse. Der Körperkerntemperatur am nächsten kommen Sie aber in jedem Fall mit der rektalen Fiebermessung mit einem Digital-Thermometer. Dies ist übrigens auch die einzige Methode, um bei Haustieren Fieber zu messen.
Von Vorteil ist es, wenn das Fieberthermometer die Temperatur in wenigen Sekunden misst. Komfortfunktionen wie ein großes und gut lesbares Display und ggf. ein Signalton bei erhöhter Temperatur erleichtern die Benutzung. Auch eine Speicherfunktion ist sinnvoll: So können Sie die Temperaturentwicklung nachvollziehen, ohne sich jedes Mal die Messwerte notieren zu müssen.
Ein großes Angebot an Fieberthermometern bekannter Hersteller wie Beurer, Braun und Medisana finden Sie in unserem Onlineshop oder in einem EURONICS-Markt vor Ort. Einen Fachhändler in Ihrer Nähe finden Sie über unsere Händlersuche. Falls wir das von Ihnen gewünschte Fieberthermometer gerade nicht vorrätig haben, bestellen wir es gern für Sie, wahlweise zur Abholung im Markt oder direkt zu Ihnen nach Hause.
Fieberthermometer: schnelle und zuverlässige Körpertemperaturmessung für zuhause
Eine erhöhte Körpertemperatur zählt zu den typischen Anzeichen zahlreicher Erkrankungen, von der einfachen Erkältung bis hin zu ernsthaften Infekten, Entzündungen und mehr. Keine Hausapotheke ist daher ohne ein Fieberthermometer vollständig. Die Auswahl ist groß und reicht von klassischen Glasthermometern über digitale Thermometer bis hin zu Infrarot-Fieberthermometern für die kontaktlose Messung.
Alle Arten von Fieberthermometern haben Vor- und Nachteile: Glasthermometer, auch als Ausdehnungsthermometer bezeichnet, enthalten eine Flüssigkeit, heute meist Galinstan, die sich bei Temperaturveränderungen ausdehnt oder zusammenzieht. Die Messung damit dauert recht lange, dafür benötigen diese Thermometer keine Batterien und sind immer einsatzfähig. Digitale Fieberthermometer sind die am weitesten verbreitete Variante und zeichnen sich durch ihre einfache Handhabung und schnelle Messung aus. Sie eignen sich zum Fiebermessen im Mund, in der Achselhöhle und im After und liefern je nach Einsatzort sehr genaue Messergebnisse. Allerdings erfordert die Messung einen direkten Körperkontakt, sodass nach jedem Einsatz eine gründliche Reinigung und ggf. Desinfektion erfolgen muss. Infrarot-Fieberthermometer gibt es für die kontaktlose Messung an der Stirn sowie als Kontaktthermometer für Stirn oder Ohr. Sie messen besonders schnell und vor allem Ohrthermometer sind bei korrekter Anwendung sehr genau. Mit einem kontaktlosen Thermometer müssen Sie die Person zudem nicht berühren. Das ist nicht nur sehr hygienisch, sondern erleichtert auch das Fiebermessen bei schlafenden Patienten und ist damit besonders bei Babys und Kleinkindern praktisch. Ein weiterer Vorteil: Mit einem kontaktlosen Infrarot-Fieberthermometer für die Stirn messen Sie auch die Temperatur von Badewasser, Babyfläschchen etc. Sogenannte Schnuller-Thermometer für Babys sind besonders einfach in der Anwendung, denn hier befindet sich der Temperatursensor des Fieberthermometers direkt im Mundteil des Schnullers. Weil diese Thermometer jedoch nur im vorderen Teil des Munds messen, wo die Temperatur grundsätzlich niedriger ist, sind Messungen damit weniger zuverlässig.
Aus Gründen der Hygiene sollte jede Person in einem Haushalt ein eigenes Fieberthermometer haben. Eine Ausnahme sind kontaktlose Fiebermessgeräte sowie Fieberthermometer fürs Ohr, da Sie hier für jeden Messvorgang eine neue Einweg-Schutzkappe verwenden.