Das Wohnzimmer für den Hifi-Fan

Endlich Feierabend. Das ist deine Zeit. Jetzt gibt es nur noch dich, deinen Plattenspieler, deine Lautsprecher und das Weiße Album der Beatles. Lieber doch Steely Dan? Oder Wagners Tannhäuser? Ganz gleich, ob Pop, Jazz oder Klassik: Deine Anlage findet garantiert den richtigen Ton! Wir helfen dir bei der Auswahl der passenden Hifi-Komponenten und zeigen dir, wie deine Platten noch besser klingen – von “A” wie AC/DC bis “Z” wie Zucchero. Inklusive Kaufberatung für Lautsprecher und Kopfhörer. Und jetzt: Alle Regler nach rechts!

Deine Vinyl-Erlebniswelt

Der Spruch “Platten sind doch von gestern” kommt nur von Leuten, die nicht von heute sind. Du weißt es ohnehin besser. Vinyl ist nicht nur cool, sondern auch wieder in großer Auswahl vorhanden. Ganz gleich, ob du in Secondhand-Läden nach den Originalpressungen von Led Zeppelin stöberst oder im Online-Handel die Remastered-Scheiben von Pink Floyd bestellst: Mit dem richtigen “Turntable” wird das Plattenhören zum audiophilen Hochgenuss.

Was du brauchst: einen Plattenspieler mit gutem Tonabnehmersystem, ein Paar leistungsstarke Stereo-Lautsprecher und einen Verstärker, der mit deinem Plattenspieler “umgehen” kann. Ein Kopfhörer gehört selbstverständlich auch dazu. Und danach: Nur noch eine Handvoll guter Platten. Telefon aus, Türklingel abstellen und abtauchen in die phantastischen Klangwelten von Alan Parsons, die durchdringenden Beats von "Enter the Wu-Tang: 36 Chambers" vom Wu-Tang-Clan oder den Sound des Grunge mit Nirvanas "Nevermind".

Wie du den richtigen Plattenspieler findest

Für einen echten Audio-Fan ist die Auswahl des Plattenspielers und des Tonabnehmersystems eine Wissenschaft – und auch nicht ganz billig. Einsteiger tun sich deutlich leichter. Denn sie beschränken sich bei der Entscheidung auf die drei wesentlichen Fragen:

Riemenantrieb oder Direktantrieb?

Hier gibt es kein besser oder schlechter – Geschmack, Einsatzzweck und Optik sind ausschlaggebend. Beim Plattenspieler mit Direktantrieb ist der Teller direkt mit dem Antriebsmotor verbunden. Dadurch kommt er schneller auf Touren und hält die gewünschte Geschwindigkeit (33,3 Umdrehungen für Langspielplatten) sehr genau. Wegen der robusten Bauweise schwören DJs bis heute auf Plattenspieler mit Direktantrieb. Klons (Nachbauten) vom legendären Technics 1210 sind ideale Einsteigermodelle und bereits mit geringem Budget erschwinglich. Unser Tipp: Der Audio Technica AT-LP120USBHC bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Plattenspieler mit Riemenantrieb entkoppeln den Teller vom Motor. Das bringt dir mehr Laufruhe und einen noch feineren Klang. Der Nachteil: Mit der Zeit leiert der Riemen aus und muss alle paar Jahre ausgewechselt werden. Das kostet dich aber nicht mehr als 20 Euro und drei einfache Handgriffe. Plattenspieler mit Riemenantrieb sind typische Wohnzimmergeräte: Ein Blickfang in deinem Hifi-Schrank und klanglich auf Augenhöhe mit jedem CD-Player: Der Dual CSS 455-1 ist schlicht und liefert traditionelle Dual-Qualität.

Mit oder ohne Vorverstärker?

Puristen und Audio-Fans verdrehen bei der Frage genervt die Augen, weil die Antwort eh “ohne” lautet. Alle anderen mögen bitte weiterlesen, um Enttäuschungen (zuerst) und teure Zusatzanschaffungen (danach) zu vermeiden. Hintergrund: Plattenspieler und Verstärker müssen zueinander passen! Ob dein neuer “Dreher” zu deinem bereits vorhandenen Verstärker passt, bekommst du schnell heraus. Entweder du fragst deinen EURONICS-Händler vor Ort oder du prüfst die Anschlüsse hinten an deinem Verstärker selbst: Hat er einen Phono-Eingang? Herzlichen Glückwunsch! Dann hast du freie Auswahl bei der Wahl des Plattenspielers! Fehlt dieser Anschluss, musst du deinen neuen Dreher über die Aux-Eingänge anschließen. Das macht gar nichts, sofern der Plattenspieler deiner Wahl einen eingebauten Vorverstärker besitzt. Das ist beim Teac TN 300 CH der Fall. Der funktioniert mit allen Verstärkern tadellos – nicht nur mit Vintage-Modellen oder Geräten der Highend-Klasse.

Platten digitalisieren oder nicht?

Du hast eine richtig große Plattensammlung von Papa geschenkt bekommen. Mehr als 500 schwarze Schätzchen von “Abba” bis “Yes”! Klar bist du begeistert. Klar willst du den guten Sound auch auf dem MP3-Player oder dem Smartphone hören. Viele Plattenspieler bieten dafür den passenden Anschluss: USB. Du verbindest den “Dreher” per Kabel mit deinem PC und nimmst den Sound auf, wie es deine Eltern früher mit Kassetten gemacht haben. Das funktioniert mit kostenloser Software wie Audacity recht einfach. Und natürlich kannst du die Dateien ins WAV- oder MP3-Format übertragen. Wenn dir solche Funktionen wichtig sind, solltest du dich nur für einen Plattenspieler mit USB-Anschluss entscheiden.

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Plattenspieler bei EURONICS

Die Lautsprecher machen die Musik!

Die Frage nach dem Plattenspieler ist geklärt. Lass uns über die Boxen sprechen. Keine Blootooth-Lautsprecher wie an deinem PC. Wir meinen Standlautsprecher, die bei deiner Party satte Bässe erzeugen und selbst bei ganz geringer Lautstärke sauber und präzise klingen. Wir meinen Standlautsprecher der Extraklasse, die mit ordentlichen 220 Watt Sinusbelastung umgehen können. Bitte mache aber die Wattzahl nicht zum alleinigen Auswahlkriterium. Als Grundregel gilt, dass ein Verstärker und die Lautsprecher etwa gleiche Leistungsdaten haben sollten. Die Wattzahl allein sagt über die tatsächliche Lautstärke, die Sound-Auflösung und -Qualität fast nichts aus. Ist die Leistung deines Verstärkers also größer, als die Leistung deiner Boxen, können die Lautsprecher kaputt gehen, wenn du voll aufdrehst. Ist die Leistung des Verstärkers geringer als die deiner Boxen, leidet die Sound-Qualität. Da du aber deine Anlage nie bis zum Anschlag ausfahren solltest, dürfen die Boxen auch ein bisschen bescheidener daherkommen.

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Stand- und Regallautsprecher bei EURONICS

Kopfhörer: Der besondere Musikgenuss

Dire Straits – Brothers in Arms. Der erste Anschlag von Mark Knopfler auf seiner Stratocaster im Titelsong. Das willst du genau wissen – besser gesagt: genau hören. Jetzt wechselst du von den Lautsprechern auf den Kopfhörer. Und da solltest du keineswegs an der falschen Stelle sparen. Ein guter Kopfhörer kostet 200 Euro und mehr. Die exakte Wiedergabe der Höhen, Mitten und Bässe wird dir beweisen, dass jeder Cent gut investiert ist. Ob On-Ear-Modell oder geschlossene Ohrmuschel, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass er gut “sitzt” – auch dann, wenn du auf den Geschmack gekommen bist und nun auch die frühen Johnny-Cash-Alben in chronologischer Reihenfolge genießen möchtest.

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Kopfhörer bei EURONICS