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Statten Sie Ihr Zuhause mit hochwertigen Standlautsprechern aus, die Ihre Lieblings-Musik auf besonders hochwertige Art wiedergeben und Ihnen eine satte Basswiedergabe und transparente, klare Höhen garantieren. Für Sie als Musikliebhaber ist der ausgewogene Klang eines klassischen HiFi-Lautsprechers der erstrangige Weg zum Genuss der Künstler Ihrer Wahl. Klangstarke Auftritte bieten Ihnen unsere Standlautsprecher.
Für hochwertigen Musikgenuss: Standlautsprecher bei EURONICS kaufen
Während Unterhaltungselektronik immer smarter wird und Multimedia-Boxen, Bluetooth-Lautsprecher und Soundbars mit neuen und innovativen Funktionen überzeugen, schwören Puristen auch heute noch auf die guten klassischen Standlautsprecher. Der Grund ist offensichtlich: Die massive und wertige Bauweise dieser Boxen ermöglicht Musikgenuss und Klangqualität auf höchstem Niveau.
Dafür sind physikalische Gesetze verantwortlich: Über einen großen Resonanzkörper mit wuchtigem Chassis lässt sich in der Regel mehr Druck aufbauen als mit einem kleinen Lautsprecher. Standlautsprecher geben auch die kleinsten Nuancen eines Musikstückes wieder, was am beeindruckenden Frequenzumfang dieser Speaker liegt. Wenn Sie einen Standlautsprecher für Ihre Musikanlage suchen, kann das große Produktangebot allerdings erst einmal verwirren. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, worauf Sie achten sollten.
Warum sind Standlautsprecher eine lohnende Investition?
Standlautsprecher repräsentieren die Königsklasse, sowohl im HiFI- als auch Heimkinobereich. Dafür gibt es mehrere Gründe:
Es ist möglich, fast verzerrungsfrei auch größere Lautstärken zu nutzen.
Sie genießen ein natürliches Klangbild, dank der Mehrwege-Technik. Denn für gewöhnlich sind Standlautsprecher Drei-Wege-Boxen und klingen daher ausgewogener als Zwei-Wege-Systeme.
Dank der voluminösen Treiber ist oft auch kein Subwoofer nötig.
Gerade High-End-Standlautsprecher sind auch formschön, schick anzusehen und machen mit ihrem Design Eindruck im Wohnzimmer.
Standlautsprecher können auch schick
Wie funktionieren Standlautsprecher und welche Hauptelemente sind dabei entscheidend?
Hochwertige Standlautsprecher unterscheiden sich in der Bauweise teils deutlich von ihren Verwandten aus dem Multimedia-Bereich.
Für den Gehäusekorpus dieser Speaker wird oft anstatt Kunststoff Holz oder eine dickere MDF-Platte benutzt. Bei letzterem Baumaterial handelt es sich um kleine Holzfasern, die mit Harzen verleimt werden. Wenn beim Lautsprecherbau mehrere Schichten dieser MDF-Platten eingesetzt werden, ist das Gehäuse weitestgehend schwingungsfrei – unerwünschte Resonanzen treten nicht auf.
Der nicht bewegliche Teil eines Regal- bzw. Stand-Lautsprechers heißt Chassis. In dem Gehäuse sind dann mehrere Einzelmembranen verbaut, die das Eingangssignal in mechanische Schwingungen umwandeln. Dadurch entsteht der Schall.
In der Box befinden sich mehrere Membranen, auch Treiber genannt. Denn jede Membran ist auf einen bestimmten Schallbereich abgestimmt, normalerweise sind die kleineren für die Höhen, die größeren für die Tiefen.
Je nach Bauart befinden sich auch mehrere Treiber für den gleichen Frequenzbereich in der Box.
Standlautsprechern haben mindestens zwei Treiber, ein Bass- und ein Hochtöner. Ein solcher Lautsprecher trägt die Bezeichnung 2i-Wege-Box. Kommt noch ein entsprechender Mitteltöner hinzu, dann spricht der HiFi-Kenner von einer 3-Wege-Box.
Der Umfang der Treiber kann dabei deutlich variieren, da dieser stark von der Gehäusegröße abhängt. Grundsätzlich sind größere Treiber gerade im Bassbereich für einen satten und druckvollen Klang verantwortlich.
Im Bereich der Standlautsprecher sind Vier- oder Mehr-Wege-Systeme keine Seltenheit. Doch auch ein ausgewogener 2- oder 3-Wege-Lautsprecher liefert ein präzises und ausgewogenes Klangbild.
HiFi-Fans schwören auf Standlautsprecher, die bauformbedingt über sehr große Treiber verfügen. Da die Gehäuse dieser Boxen nicht selten 70 bis 90 Zentimeter hoch sind, ist hier ausreichend Platz für voluminöse Treiber, die ein entsprechend wuchtiges Klangbild liefern – High-End-Musikgenuss garantiert. Große Membranen reagieren aber immer auch etwas träge, weshalb sich in vielen Standlautsprechern zusätzliche Hoch- oder Mitteltöner für mehr Präzision befinden.
Bassreflex-Standlautsprecher mit Mehr-Wege-System
Was sollte ich beim Kauf von Standlautsprechern beachten?
Leistung (Belastbarkeit)
Wenn Sie beabsichtigen, Lautsprecher zu kaufen, dann geht es zunächst um die Leistung der Box und der HiFi-Anlage. Für die entsprechende Auswahl sollten Sie wissen, dass Standlautsprecher zumeist passiv sind, das bedeutet, sie verfügen über keinen eingebauten Verstärker. Die Leistung kommt also immer von Ihrem Receiver oder einem anderem Verstärker.
Die maximale Belastbarkeit der Speaker sollte oberhalb der Watt-Zahl des Verstärkers liegen.
Ansonsten könnte es sein, dass Ihre neue Anlage unter „Volllast“ verzerrt und nicht mehr gut klingt.
Der Wert „Watt-RMS“ sagt also immer etwas über die Belastbarkeit der Speaker aus, und zwar bei mittlerer Leistung in einem vorgegebenen Frequenzband.
Wirkungsgrad und Schalldruck
Der Schalldruck ist die eigentlich wichtige Zahl für die Lautstärke. Ein Lautsprecher mit entsprechendem Schalldruck setzt die Leistung in deutlich höhere Lautstärke um als eine Box mit viel geringerem Schalldruck.
Der Wirkungsgrad gibt dabei an, wie viel elektrische Leistung in akustische umgewandelt wird. Achten Sie also auf den angegebenen Kennschalldruck des Lautsprechers.
Impedanz
Lautsprecher haben für gewöhnlich Impedanzen von 4, 6 oder 8 Ohm. Das ist wichtig, wenn Sie einen Verstärker anschließen wollen: Grundsätzlich sollte am Verstärker eine Box hängen, die gleich viel oder mehr Ohm als der Verstärkerausgang hat. Ansonsten riskieren Sie Beschädigungen der Endstufen.
Lautsprecherbestückung, Übertragungsbereich und Chassis
Lautsprecher sind mit Treibern ausgestattet, das sind die eigentlichen Lautsprechermembranen inklusive Magnet. Es gibt sie für unterschiedliche Frequenzbereiche.
Je nach Box sind diese Bereiche in zwei Wege (Hoch- und Tieftöner) oder drei Wege (Hoch-, Mittel- und Tieftöner) aufgeteilt.
Zum Teil finden sich auch mehrere gleiche Treiber in einer Box, wobei gilt: je tiefer der Ton, desto größer der Durchmesser. Je mehr Wege der Lautsprecher hat, desto besser ist der Klang.
Standlautsprecher sollten im Tieftonbereich bis 35 Hertz kommen und im Hochtonbereich mindestens 20 kHz erreichen. Allerdings gibt es auch Lautsprecher, die ohne Probleme bis 40 kHz spielen.
Wichtig ist primär ein linearer Frequenzgang: Die Box sollte alle Frequenzen gleich darstellen können. Dann hört sich die Musik genauso an, wie sie aufgenommen wurde.
3-Wege Standlautsprecher
Optik
Beim Kauf einer Box spielt auch die Optik eine große Rolle, denn Standlautsprecher lassen sich aufgrund ihrer Größe nicht im Raum verstecken. Große Standlautsprecher im Wohnzimmer können daher gerne auch mal ein echter „Hingucker“ sein. Die Hersteller haben auf die Bedürfnisse der Hifi-Fans reagiert und bieten Boxen in allen möglichen Farben und Größen an. Boxen von Bose, Canton, Elac, JBL, KEF oder Magnat gibt es
in unterschiedlichen Farben, etwa als Standlautsprecher in Weiß
in Klavierlack-Ausführung oder
als Standlautsprecher aus Holz oder in edler Holzoptik, die Sie perfekt auf Ihr Mobiliar ausrichten können.
Standlautsprecher in Hochglanz-Nussbaumoptik
Platzbedarf
Bei der Aufstellung der Boxen sollten Sie beachten, dass Standlautsprecher genügend Platz benötigen. Nur so kann sich der Klang optimal entfalten. Stellen Sie sie daher am besten nicht in enge Nischen oder Ecken. Viele Speaker sind etwa mit einem rückseitigen Bassreflex-System ausgestattet. Wenn die Basstöne direkt gegen eine Wand schallen, kann das Klangbild massiv beeinträchtigt sein.
Wie schließe ich Standlautsprecher an meine Stereoanlage an?
Standlautsprecher verfügen zumeist nur über einen Anschluss für ein zweiadriges Stereokabel. Da die Boxen in den meisten Fällen passiv arbeiten, überträgt dieses Kabel den Ton als elektrisches Eingangssignal an die Speaker. Diese verarbeiten das Signal dann weiter und machen es über die Chassis hörbar.
Achten Sie beim Anschließen unbedingt darauf, die Box korrekt zu verdrahten. Als Hilfe dienen häufig farbige Markierungen an Boxen und Kabeln, wobei Rot den Pluspol kennzeichnet und das schwarze Kabelende an den Minuspol gehört.
Bananenstecker sind eine weitere Möglichkeit, um Lautsprecher mit einem Receiver zu verkabeln. Hier ist der nicht isolierte Teil der Boxenkabel an einen Stecker gelötet.
Gleiches gilt für Cinchkabel, mit denen Sie Lautsprecher diverser Hersteller an Ihre Stereoanlage anschließen können.
Im Profibereich kommen zudem sogenannte XLR-Verbindungen zum Einsatz. Große Endstufen (englisch „PA“ für „Power Amplifier“) sind oftmals mit einem sogenannten Neutrik-SpeakOn-Steckverbinder verkabelt. Dieser findet sich auch gelegentlich an Standlautsprechern aus dem High-End-Bereich.
Zugenommen hat in letzter Zeit außerdem das Angebot an Funklautsprechern, mit denen Sie eine Verkabelung vollständig vermeiden, etwa bei Bluetooth-Standlautsprechern.
Kabellose Aktiv-Standlautsprecher
Wie stelle ich die Standlautsprecher richtig auf?
Denken Sie bei der Wahl des Aufstellorts auch an das sogenannte „Stereodreieck“, bei dem die linke und rechte Box mit dem Zuhörer ein gleichwinkeliges Dreieck bilden. Optimal ist hier ein Winkel von 60 Grad, dabei sollten die Boxen leicht zur Hörposition gedreht sein. Um den Stereoklang sauber zu trennen, benötigen der linke und rechte Speaker zusätzlich einen gewissen Abstand zueinander. Bei Standlautsprechern beträgt der optimale Abstand ca. 2,50 Meter. Diese Zahlen sollten Sie aber immer in Relation zur Wohnraumgröße betrachten.
Welche Lautsprecher für welchen Nutzer? Wie finde ich den passenden Standlautsprecher für meine Raumgröße?
Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen HiFi-Standlautsprecher anzuschaffen, der verspricht sich davon Musikgenuss in Perfektion. Deshalb ist es bei dieser Produktgattung auch nicht ganz einfach, verschiedene Höreigenschaften oder Nutzerprofile auszumachen. Denn das gemeinsame Ziel ist immer ein Klangerlebnis, das möglichst im High-End-Bereich angesiedelt ist. Aber: Auch kleine Standlautsprecher benötigen Platz, nicht zuletzt, weil sie auch den entsprechenden Abstand von der Wand haben sollten.
Es gibt aber doch feine Unterschiede, die wir Ihnen gerne vorstellen möchten:
1. Musikfans mit mittlerem Wohnzimmer
Wer in einer Mietwohnung wohnt und Musik in einem normal großen Raum hört, sollte zu einem Paar schwächer dimensionierter Stereo-Standlautsprecher greifen. Falls der Raum dazu zu klein sein sollte, schauen Sie sich einfach mal Regallautsprecher an. Entscheiden Sie sich für eine Kombination aus Verstärker und Lautsprechern, die auch von der Leistung her an Ihre Wohnraumgröße angepasst ist. Eine mögliche Alternative bieten Säulenlautsprecher, die einen sehr geringen Platzbedarf aufweisen.
Unsere Empfehlung:
Standlautsprecher mit ca. 100 Watt RMS
Zwei-Wege-Boxen
Mindestdurchmesser Tieftöner: 10 – 15 cm
2. Musikfans mit großem Wohnzimmer
Sie haben genügend Platz in Ihrem Wohnraum? Dann sollten Sie sich für 3-Wege-Standlautsprecher mit größerer Leistung entscheiden! Durch die Größe des Chassis bieten diese ein äußerst nuancenreiches Hörerlebnis, was sich hauptsächlich bei Musikrichtungen wie Klassik, Jazz oder Filmmusik bemerkbar macht – vor allem, wenn Sie kein Streaming nutzen, sondern auf hochwertige Audioquellen wie SACD setzen.
Unsere Empfehlung:
Standlautsprecher mit mindestens 200 Watt
Drei-Wege-Boxen
Bassreflex
Filmfans mit eigenem Heimkino
Sie schauen gerne Filme und möchten dabei den Sound genießen, als würden Sie im Kinosessel sitzen? Dann sollten Sie darüber nachdenken, in Ihrem Wohnzimmer Standlautsprecher fürs Heimkino, Centerbox und Subwoofer zu einem Dolby-Surround-System zu kombinieren. Für die rückwärtigen Lautsprecher sind auch Regalboxen oder Satelliten eine Möglichkeit. Ein 7.1-System mit Dolby Atmos und aktivem Subwoofer bringt den Sound in Ihrem Wohnzimmer in ganz neue Sphären.
Unsere Empfehlung:
Boxensystem mit Stand- und Regal-Lautsprechern
Gesamtleistung > 500 Watt RMS
optionaler Subwoofer bzw. Rear-Lautsprecher / Satellitenboxen
FAQ – Häufige Fragen und Antworten
Wie viel kostet ein guter Lautsprecher?
Eine Faustregel lautet: Die Lautsprecher einer Stereoanlage sollten ungefähr so teuer sein wie der Rest der Anlage. Kaufen Sie Komponenten für 2.000 Euro, sollten Sie weitere 2.000 Euro für die Lautsprecher einplanen.
Ansonsten kommt es darauf an, was einen guten Lautsprecher ausmacht: Soll er hauptsächlich zum Musikhören genutzt werden oder als Teil einer Heimkinoanlage? Wie groß ist der Raum? Diese Fragen spielen entscheidende Rollen bei der Wahl der Boxen.
Wie weit sollen Standlautsprecher von der Wand entfernt stehen?
Für frei stehende Standlautsprecher und Boxen empfiehlt sich ein Abstand von etwa einem Meter zur nächsten Wand. Ansonsten besteht die Gefahr durch störende Schallwellen durch Reflexionen an dieser Wand.
Was bringt es Standlautsprecher zu entkoppeln?
Wenn Sie Ihre Standlautsprecher auf Spikes aufstellen, mindert das die Schallübertragung auf den Boden deutlich. Das freut nicht nur Ihre Nachbarn, sondern sorgt auch für ein homogeneres Klangbild. Denn die Entkopplung hilft zu verhindern, dass Vibrationen der Box auf den Boden übertragen werden und so Störgeräusche verursachen.
Ab welcher Raumgröße sind Standlautsprecher sinnvoll?
Ab 25 m² können Sie Standlautsprecher aufstellen, das gilt als Faustregel. Allerdings hängt dies auch von der Anlage und ihrer Leistung ab, ob Sie einen Subwoofer nutzen oder nicht oder ob es sich um eine Stereo- oder Mehrkanalanlage handelt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Aktivlautsprecher und einer Passivbox?
Passivboxen verfügen über keinen eigenen Verstärker (Endstufe), deshalb können sie nur in Kombination mit einem Receiver oder einer anderen aktiven Tonquelle betrieben werden. Aktivboxen haben unterdessen den Verstärker bereits an Bord. Im Bereich der Regallautsprecher kommen aber größtenteils passive Boxenpaare zum Einsatz.
Brauche ich beim Einsatz von Regal- oder Standlautsprechern einen zusätzlichen Subwoofer?
Wenn Sie Musik gerne mit viel Druck und sattem Bass hören, dann können Sie Ihre Regal-Lautsprecher gerne mit einem zusätzlichen aktiven Subwoofer ergänzen. Standlautsprecher haben durch die Größe des Basstreibers in der Regel genügend Kraft, um bereits einen exzellenten Basssound zu reproduzieren. Hier bietet sich ein Subwoofer in der Regel nur an, wenn Ihr Wohnraum sehr groß ist oder Sie ein Heimkino einrichten möchten.
Warum klingen meine neuen Boxen nicht so gut wie erhofft?
In den allermeisten Fällen sorgt die falsche Aufstellung der Boxen für ein diffuses Klangbild. Achten Sie darauf, dass Standlautsprecher nicht zu sehr in eine Raumecke gedrängt werden, damit sich ihr Klang gut entfalten kann. Nehmen Sie beim Aufstellen auch Rücksicht auf das Stereodreieck. Wenn hier alles passt, kann eine falsche Verkabelung der Boxen den Klang ebenfalls negativ beeinflussen. Das passiert beispielsweise, wenn Plus- und Minuspol vertauscht oder die Boxenklemmen nicht fest genug arretiert sind. Übrigens: Wir von EURONICS übernehmen gerne die korrekte Aufstellung und Installation Ihrer Lautsprecher. Sprechen Sie uns gerne dazu an!
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