Wohlige Wärme, wo immer Sie sich aufhalten: Mit einer kuscheligen Heizdecke
Ist es draußen kalt, windig, verregnet oder frostig, sehnen sich die Menschen nach Wärme und Gemütlichkeit: Heizung an und auf die Couch oder in den Sessel gekuschelt – am besten mit einer warmen Decke! Möchten Sie es noch ein bisschen wärmer haben, nehmen Sie einfach eine weiche Heizdecke.
Heiz- oder Wärmedecken bestehen aus zwei Textilbezügen, zwischen denen elektrische Heizdrähte eingenäht sind. Wird die Decke mit Strom versorgt und eingeschaltet, geben diese Drähte eine angenehme Wärme ab. Wie hoch die Wärmeleistung ist, ist durch die Energieaufnahme der Heizdecke begrenzt. In der Regel liegt diese zwischen 50 und 200 Watt, was Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius ermöglicht. Die genaue Wärmeabgabe steuern Sie selbst über die Heizstufe. Je nach Modell sind oftmals drei, manchmal auch fünf, sechs oder mehr Temperaturstufen verfügbar, mit der sich die Leistung sehr präzise regeln lässt.
Beim Kauf einer Heizdecke haben Sie zudem die Wahl zwischen einem kabelgebundenen oder einem akkubetriebenen Modell. Wärmedecken mit Batterie lassen sich besonders flexibel einsetzen, denn sie brauchen keine Steckdose in der Nähe. Dafür müssen Sie das Heizgerät jedoch hin und wieder aufladen. Achten Sie bei einem kabelgebundenen Modell für einen komfortablen Einsatz unbedingt auf die Kabellänge. Zwei Meter sollten das Minimum sein, zweieinhalb sind besser. Je nachdem, wie weit Ihr bevorzugter Aufenthaltsort und die nächstgelegene Steckdose auseinanderliegen, müssen Sie sich vielleicht mit einem Verlängerungskabel behelfen.
Heizdecken gibt es in verschiedenen Variationen. Als kleinere Version bieten sich sogenannte Heizkissen an, die eine Kantenlänge von 20 bis 50 Zentimetern aufweisen. Diese eignen sich besonders gut dafür, bestimmte Bereiche des Körpers wie den Nacken oder den Rücken zu wärmen und somit zum Beispiel Muskelverspannungen zu lösen. Meist lassen sie sich sogar mit einem Klettverschluss wie ein Cape oder ein Gürtel anlegen. Neben normalen Heizkissen und -decken gibt es außerdem spezielle Modelle zum Vorwärmen oder Warmhalten des Bettes. Diese glatten Wärmeunterbetten werden auf die Matratze aufgelegt und mit dem Bettlaken überzogen. Sie sind sehr effizient, eignen sich aber nicht zum Einwickeln und Kuscheln.
Bei einer Heizdecke sollten Sie neben Leistung, Bauart und Größe auch auf die Sicherheitsfunktionen achten. Als generelle Sicherheitszertifizierungen gelten hier das TÜV- oder das GS-Siegel, denn diese weisen auf eine hochwertige technische Verarbeitung hin. Zudem sollte jede Heizdecke über einen Überhitzungsschutz und eine Abschaltautomatik verfügen. Ersterer sorgt dafür, dass sich die Wärmedecke automatisch abschaltet, wenn die Sensoren kritische Temperaturen oder andere Fehler erfassen. Die Abschaltautomatik hingegen schaltet das Gerät nach einer bestimmten Betriebszeit (meist 90 Minuten) selbstständig aus. Dies dient als Sicherheit, für den Fall, dass Sie das Abschalten vergessen, wenn Sie etwa hektisch aus dem Haus müssen oder aber mit der Heizdecke einschlafen.
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