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Massagegeräte: Entspannung für steife und schmerzende Muskeln
Ein verspannter Nacken, steife Schultern oder ein schmerzender Rücken – von Problemen mit dem Stütz- und Bewegungsapparat ist fast jeder hin und wieder betroffen. Zu den typischen Ursachen zählen Stress sowie einseitige körperliche Belastung, etwa durch langes Sitzen und Stehen. Eine Massage verschafft gezielt Linderung, indem sie die Durchblutung anregt, verspannte Muskeln lockert und so die Schmerzen vertreibt. Massageräte liefern Entspannung für Körper und Seele – flexibel, unabhängig und wann immer Sie sie brauchen.
Massagegeräte sind in vielfältigen Varianten erhältlich. Welche für Sie die richtige ist, hängt vor allem davon ab, welche Körperbereiche Sie massieren wollen: Massagesessel sind sozusagen die „Premiummodelle“ unter den Massagegeräten, die Ganzkörpermassagen für Rücken, Schultern, Arme und Beine ermöglichen, aber auch relativ viel Raum einnehmen. Massage-Sitzauflagen und Massagematten für die Anwendung im Sitzen bzw. Liegen sind flexibler, da Sie die Geräte problemlos überall hin mitnehmen und bei Nichtverwendung platzsparend verstauen können. Als Massagegeräte für Nacken, Schultern und Rücken eignen sich außerdem Massagekissen, die Sie auf die verspannte und schmerzende Stelle legen, sowie Massagegürtel speziell für den Nacken- und Schulterbereich oder für Bauch und Rücken. Hand-Massagegeräte, je nach ihrer Form auch als Massagestab oder Massagepistole bezeichnet, eignen sich zur punktgenauen Behandlung einzelner Körperstellen – häufig sind hier im Lieferumfang zudem verschiedene Massageaufsätze enthalten, sodass Sie die Anwendung genau auf Ihre Bedürfnisse abstimmen können. Fußmassagegeräte ermöglichen sogar eine entspannende Fußreflexzonenmassage ganz einfach zu Hause. Eine Sonderform sind EMS-Massagegeräte. Bei der Elektro-Muskel-Stimulation (EMS) werden gezielt einzelne Muskelpartien mit einem sanften Strom angeregt, was den Muskelaufbau fördern und Verspannungen lösen soll.
Auch die Art der Massagen, die ein Massagegerät durchführt, ist wichtig. So weist die traditionelle japanische Shiatsu-Massage einen intensiven, tiefenwirksamen Effekt auf, während Druck- und Vibrationsmassagen eher sanft wirken und daher bei schmerzhaften Verspannungen oft von Vorteil sind. Je nach Gerät haben Sie die Wahl zwischen mehreren Massageformen und Intensitätsstufen, sodass Sie die Massage noch genauer an Ihren Bedarf anpassen können. Eine gleichmäßigere Massage erzielen Sie mit Geräten, die über mehr Massageköpfe in engeren Abständen verfügen. Eine zuschaltbare Wärmefunktion sorgt zudem für zusätzlichen Komfort.
Massagegeräte gibt es sowohl kabelgebunden als auch mit Akku. Letztere lassen sich auch unterwegs flexibel einsetzen, sind jedoch auf die Laufzeit des Akkus begrenzt. Kabelgebundene Geräte erzielen häufig eine höhere Leistung, schränken allerdings Ihre Bewegungsfreiheit etwas ein. Eventuell ist hier ein Verlängerungskabel erforderlich. Verfügt das Massagegerät über eine Abschaltautomatik, so hilft dies, sicherzustellen, dass Sie Ihre Muskulatur nicht durch eine zu lange Massage überlasten. Sinnvoll ist zudem ein abnehmbarer und waschbarer Bezug, der für mehr Hygiene sorgt.
Mit einem Massagegerät verschaffen Sie sich Erholung bei leichten bis mäßigen Verspannungen. Falls Sie unter anhaltenden oder chronischen Beschwerden und starken Schmerzen leiden, ist ein solches Gerät jedoch kein Ersatz für den Besuch beim Arzt und ggf. eine physiotherapeutische Behandlung. Auf den Gebrauch eines Massagegeräts verzichten sollten Sie zudem bei Bandscheibenvorfällen und, falls Sie einen Herzschrittmacher oder ein anderes medizinisches Implantat tragen. Während einer Schwangerschaft wird zudem von Bauch- sowie Vibrationsmassagen abgeraten.