Der Gutschein wurde gespeichert und im Warenkorb hinterlegt. Dort können Sie den Gutschein prüfen und mit Ihrer Bestellung einlösen.
Ihre Zustimmung zur Wiedergabe dieses Inhalts
Um externe Multimedia-Inhalte (z.B. Videos, Karten) ansehen zu können, benötigen wir Ihre einmalige Zustimmung. Bitte beachten Sie dabei unsere
Datenschutzbestimmungen.
Für nahezu jede Art von digitalem Entertainment spielt die Akustik eine wichtige Rolle – auch für visuelle oder interaktive Erlebnisse. Wer könnte sich denn heute noch einen Film ohne Dialoge und epischer Musik oder ein spannendes Computerspiel ohne Sprachausgabe oder Soundeffekte vorstellen? Aus diesem Grund sind die richtigen Lautsprecher ein wichtiger Bestandteil unseres heimischen Entertainment-Systems. Erfahren Sie bei EURONICS, worauf Sie beim Kauf zu achten haben.
Nahezu jede Unterhaltungselektronik hat heute integrierte Lautsprecher – das trifft auf Smartphones, PC-Monitore sowie den Fernseher zu. Wie sollte auch ohne Ton ein Multimedia-Erlebnis entstehen und sich die Geräte vernünftig nutzen lassen? Allerdings liegt der Fokus gerade bei Geräten mit visueller Komponente nicht unbedingt auf dem Sound und so lassen die ab Werk eingebauten Boxen oft zu wünschen übrig. Für eine hervorragende Akustik benötigen Sie in der Regel separate Lautsprecher für PC, Fernseher und mitunter auch für Radiogeräte und andere Abspielsysteme. Unser EURONICS-Ratgeber stellt Ihnen die verschiedenen Systeme vor und verrät, wie Sie das Beste für Ihre Bedürfnisse auswählen.
Bei einem Lautsprecher handelt es sich um einen so genannten dynamischen Wandler. Dies sind mechanische Systeme, die bestimmte Energieformen umwandeln. Im Falle des Lautsprechers erhält er elektrische Energie in unterschiedlichen Impulsen und gibt sie dann durch die Bewegung seiner Mechanik als kinetische Energie wieder: Er erzeugt also Schall. Diese Schallwellen lassen sich schließlich über unsere Ohren wahrnehmen – sie treffen auf unser Trommelfell, dessen Schwingungen unsere Nerven wahrnehmen – und wir hören einen Ton.
Im hinteren Teil innerhalb des Lautsprechers sitzt ein fester Magnet, an dem eine bewegliche Schwingspule befestigt ist. Das elektrische Signal, welches als Audiooutput von einem bestimmten Gerät gesendet wird, trifft auf die Spule, und diese wird somit ebenfalls magnetisch. Geladene Spule und Magnet stoßen sich nun gegenseitig ab, wodurch erstere die Lautsprechermembran bewegt. Durch den so erzeugten Druck entstehen die Schallwellen, die die Luft vor der Box schließlich in Schwingungen versetzen, welche wir als Töne wahrnehmen können. Je nach erzeugten Frequenzen (gemessen in Hertz) kann es sich hierbei um Lärm, Sprache oder Musik handeln.
Welche Lautsprecher-Setups existieren?
Soundsysteme gibt es in verschiedenen Ausführungen, je nachdem, wie intensiv und umfangreich das Klangerlebnis sein soll. Das am wenigsten komplexe Standard-Setup ist hierbei Stereo, entweder als 2.0 oder 2.1 realisiert. Hier werden nur zwei Lautsprecher mit dem Audiooutput gekoppelt und bieten folglich auch keinen Rundumsound. Bei 2.1-Systemen lässt sich neben den zwei Boxen auch ein Subwoofer für starke Bässe mit integrieren. Stereo-Setups sind gerade bei echten Gamern und Heimkino-Fans schon lange aus der Mode gekommen, bieten aber dennoch einen qualitativ enorm hochwertigen Klang und sind darüber hinaus auch deutlich günstiger.
Trotzdem geht der Trend immer mehr zu den Surround-Systemen, angefangen mit 5.1, 6.1 und 7.1. Hier kommen je nach Bezeichnung fünf bis sieben Lautsprecher zum Einsatz, die nicht nur Klang von vorn, links und rechts, sondern ebenfalls von hinten bieten. Auf diese Weise vermitteln sie dem Hörer, dass er oder sie direkt im Geschehen steht bzw. sitzt. Geräusche, die sich hinter dem Filmprotagonisten oder dem Videospiel-Avatar abspielen, werden also auch hinter Ihnen wiedergegeben. Das .1 steht hier, wie auch bei Stereo-Setups, für die Möglichkeit, einen separaten Subwoofer für bessere Basstöne in das System zu integrieren. Zudem existieren auch höherwertige .2-Setups, die zwei Subwoofer erlauben. Mit diesem entstehen keine Frequenzüberlagerungen – so genannte „Basslöcher“ – und auch der Raumklang wird verbessert.
Lautsprechersystem
Mit sämtlichen Systemen über 7.x erzielen Sie einen atmosphärischen Klang. Kann das Setup neun, elf, oder gar 13 Kanäle bedienen, wird es über Höhenebenen erweitert – sie hören also auch Geräusche aus der Luft.
Als Standardtonformate kommen überwiegend die Tonspuren von Dolby und DTS zum Einsatz. Für atmosphärische Setups gibt es jedoch auch den neueren Standard Auro-3D.
Welche Bautypen von Lautsprechern existieren?
Lautsprecher kommen in den verschiedensten Bauformen daher und lassen sich über die große Auswahl perfekt in jede Wohnung und jedes Haus einpassen. Grob werden folgende Arten von Lautsprechern und Sondertypen unterschieden:
Standlautsprecher: Die „ungekrönten Könige“ des Sounds sind Türme, oft metergroß, die auch einiges an Platz benötigen. Dafür sind in sie meist mehrere Lautsprechereinheiten (Chassis) integriert – nicht selten sogar eine eigene Basseinheit – und der große Klangkörper verspricht eine hervorragende Akustik. Am selben Verstärker sind Standboxen zudem auch oftmals lauter als kleinere Lautsprecher, da sie meist effizienter arbeiten.
Lautsprecher
Kompaktlautsprecher: Kleine, flexible Kompakt- oder Regallautsprecher bieten den Vorteil, dass sie auch in beengteren Raumverhältnissen Platz finden. So passen sie zum Beispiel hervorragend in einen Schrank, auf einen schlanken Lautsprecherständer oder aber können an der Wand montiert werden. In Sachen Lautstärke sind sie jedoch etwas limitierter und bieten aufgrund des kleineren Klangkörpers auch weniger tiefe Bässe.
Kompaktlautsprecher
Einbaulautsprecher: Wenig Platz oder den Wunsch nach Diskretion bedient dieser Lautsprechertyp. Das Gerät sowie seine Kabel verschwinden dabei einfach in Wand oder Decke – sofern die baulichen Voraussetzungen dafür gegeben sind. Dabei lässt sich je nach Wunsch auch dieselbe Technik wie bei großen Standlautsprechern verbauen, so dass Sie bei der Klangqualität keine Kompromisse machen müssen.
Einbaulautsprecher
Subwoofer: Diese Sonderform der Lautsprecher bedient exklusiv die tiefen Tonlagen und ist folglich die perfekte Ergänzung für Soundsysteme ohne eigene Basseinheit. Auch Subwoofer sind in der Regel recht kompakte Geräte und nehmen nicht viel Platz ein. Sie verfügen über einen eigenen eingebauten Verstärker und sind zudem sehr robust, so dass Sie mit ihnen ohne Bedenken auch richtig „wummernde“ Bässe wiedergeben können.
Subwoofer
Soundbars:Gerade für Filmfans und Gamer ist eine Soundbar ein platzsparender und günstiger Kompromiss gegenüber einer Surround-Anlage. Die Geräte können Raumklang simulieren („Virtual Surround“), ohne dass wirklich fünf und mehr Lautsprecher vorhanden sind. Für den Bass ist in viele Soundbars auch ein Subwoofer integriert. Selbstverständlich reicht ihre Qualität nicht an „vollwertige“ Surround-Setups heran – wägen Sie hier die Vor- und Nachteile gegeneinander ab.
Soundbar
Multimedia-Lautsprecher: Für das vernetzte Zuhause und Multiroom-Streaming eignen sich diese Systeme besonders. Mehrere kleine Lautsprecher können hier zu einem System gekoppelt (etwa über „Sonos Play“ oder „BOSE Soundlink“) und in unterschiedlichen Räumen platziert werden, so dass Ihnen der Sound überall hin folgt. In viele Geräte sind zudem weitere Funktionen wie zum Beispiel Sprachassistenten oder eine bequeme App-Steuerung integriert.
Multimedia-Lautsprecher
Welche Funktionen sollte ein Lautsprecher-System bieten?
Selbstverständlich ist Lautsprecher nicht gleich Lautsprecher, auch bei gleichem Bautyp. Die Geräte warten je nach Modell mit diversen weiteren Funktionen auf, welche die Bedienbarkeit, die „Selbstständigkeit“ sowie die Klangqualität beeinflussen. So wird zum Beispiel zwischen aktiven und passiven Lautsprechern unterschieden. Die passive Variante ist hierbei auf einen externen Verstärker sowie eine separate Steuereinheit angewiesen, zum Beispiel einen HiFi-Receiver. Dafür gibt es hier eine weitaus größere Auswahl auf dem Markt und Sie können Verstärker und Soundausgabe perfekt aufeinander abstimmen. Nicht zuletzt sind sie für gewöhnlich günstiger als Aktiv-Lautsprecher. Diese haben hingegen den Vorteil, dass sie selbst Quellgerät sind und über einen Verstärker verfügen. Ein aktives System wird von der Endstufe im Subwoofer mit Strom und den nötigen Signalen versorgt und lässt sich direkt ansteuern, etwa mit dem Smartphone zum Streamen von Musik. Auch die Gefahr von Frequenzüberschneidungen und Klangverzerrungen ist bei aktiven Lautsprechern geringer oder es muss zumindest keine penible Kalibrierung erfolgen.
Eine weitere Unterscheidung zwischen Lautsprechern erfolgt über die bedienten „Wege“. Hiermit sind die Chassis gemeint, die die verschiedenen Frequenzen bedienen. Mini-Lautsprecher, oftmals in mobiler Variante verfügen dabei meist nur über einen Weg, der den gesamten Frequenzbereich abdecken muss. Zwei-Wege-Lautsprecher hingegen teilen ihre Arbeit auf: Sie geben hoch- und niederfrequente Töne getrennt voneinander wieder, wodurch das Klangergebnis klarer ist. Eine noch genauere Abbildung des Frequenzspektrums erfolgt bei Drei-Wege-Lautsprechern durch die Unterteilung in Hoch-, Mittel- und Tiefton. Auch die insgesamt höhere Membranfläche bietet eine bessere Pegelfähigkeit. Große Standlautsprecher weisen oft sogar ein Vier-Wege-System auf, das einen separaten Subwoofer mitunter gänzlich ersetzen kann.
3-Wege-Lautsprecher
Wie werden Lautsprecher angeschlossen?
Lautsprecher lassen sich auf verschiedene Art und Weise zu einem System zusammenfassen und mit dem Audiooutput diverser Endgeräte koppeln. Die klassische Lautsprecherleitung besteht hierbei aus einem zweiadrigen Kabel, das an die Klemm-Verbindung des Lautsprechers angeschlossen wird. Gerade längere Verbindungen lassen sich hiermit unkompliziert realisieren, denn die Kabel finden Sie günstig als Meterware. Nachteilig ist jedoch, dass das Audiosignal durch die asymmetrische Übertragung Störeinflüssen unterliegen kann, gerade durch elektromagnetische Wellen. Zudem liegen die Kabel an der Anschlussstelle frei und können einen Kurzschluss erleiden, wenn sie sich berühren. Auch Sie können einen kleinen Schlag bekommen, fassen Sie die freiliegenden Enden an, aufgrund der geringen Leistung ist dieser jedoch in der Regel ungefährlich.
Heutiger Standardanschluss gerade für passive Lautsprecher ist die Cinch-Verbindung. Verstärker, Abspielgeräte (etwa DVD- und Bluray-Player), Fernseher und Spielekonsolen nutzen sie gleichermaßen und sind somit unkompliziert mit nahezu allen Soundsystemen kompatibel. Auch Cinch-Kabel sind günstig und in verschiedenen Längen erhältlich. Als nachteilig sei hier die asymmetrische Übertragung erwähnt.
Aktive Lautsprecher lassen sich auch über optische TOSLINK-Anschlüsse mit Endgeräten verbinden. Hier erfolgt die Signalübertragung digital und über Lichtimpulse, wodurch die Signalqualität nahezu keine Übertragungsverluste aufweist. Der Anschluss wird entweder über rechteckige TOSLINK-Buchsen oder (seltener vertreten) über TOSLINK-fähige Klinkenanschlüsse realisiert.
Moderne Aktiv-Lautsprecher werden jedoch mit immer mehr verschiedenen Anschlüssen ausgestattet, um diverse andere Standards der IT- und Entertainment-Neuerung zu bedienen. Hierzu zählen zum Beispiel HDMI für das Übermitteln hochauflösender Audiodaten (am besten über einen ARC-Channel), USB zur Kopplung mit PCs und Laptops sowie Micro-USB. Letzterer ist jedoch überwiegend für Software-Updates vorhanden.
Selbstverständlich müssen Sie Ihre Boxen nicht zwangsläufig kabelgebunden anschließen. Funklautsprecher unterstützen auch eine drahtlose Kopplung. In einige, gerade mobile Lautsprecher ist auch Bluetooth integriert, so dass Sie sie zum Beispiel mit Ihrem Smartphone oder Laptop verbinden und Musik streamen können. Dabei ist allerdings nur die Verbindung mit einer Box möglich, maximal zwei, sofern das Gerät „Stereo-Pairing“ unterstützt. Auch die Bluetooth-Reichweite ist eher gering. Die beste Drahtlos-Kopplung wird über WLAN erzielt. Hier ist nicht nur die Reichweite enorm hoch, auch die Klangqualität ist aufgrund der höheren Übertragungsgeschwindigkeiten deutlich besser, und es lassen sich mehrere Geräte zusammenschalten.
Welche Leistung und Klangfaktoren sollten meine Lautsprecher aufweisen?
Für ein optimales Klangerlebnis sollten Ihre gewünschten Lautsprecher einigen technischen Anforderungen genügen. Eine der wichtigsten ist hierbei die Belastbarkeit. Diese gibt an, welche Leistung der Lautsprecher aufnehmen kann, bevor die Qualität leidet oder die Geräte sogar Schaden nehmen können. Am besten entspricht die Belastbarkeit der Leistung des Verstärkers oder Receivers. Erhält der Lautsprecher mehr Watt als er aushält, können die Chassis oder Membranen beschädigt werden. Ist der Verstärker hingegen zu schwach und muss die Box immer voll aufgedreht werden, so können Clipping-Effekte entstehen, die das Tonerlebnis verzerren, gerade im Bassbereich. Im schlimmsten Fall kann Clipping auch die Hochtöner des Lautsprechers zerstören.
Wichtig sind ebenfalls der Wirkungsgrad und Schalldruckpegel, denn diese geben Auskunft über die tatsächliche Lautstärke. Der Wirkungsgrad gibt hierbei an, mit welcher elektrischen Leistung der Lautsprecher welche akustische Leistung erzeugen kann. Boxen mit guten Wirkungsgraden benötigen also weniger Energie vom Verstärker und klingen auch bei „schwächeren“ Endstufen noch gut. Der Schalldruckpegel in Dezibel stellt die tatsächliche Lautstärke dar. Gemessen wird er bei einem Watt Leistung in einem Meter Entfernung. Mit einer Verdopplung der Wattzahl erhöht sich der Schalldruckpegel immer um drei Dezibel. Hier ein Beispiel:
Leistung
Schalldruck von Lautsprecher xy
1 W
90 dB
2 W
93 dB
4 W
96 dB
8 W
99 dB
16 W
102 dB
32 W
105 dB, usw.
Ein weiterer Faktor, den es zu beachten gilt, ist die Impedanz, also der elektrische Widerstand der Lautsprecher. Dieser beträgt in der Regel vier bis acht Ohm und sollte ebenfalls auf den Receiver abgestimmt sein. Ist der Lautsprecherwiderstand zu gering, belastet das den Verstärker zu sehr und dieser kann beschädigt werden. Andersherum kann der Receiver bei einem zu hohen Lautsprecherwiderstand die Box nicht richtig bedienen.
Beim Frequenzbereich sollte am besten das gesamte menschliche Hörspektrum abgedeckt sein, also alle Werte zwischen 16 und 20.000 Hertz. Dargestellt wird er meist in einer Kurve: Achten Sie bei der Wahl Ihrer Lautsprecher darauf, dass der Frequenzgang zwischen 200 und 2.000 Hertz möglichst linear ist, denn so erzeugen die Geräte ein volleres Klangbild. Zwischen 2.000 und 8.000 Hertz sollte die Kurve zudem keine Überhöhungen aufweisen, da das menschliche Ohr in diesen Frequenzen besonders empfindlich auf Veränderungen reagiert.
Nicht zuletzt sei noch der Klirrfaktor erwähnt, der Aufschluss über die Verzerrung der Obertöne gibt. Diese sind der zusätzliche Signalanteil in einem akustischen Signal und wichtig für die Klangfarbe von Stimmen und Instrumenten. Der Klirrfaktor sollte möglichst gering sein und wenn möglich eine harmonische Verzerrung erzeugen. Hierbei handelt es sich um eine ganzzahlige Abweichung vom Grundton (bei einem 200 Hertz-Grundton etwa 300, 400 und 500 Hertz), die aufgrund ihres Frequenzverhältnisses immer noch angenehm zu hören sind. Nicht-harmonische Verzerrungen hingegen werden als störend empfunden – das Geräusch ist brummend oder eben „klirrend“.
So finden Sie die richtigen Lautsprecher
Die Wahl der richtigen Lautsprecher richtet sich vor allem nach ihren Einsatzgebieten. Folglich benötigen Sie als leidenschaftlicher Musikhörer ein ganz anderes Setup als ein Serien- bzw. Heimkino-Fan. Konzerte, Alben und Schallplatten kommen zum Beispiel in Stereo hervorragend an, für Filme eignet sich ein Surround-System deutlich besser. Auch bei Games empfiehlt sich oftmals Raumklang, um immer genau zu hören, was in welcher Richtung vor sich geht. Als grobe Orientierung kann EURONICS Ihnen einige klassische Nutzertypen vorstellen:
Bei der Leistung gilt grundsätzlich: Lieber etwas zu viel als zu wenig. Verstärker und Boxen lassen sich schließlich auch leiser drehen. Zudem lässt sich über die Größe und Stärke des Soundsystems ohnehin keine pauschale Aussage treffen, da neben den technischen Angaben von Lautsprecher und Receiver auch von Gewicht ist, wie groß Ihre Räumlichkeiten sind und wie weit Sie von den Boxen entfernt sitzen. Lassen Sie sich hierbei am besten von einem Fachmann beraten.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Vor- und Nachteile von mobilen Lautsprechern?
Mobile Lautsprecher, die meist über Bluetooth und mit Akku funktionieren bieten sich gerade für flexible Personen an. Sie lassen sich überall aufstellen – zum Beispiel auf der Terrasse oder dem Balkon – und müssen dabei nicht aufwendig verkabelt werden. Zudem lassen sie sich auch auf Ausflüge mitnehmen. Durch Bluetooth ist eine hohe Konnektivität gewährleistet. Je nach Modell sind Batterielaufzeiten von bis zu 12 Stunden möglich. Dabei lassen sich die Geräte auch als Powerbank für Laptop, Smartphone und Co. nutzen.
Zu den Nachteilen sei allerdings gesagt, dass mobile Boxen eine schlechtere Audioqualität liefern als Standardlautsprecher – für das Heimkino oder den PC eignen sie sich also weniger. Zudem ist die Bluetooth-Verbindung vergleichsweise störanfällig und bietet anders als WLAN keine besonders hohe Reichweite. Nicht zuletzt müssen Sie das Gerät hin und wieder aufladen.
Wie richte ich meine Lautsprecher richtig aus?
Die Ausrichtung der Lautsprecher ist entscheidend für ein gutes Klangerlebnis. Bei Stereo sollten Lautsprecher und Hörer ein gleichschenkliges Dreieck bilden. Die Boxen sollten zudem je nach Sitzabstand weiter auseinander stehen – Standlautsprecher noch mehr als Kompaktlautsprecher.
Bei einem Surround-System ist die optimale Aufstellung stark von der Anzahl der Boxen abhängig. Grundsätzlich gilt bei einem 5.1-System: Center in die Mitte (unter den Fernseher), Right und Left etwa 30 Grad versetzt und im selben Abstand zur Hörposition, die Surround-Boxen schräg hinter Ihnen, 120 Grad vom Center und bestenfalls über Ihren Ohren montiert bzw. aufgestellt. Stellen Sie den Subwoofer außerdem nicht in die Ecke, sondern besser zwischen Center und die linke bzw. rechte Front-Box.
Entkoppeln Sie Ihre Lautsprecher außerdem bei schwingenden Böden wie Holz oder Laminat mit Dämpfern, damit die Töne nicht zu stark nachklingen. Bei harten Böden wie Stein oder Fliesen sollten Sie die Boxen hingegen mit Spikes ankoppeln, um den Stand zu verbessern und Vibrationsschäden zu vermeiden. Für empfindliche harte Böden sollten Sie jedoch zusätzlich Metallscheiben mit einer Vertiefung für die Spikes nutzen, anstatt sie direkt auf den Boden zu stellen. Ansonsten wird möglicherweise der Untergrund zerkratzt oder anderweitig beschädigt.
Wie weit entfernt sollten meine Lautsprecher von den Wänden stehen?
Für die passende Entfernung zwischen Hauswand und Schallwand des Lautsprechers existieren lediglich Richtwerte – den optimalen Abstand müssen Sie mittels Klangprobe herausfinden. Grob geschätzt sollten Sie etwa einen halber Meter Platz zwischen Raumende und Rückwand der Box und etwa einen Meter zwischen Raumende und Seitenwand des Lautsprechers lassen. Kompaktboxen sind gegen Schallverzerrungen weniger anfällig als Standboxen, so dass Sie sie auch auf eine Kommode oder in ein Regal stellen können. Die beste Klangqualität bieten jedoch auch Kompaktlautsprecher, wenn Sie sie auf Ständer mit dem richtigen Abstand im Raum platzieren.
Wie reinige ich meine Lautsprecher?
Bei Lautsprechern reicht eine rein oberflächliche Reinigung aus – wischen Sie einfach das Gehäuse mit einem trockenen Staubtuch ab. Bei hartnäckigen Verschmutzungen sollte ein feuchter Schwamm genügen. Achten Sie jedoch darauf, dass keine Flüssigkeit in den Innenraum der Box dringt. Die empfindliche Membran sollten Sie am besten nicht oder höchstens mit einem feinen Staubwedel reinigen, da Sie sie sonst eindrücken können.
Suchen Sie nach weiteren Informationen rund um Tontechnik – egal ob Lautsprecher oder andere HiFi-Geräte – dann finden Sie im EURONICS-Trendblog vermutlich viele weitere interessante Artikel: