Dokumentenarchiv für Papa. Für Mama eher eine Bibliothek und der Rückzugsort zum Lesen und Briefeschreiben. Für die Kids der ideale Platz für die Hausaufgaben, zum Basteln und für das PC-Gaming: Ein Arbeitszimmer für die ganze Familie muss tatsächlich viel können. Wir zeigen dir, wie du selbst sehr kleine Räume so ausstattest, dass sie die Bedürfnisse aller Familienmitglieder befriedigen und gleichzeitig die nötige Ruhe und Gemütlichkeit im Heimbüro ausstrahlen.
Das Arbeitszimmer für die ganze Familie
Der Computer ist das Herzstück des Arbeitszimmers
Ein Arbeitszimmer, das tatsächlich alle Familienmitglieder regelmäßig für die kreativen Momente nutzen, muss vor allem freundlich und funktional eingerichtet sein. Den Schreibtisch platzierst du immer in der Nähe eines Fensters, so dass du und deine Lieben nach Möglichkeit bei vollem Tageslicht arbeiten könnt.
Tipp: Der ideale Schreibtisch ist bis auf den obligatorischen PC oder Mac völlig leer, wenn er nicht genutzt wird. Keine alten Notizzettel, Wassergläser, keine Zeitschriften, keine überquellenden Ablagekörbchen. Nur Tastatur und Maus. Wenn sich alle Familienmitglieder daran halten, bleibt der zentrale Arbeitsplatz immer aufgeräumt und “einsatzfähig”.
Wichtig: Stelle einen PC bereit, der die Ansprüche aller Nutzer erfüllt. Wenn deine Familie vor allem Internet und Office-Funktionen nutzt, reicht ein Windows-PC mit einem Intel Core-i3-Prozessor und rund 4 Gigabyte Arbeitsspeicher. Mehr Prozessorleistung (Core i5-Prozessor oder Core i7-Prozessor) und mindestens 8 Gigabyte RAM sind erforderlich, wenn ihr regelmäßig rechenintensive Aufgaben am PC erledigt wie beispielsweise Grafik- oder Videobearbeitung. Spielefans freuen sich dagegen vor allem über eine leistungsstarke Grafikeinheit und schnelle SSD-Module als HDD-Ersatz. Ob du dich beim PC für einen Laptop (Notebook), einen Desktop-PC oder einen Convertible entscheidest, ist eine Frage des Geschmacks und des Einsatzzwecks.
Vorteil eines Desktop-PCs: Er bleibt an seinem Platz und wird nicht mal eben von einem Familienmitglied in einen anderen Raum getragen.
Der perfekte Drucker für das Heimbüro
Absolut unverzichtbar und mittlerweile auch stylisch schick: Dein neuer Drucker für das Heimbüro. Du druckst deine Geschäftsbriefe aus, deine Frau die Routenplanung für die Wochenendtour mit dem Rad und deine Kids die Bilder von Miley Cyrus und anderen Popstars? Dann reicht ein günstiger Tintentstrahldrucker aus. Die Druckqualität ist so gut, dass du auch deine digitalen Urlaubsbilder sauber aufs (Foto)Papier bringst.
Ein Laserdrucker ist die richtige Wahl, wenn du gestochen scharfe Druckerzeugnisse benötigst und das Gerät sehr häufig nutzt. Farblaserdrucker gibt es bereits zum kleinen Preis – zugegebenermaßen in der Anschaffung etwas teurer als Tintendrucker, dafür aber im Verbrauch günstiger, da die Patronen länger halten.
Wenn der Platz auf oder unter dem Schreibtisch begrenzt ist, sind Multifunktionsgeräte sehr gute Alternativen. Die sind Experten im “Büro-Dreikampf”: drucken, kopieren, scannen. Einige Modelle können überdies noch Faxe senden und empfangen, wenn du sie mit deiner Telefonanlage verbindest.
Büro-Zubehör: Kabel & Technik
Was in deinem Büro fehlt, merkst du immer dann, wenn du es dringend brauchst, aber gerade nicht im Laden kaufen kannst: Der Drucker meldet eine leere Tintenpatrone um 21:30 Uhr. Dabei hätten nur noch vier Seiten für den vollständigen Geschäftsbericht gefehlt... Du brauchst eine zusätzliche Steckdose für die Schreibtischlampe oder das Ladekabel für dein Smartphone ist mal wieder weg. Hier die besten Tipps für eine optimale Büroorganisation:
- Ladekabel für eure Smartphones (USB) besorgst du am besten immer gleich mehrfach. Und deine Ersatzkabel haben einen festen Platz in einer bestimmten Schublade. So musst zumindest du nicht suchen, wenn du es brauchst.
- Druckerpatronen kaufst du immer mehrfach. Faustregel: Du hast zwei Patronen vorrätig, wenn die im Drucker eingesetzte Kartusche gerade “Reservestand” meldet.
- An Aktenordner hast du sicherlich selbst gedacht. Aber auch an einen guten Shredder? Deine alten Kontoauszüge, die Telefonkostenabrechnungen und die Korrespondenz mit dem Anwalt in den Papiermüll werfen? Ganz sicher nicht. Du könntest natürlich deine Kinder dazu verdonnern, die Dokumente aus den vielen angstaubten Ordnern von Hand in fingernagelgroße Schnipsel zu reißen. Als Strafe für die 5 in Mathe. Dafür aber brauchen sie mehrer Tage, könnten sich bei UNICEF beklagen oder deine Erziehungsmethoden bei Facebook öffentlich machen. Keine schöne Aussicht. Ein guter Schredder kostet nicht viel, er meckert nicht und schreibt keine schlechten Mathe-Zensuren.



















