Die Ausstattungsmerkmale guter Fritteusen
Das von uns als angenehm empfundene Knuspern von Öl- und Fettgebackenem entsteht erst bei ausreichend hoher Temperatur. Gartemperaturen zwischen 160 und 170 Grad gelten als Garant für appetitliche und knusprige Gerichte. Damit es daheim so gut schmeckt, wie Sie es aus der professionellen Gastronomie gewohnt sind, müssen beim Kauf einer Fritteuse bestimmte Qualitätsmerkmale beachtet werden. In Vergleichstests für Küchenmaschinen schneiden am besten solche Modelle ab, die eine hohe Wattleistung mit zusätzlichen Komfort- und Sicherheitsmerkmalen vereinen. Eine hohe Ausgangsleistung geht mit einer geringeren Wartezeit einher, bis sich das Fett zur gewünschten Temperatur erhitzt hat. Ebenfalls zu beachten ist das Vorhandensein einer Kaltzone. Bei Fritteusen in dieser Ausstattung befindet sich das Heizelement mit ausreichendem Abstand über dem Innenboden. Dadurch entsteht unter dem Korb eine kältere Zone im Vergleich zum oberen Frittier-Bereich. Partikel und Krumen, die ins heiße Fett hinabsinken, verbrennen durch die etwas kältere Zone am Boden nicht sofort. Dieses Prinzip verhindert die unerwünschte Bildung gesundheitsschädlicher Stoffe wie zum Beispiel Acrylamid, die bei zu dunklen Frittier-Ergebnissen in zu hoher Hitze entstehen.
Die kalorienreduzierte Variante: Fritteusen ohne Fett
Ein Verhältnis von 1:3 zwischen Frittiergut und dem Fassungsvermögen für das Öl bietet eine gute Orientierung beim Kauf. In einem Single-Haushalt reicht eine Mini Fritteuse mit einem Fassungsvermögen von 1,0 bis 1,5 Litern aus, während sich für einen mehrköpfigen Haushalt eine Kapazität ab 2 Litern empfiehlt. Wenn Sie häufiger knusprig Frittiertes genießen wollen, wählen Sie am besten eine Heißluftfritteuse. Diese Technologie sorgt nach dem Prinzip des Umluftverfahrens und unter Zugabe von sehr wenig Öl für krosse Ergebnisse. Im direkten Vergleich mit Pommes frites aus einer normalen Fritteuse sind die Abstriche gering. Dafür überzeugen der geringe Fettgehalt der Zubereitung und die minimale Geruchsbildung. Andere Modelle unter den Küchenkleingeräten bieten als sogenannte 2in1-Variante das gleichzeitige Frittieren und Garen weiterer Zutaten in einem Vorgang. Das Heißluftverfahren birgt zudem geringere Risiken in einem Haushalt mit Kindern. Grundsätzlich sollte sich ein Küchenkleingerät – wie eine Fritteuse – bei Nichtgebrauch stets außer Reichweite der Kleinen befinden.
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